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TOP 7 – Der Bildstabilisator

Ein Bildstabilisator gehört heute zum guten Ton – ohne geht's nicht. Und natürlich haben beide Kameras einen Bildstabi, unterscheiden sich aber in den Konzepten. Fangen wir mit der Olympus an. Die hat einen in die Kamera integrierten Bildstabilisator. Das heißt: Der Sensor ist schwingend aufgehängt und gleicht so die Zitterbewegungen der Hand aus. Dabei gleicht er nicht nur horizontale und vertikale Bewegungen aus, sondern auch Nick- und Drehbewegungen aus. Olamxpus spricht von einem Fünf-Achsen-Stabilisator. Beim praktischen Einsatz merkt man, dass der tatsächlich einiges an Bewegungen ausgleicht. Und warum ist der in der Kamera? Der Vorteil ist, es können alle Objektive an die Kamera gesetzt werden und man hat dennoch immer einen Stabi. Das gilt natürlich nicht nur für Olympus-Linsen, sondern auch für "Altglas", das mit einem Adapter an der Olympus geflanscht wird. Setzt man übrigens ein Objektiv mit eingebautem Stabi an die E-M1 – also etwas eins von Panasonic – sollte man den ausschalten und die Olympus die Arbeit machen lassen. Schlimmstenfalls heben sich nämlich beide Stabis gegenseitig auf und der Effekt ist dahin.

Die Panasonic setzt gleich auf zwei Konzepte. Ursprünglich verlegt Panasonic die Stabilisierung ins Objektiv. Sprich: Alle wichtigen Objektive sind mit dem sogenannten O.I.S. (Power OIS, Mega OIS) ausgestattet, der Hinweis darauf findet sich auf der Front der Linsen. Nun sind diese Stabilisatoren in etwa auf dem Niveau des Stabis der Olympus. Bei diesen Objektiven ist eine Linse flexibel aufgehängt und gleicht die Zitterbewegungen der Hand so aus. Problem: Fotografiert man mit Objektiven ohne eingebauten Stabi, gibt's auch keinen Stabi. Und da Olympus einige sehr gute Objektive hat, hatten die eben den Nachteil, keinen Stabi zu haben. Dieses Problem hat Panasonic nun so gelöst, dass die GX7 zusätzlich einen Bildstabilisator im Gehäuse hat. Im Prinzip arbeitet der nach dem gleichen System, wie der von Olympus, nur nicht in fünf Achsen. Will heißen, er ist nicht ganz so effektiv. In der Praxis macht sich dieser Unterschied minimal bemerkbar. Arbeite man mit Objektiven mit integriertem Bildstabi (O.I.S.) so wird der interne ausgeschaltet. Setzt man Objektiveohne Stabi an, schaltet die Kamera automatisch auf den internen Stabi um. Manuell kann man zwischen beiden Systemen nicht wählen, sondern nur ausschalten. 

Bei beiden Systemen gibt es übrigens mehrere Varianten für den Stabi. Einmal die Voll-Variante, bei dem alle Bewegungen in alle Richtungen ausgeglichen werden. In der zweiten Variante werden nur Bewegungen von oben nach unten ausgeglichen. Wann nimmt man die? Wenn man entweder bei Motiven mitziehen möchte oder beim Filmen Schwenks macht. Denn dann darf der Stabi die seitlichen Bewegungen nicht ausgleichen. Würde er das machen, würde das Bild ein wenig ruckeln. Also: Nicht vergessen, den Stabi bei Schwenks oder Mitziehen umzuschalten. Was die Effektivität beider Systeme anbelangt, würde ich sagen, dass der Olympus-Stabi ein wenig effektiver ist. Allerdings hängt das natürlich auch von den verwendeten Objektiven ab. Generell kann ich aber sagen, dass beide ihre Arbeit sehr gut erledigen und zwischen zwei und drei Blendenstufen Gewinn bringen. Sprich die Belichtungszeit kann um zwei bis drei Stufen verlängert werden, ohne dass die Aufnahmen verwackelt ist. Als Faustregel gilt ja, dass die Belichtungszeit 1/KB-Brennweite sein sollte. Wird beispielsweise ein Objektiv mit einer MFT-Brennweite von 75 Millimetern verwendet, entspricht das einer Kleinbildbrennweite von 150 Millimetern und verlangt eine Belichtungszeit von 1/150 Sekunde - also aufgerundet 1/250 Sekunde, um ein verwacklungsfreies Bild zu bekommen. Mit Stabi kann die Zeit um zwei bis drei Stufen verlängert werden: 1/250 - 1/125 - 1/60 Sekunde oder 1/30 Sekunde.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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