Font Size

SCREEN

Profile

Menu Style

Cpanel

Ralfs Foto-Bude

jtemplate.ru - free extensions Joomla

   

         

 

 

Professionelle Copter-Schulungen

 

Alle Termine & Informationen

Basic- und Foto-/Video-Workshops

Professionelle Copter-Schulungen für DJI Inspire 1, DJI Phantom 2, Yuneec Q500 sowi Hexa- und Octo-Copter mit DJI Naza/Wookong/a2 wie S900/S1000.

Klick HIER für mehr Infos ...

 

 

Videos drehen mit einer System- oder Spiegelreflexkamera 

Erfahre in meinem ausführlichen Ratgeber alle wichtigen Grundlagen, um mit deiner Digitalkamera erfolgreich Videos zu drehen. Inklusive alle Infos über Zubehör. 

Klick HIER für meinen Ratgeber ...

 

Ralfs Foto-Bude ist werbefrei.
Damit das so bleibt, brauche ich deine Unterstützung!

   

 

Unterstütze die Foto-Bude mit einer PayPal-Spende oder deinem Einkauf bei Amazon.

Klick HIER für mehr Infos ...

 

Seitenübersicht

TOP 4 – Der Sensor

In beiden Kameras arbeitet ein Sensor im Micro-Four-Third-Format (MFT) mit 16 Megapixeln. Die Abmessungen betragen 17,3 x 13,0 mm, das entspricht einer Diagonale von 21,6 Millimetern und einer Fläche von 225 Quadratmillimetern. Zum Vergleich ein Vollformatsensor: Abmessungen 36 x 24 Millimetern, entsprechend einer Diagonale von 43,2 Millimeter und einer Fläche von 864 Quadradmillimetern. Daraus ergibt sich ein Brennweitenverlängerungsfaktor von 43,2 / 21,6 = 2,0. Das heißt: Ein Objektiv mit einer nominellen MFT-Brennweite von 14 - 42 Millimeter hat auf das Kleinbildformat eine umgerechnete Brennweite von 28 - 84 Millimeter. Bezogen auf die Sensorfläche hat der MFT-Sensor rund 26 Prozent der Fläche eines Vollformatsensors. Soweit die Fakten. 

Unterschiede gibt es bei den Sensoren hinsichtlich des Autofokus-Systems. Normalerweise arbeiten Systemkameras mit dem Kontrast-Autofokusverfahren. Etwas vereinfacht ausgedrückt stellt die Kamera das Objektiv so lange scharf, bis der maximale Kontrast erreicht ist. Da die Kamera bei diesem Verfahren nicht weiß, ob das Objektiv die Schärfe vor oder hinter dem Schärfepunkt hat, wird fährt der Autofokusmotor nach dem Trial-and-Error-Prinzip die Schärfe hin und her. Früher dauerte es daher meist recht lange, bis das Motiv scharf eingestellt war. Zu erkennen war außerdem ein sogenanntes Pumpen. Spiegelreflexkameras arbeiten nicht mit dem Kontrast-Autofokus, sondern de Phasendetektions-Autofokusverfahren. Dabei erkennen spezielle Sensoren, ob das Motiv scharf ist und sie erkennen, ob der Fokus vor oder hinter dem Schärfepunkt liegt. Der Vorteil: Die Kamera weiß, in welche Richtung der Autofokusmotor fahren muss, um das Motiv scharf zu stellen. Das geht in der Theorie deutlich schneller als beim Kontrast-Autofokus.

Auf dem Bildsensor der OM-D E-M1 sind nun im mittleren Bereich des Sensors Phasendetektions-Pixel integriert. Genau 37 Autofokusfelder für das Phasendetektions-Verfahren sind auf dem 16 Megapixel-Sensor integriert. Diese Phasendetektions-Pixel sollen dafür sorgen, dass der Autofokus deutlich schneller ist, als mit dem normalen Kontrast-Autofokus-Verfahren. Allerdings hat das einen Haken: Die schnellen Autofokus-Pixel arbeiten nur in Verbindung mit Four-Third-Objektiven und einem Adapter. Bei aktuellen Micro-Four-Third-Objektiven arbeitet die OM-D E-M1 wieder mit dem Kontrast-Autofokus. Aber auch hier: Keine Regel ohne Ausnahme. In der Einstellung "AF-C" (kontinuierlicher Autofokus) wechselt die Olympus gegebenenfalls in den Phasendetektions-Autofokus. Wie sich das tatsächlich auf das Tempo der OM-D E-M1 auswirkt, werde ich später noch beschreiben. Gleiches gilt natürlich auch für die Bildqualität.

Noch eine Ergänzung zu den beiden Sensoren: Bei beiden beträgt die höchst mögliche ISO-Einstellung ISO 25.600, bei der GX7 ist die niedrigste Empfindlichkeit ISO 125 und bei der OM-D E-M1 ISO 100. 

Erklärung: Phasendetektions-Autofokus bei Spiegelreflexkameras

Der Phasendetektions-Autofokus arbeitet bislang mit einem eigenen Sensor, der nur für die Ermittlung des Fokus zuständig ist. Hinter dem Hauptspiegel einer Spiegelreflexkamera ist ein zweiter Hilfsspiegel, der ein Teil des Lichtes auf den Autofokus-Sensor reflektiert. Der Hauptspiegel ist in diesem Bereich lichtdurchlässig. Wenn Sie eine Spiegelreflexkamera haben, können Sie sich das selbst anschauen, in dem Sie den Hauptspiegel bei abgenommenen Objektiv ganz vorsichtig nach oben klappen. Dann sehen sie den kleinen Hilfsspiegel, wie dieser ebenfalls einklappt. Unter dem Hauptspiegel ist ein kleiner Schacht erkennbar, in dem der Phasendetektions-Autofokus-Sensor sitzt.

Wenn nun dieser Spiegel fehlt - wie eben bei einer Systemkamera oder Kompaktkamera -, kann das Licht auch nicht mehr auf einen speziellen Sensor gelenkt werden. Der Autofokus wird dann ausschließlich über den Kontrastautofokus des Hauptsensors gesteuert. Mit einem Trick integrieren einige Hersteller – darunter jetzt auch Olympus mit der E-M1 - nun in den Hauptsensor den Phasendetektions-Autofokus. Dabei werden einzelne Bildpunkte auf dem Hauptsensor in Phasendetektions-Sensoren getauscht.

Einziger Nachteil dieses Systems: Eine bestimmte Anzahl der 16 Millionen Bildpunkte fällt für die Aufzeichnung des Fotos weg, da die ja für den Autofokus genutzt werden. Die Elektronik muss diese fehlenden Punkte durch Algorithmen quasi berechnen. Im Normfall führt das allerdings nicht zu einer sichtbaren Verschlechterung des Bildergebnisses. Bei der E-M1 konnte ich bei meinen bisherigen Tests keine Unterschiede zum Bildergebnis der E-PL5 erkennen, deren Sensor keine Phasendetektions-Pixel hat. Wichtig: Diese Aussage bezieht sich nicht auf das Gesamtergebnis der Bildqualität, sondern nur auf die Frage, ob die fehlenden Pixel das Ergebnis negativ beeinflussen.

Alle Neuheiten sofort erfahren – registrier dich für meinen kostenlosen Newsletter: REGISTRIEREN

Die Foto-Bude braucht dich! Unterstütz meine Arbeit mit einer Spende oder einem Kauf bei Amazon:

   

Flattr this

Du nutzt einen Ad-Blocker und siehst hier keine AMAZON-Links? Dann klick HIER

Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

Kontakt zur Foto-Bude

Rufen Sie uns an
+49 4103 818545

Schicken Sie uns eine Email
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Impressum