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TOP 2 – Die Bedienung

Die neuen zahlreichen Funktionen moderner Kameras sind zum einen Segen, zum anderen Fluch. Warum? Weil die Menüs und Einstellungen inzwischen einen Umfang erreicht haben, den viele Fotografen schlicht und ergreifend überfordern. Das gilt auch für die beiden hier getesteten Kameras. Das Menü der GX7 umfasst rund 140 Punkte, wobei die meisten noch zahlreiche Unterpunkte haben, das Menü der OM-D E-M1 umfasst rund 130 Punkte, allerdings mit deutlich mehr Unterpunkten. Glücklicherweise haben die Hersteller dazugelernt und zumindest die Begriffe inzwischen so gewählt, dass sie etwas verständlicher sind. Und: Es gibt eine Hilfefunktion, die bei beiden Kameras zugeschaltet werden kann. Bei der Olympus muss dazu lediglich die INFO-Taste gedrückt werden, während man im Menü ist. Bei der GX7 wird die Funktion im Setup-Menü (kleiner Schraubenschlüssel) unter dem Punkt "Menüinformationen" eingeschaltet.

Hinweis: Bei der GX7 wird das Menü ohne Umweg auch im elektronischen Sucher angezeigt und alle Einstellungen können so auch bei hellem Sonnenlicht ausgeführt werden. Drückt man bei der OM-D E-M1 während des Blicks durch den Sucher auf die Menü-Taste, geht der Sucher aus und das Menü wird auf dem Kontrollbildschirm angezeigt. Möchte man das Menü im elektronischen Sucher sehen, muss man die Taste links naben dem Sucher drücken und das Menü erscheint im Sucher. Leider gibt es keinen direkten Weg, das Menü im elektronischen Sucher anzuzeigen.

Trotz dieser Hilfen, sind viele Menüpunkte auf Anhieb nicht verständlich und deren Auswirkungen auch nicht. Ein Beispiel gefällig: "Schattenkorr." bei der GX7 im Aufnahme-Menü (kleine Kamera). Damit ist nicht etwa gemeint, dass dunkle Stellen im Bild aufgehellt werden, sondern damit wird die Vignettierung bestimmter Objektive elektronisch rausgerechnet und die Randabdunkelungen aufgehellt. Also eine sehr sinnvolle Funktion, die eingeschaltet werden sollte. Bei der Olympus heißt dieser Punkt übrigens "Ransch. Komp." und findet sich im Anwender-Menü G (zwei kleine Zahnräder).

Hinweis zum Anwender- und Zubehörschuh-Menü der OM-D E-M1: Beide Menüs tauchen erst auf, wenn Sie im Setup-Menü (kleiner Schraubenschlüssel) unter dem Punkt "Menü Anzeige" aktiviert werden.

Aber auch die Menüs der OM-D E-M1 sind nicht immer verständlicher. So gibt es dort den Menüpunkt "Kontrolle Einst." im Anwender-Menü D (zwei kleine Zahnräder). Dahinter verbergen sich wiederum die Einstellungen für die Punkte iAUTO, P/A/S/M, ART und SCN. Weiter geht's mit den nächsten Unterpunkten Live Info, Live Kontrolle und Live Monitoranzeige. Was sich dahinter verbirgt? Die Einstellung der Menü- und Livebild-Anzeige auf dem Display. Allerdings sind die Punkte so unverständlich, dass man nur durch ausprobieren hinter das Geheimnis der einzelnen Funktionen kommt. Live-Kontrolle bedeutet, dass man beim Druck auf die OK-Taste an der Seite die wichtigsten Kameraeinstellungen angezeigt bekommt, die man dann per Vierwegeschalter oder Drehknöpfe schnell verstellen kann. Also die Empfehlung: Diesen Punkt auf anstellen. Ist die Live Monitoranzeige eingeschaltet, kann zusätzlich das sogenannte Mega-Menü aufgerufen werden. Dazu einfach nachdem Druck auf die OK-Taste die INFO-Taste drücken und schon werden die wichtigsten Kameraeinstellungen formatfüllend angezeigt. Der Vorteil: Das Mega-Menü kann per Touchscreen bedient werden. Bei den Punkten iAUTO, ART und SCN gibt es noch einen dritten Punkt im Untermenü. Ist der jeweils aktiviert, kann nach einen Druck auf die OK-Taste per Druck auf die INFO-Taste zwischen der Einstellung des Art-Filters oder Motivprogramms umgeschaltet werden. Verstanden?

So geht es bei zahlreichen Menüpunkten. Die Navigation geht bei beiden Kameras übrigens problemlos per Vierwegeschalter und Drehrädern. Bei der Panasonic zusätzlich noch per Touchscreen. Was heißt das nun für die Arbeit mit den beiden Kameras? Wer nur ein paar mal im Jahr mit den Kameras fotografiert, wird sich schnell überfordert fühlen. Denn es sind nicht nur die Menüpunkte, die ein wenig Erfahrung und Übung erfordern, sondern auch die Einstellungen beim Fotografieren. Ob das verschiedene Bildstile, ISO-Einstellungen, Einstellung der Belichtungsmessung, Serienbildfunktion, Autofokus, Weißabgleich, Selbstauslöser oder Bildstabilisator sind, wer damit arbeiten möchte, muss die Einstellungen möglichst "im Schlaf" kennen. Aber das geht nur, wenn man die Kamera kontinuierlich nutzt. Schon nach einem Monat sind viele Einstellungen wieder vergessen und der Frust beim Fotografieren wächst. Die Kameras bieten sehr viele Einstellungen, mit denen man die Bildergebnisse verbessern aber auch verschlechtern kann. Nur wer seine Kamera perfekt beherrscht, bekommt auch perfekte Bildergebnisse. 

Die Hinweise zu den umfangreichen Menüs und Einstellungen sage ich nicht als Abschreckung, aber als wichtigen Hinweis. Wer eine solche Kamera kauft, kann natürlich in den Automatik-Einstellungen sofort los fotografieren und bekommt auch ansehnliche Ergebnisse. Die best mögliche Bildqualität und der große Spaß fängt allerdings erst an, wenn man die Kamera perfekt bedienen kann und in den entsprechenden Situationen schnell darauf reagieren kann. Das erfordert aber Übung, Übung, Übung und kontinuierliches Arbeiten mit der Kamera.

Was die Einstellmöglichkeiten der beiden Kameras anbelangt, schenken sich die Modelle nicht viel. Beide bieten alle wichtigen Einstellungen, die man von solchen Kameras erwartet. Alle Tasten können individuell belegt werden, die Drehräder ebenfalls. Die Kameras können so auf die individuellen Bedürfnisse des Fotografen abgestimmt werden. Bei meinem Test habe ich keine wesentliche Funktion gefunden, die ich vermissen würde. Und was die Anzahl der Funktionstasten und Drehräder anbelangt, sind beide Kameras ähnlich ausgestattet. Einziger Unterschied – wie schon erwähnt: Die Menüs der GX7 können vollständig per Touchscreen bedient werden. Bei der OM-D E-M1 geht das nicht. 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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