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Fünf Superzoom-Kameras im Vergleich

  • Canon PowerShot SX40 HS – 340 Euro
  • Fujifilm X-S1 – 580 Euro
  • Nikon Coolpix P510 – 340 Euro
  • Panasonic Lumix DMC-FZ150 – 430 Euro
  • Sony Cybershot DSC-HX200V – 370 Euro
    (Preise Stand Oktober)

Waren vor wenigen Jahren noch Zoom-Faktoren von 20fach die Sensation, haben aktuelle Kameras Zoomfaktoren von 40fach und mehr. Diese Kameras werden als Bridge- oder Superzoom-Kameras bezeichnet. Der Begriff Bridge (englisch Brücke) kommt daher, weil sie ein Brücke zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkamera schlagen sollen: Zum einen bieten sie die Möglichkeiten einer Spiegelreflexkamera, die dank Wechselobjektiven einen großen Brennweitenbereich abdecken, und zum anderen sind sie kompakt sowie einfach zu bedienen. Fünf der populärsten Superzoom-Kameras stelle ich in diesem Vergleichstest gegenüber.

 


Größe und Gewicht

Vier der fünf Superzoom-Kameras spielen in einer Gewichts- und Größen-Liga: Die Canon, Nikon, Panasonic und Sony. Lediglich die Fujifilm X-S1 sticht hervor. Mit einem Gewicht von 945 Gramm ist sie rund 400 Gramm schwerer, als die leichte Panasonic – gleiches gilt für die Größe. In der Übersicht wird das deutlich:

  Tiefe Breite Höhe Tiefe mit voll 
ausgefahrenem Zoom
Gewicht
Canon PowerShot SX40 HS 10,8 cm 12,2 cm 9,2 cm 16,7 cm 595 Gramm
Fujifilm X-S1 14,8 cm 13,5 cm 10,5 cm 21,4 cm 945 Gramm
Nikon Coolpix P510 11,0 cm 12,0 cm 8,1 cm 16,5 cm 546 Gramm
Panasonic Lumix DMC-FZ150 10,3 cm 12,5 cm 8,2 cm 15,7 cm 526 Gramm
Sony Cybershot DSC-HX200V 9,9 cm 11,8 cm 8,5 cm 15,2 cm 580 Gramm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf den Hand-Bildern werden die Größenunterschiede ebenfalls deutlich. Die Nikon hat die geringste Höhe, hier findet der kleine Finger meiner Hand keine Verbindung mit der Kamera. Dank des tiefen Griffs und der guten Gummierung liegt die Nikon dennoch gut in der Hand. Fotografen mit kleineren Händen werden die Kamera noch besser greifen. Am entspanntesten lassen sich die Fujifilm X-S1 und die Sony Cybershot DSC-HX200V halten. Sie sind besonders ergonomisch geformt.

 


Zoom-Faktoren und Brennweiten

Gibt's bei Größe und Gewicht nur zwei Klassen, sieht das bei den Zoomfaktoren etwas anders aus. Hier reicht das Spektrum vom 24fach-Zoom der Panasonic bis zum 42fachen Zoomfaktor der Nikon. Lediglich bei den Ausgangsbrennweiten im Weitwinkelbereich liegen alle Modelle dicht beieinander. Canon, Fujifilm und Nikon starten bei 24 Millimeter, Panasonic mit 25 Millimeter und Sony bei 27 Millimeter. Die Übersicht zeigt die Brennweiten sowie die dazugehörigen Ausgangsblenden.  

  Zoomfaktor Kürzeste Weitwinkel-brennweite Längste Tele-brennweite Ausgangsblende bei kürzester und längster Brennweite
Canon PowerShot SX40 HS 35fach 24 mm 840 mm f 2.7 - 5.8
Fujifilm X-S1 26fach 24 mm 624 mm f 2.8 - 5.6
Nikon Coolpix P510 42fach 24 mm 1000 mm f 3.0 - 5.9
Panasonic Lumix DMC-FZ150 24fach 25 mm 600 mm f 2.8 - 5.2
Sony Cybershot DSC-HX200V 30fach 27 mm 810 mm f 2.8 - 5.6

Noch deutlicher werden die Unterschiede auf den Fotos sichtbar. Hier zeigt sich, dass die minimalen Differenzen in der Weitwinkeleinstellung kaum zu erkennen sind. Anders sieht das in der Teleeinstellung aus. Hier sticht die Nikon Coolpix 510 deutlich hervor. Im Vergleich zur Panasonic bekommt die Nikon die Uhr deutlich größer aufs Bild.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

  Aufnahmen mit kürzester und längster  Brennweite
  • Canon PowerShot SX40 HS (1) Weitwinkel 24 MillimeterCanon PowerShot SX40 HS (1) Weitwinkel 24 MillimeterCanon PowerShot SX40 HS (1) Weitwinkel 24 Millimeter
  • Canon PowerShot SX40 HS (2) Tele 840 MillimeterCanon PowerShot SX40 HS (2) Tele 840 MillimeterCanon PowerShot SX40 HS (2) Tele 840 Millimeter
  • Fuji X-S1 (1) Weitwinkel 24 MillimeterFuji X-S1 (1) Weitwinkel 24 MillimeterFuji X-S1 (1) Weitwinkel 24 Millimeter
  • Fuji X-S1 (2) Tele 624 MillimeterFuji X-S1 (2) Tele 624 MillimeterFuji X-S1 (2) Tele 624 Millimeter
  • Nikon Coolpix P510 (1) Weitwinkel 24 MillimeterNikon Coolpix P510 (1) Weitwinkel 24 MillimeterNikon Coolpix P510 (1) Weitwinkel 24 Millimeter
  • Nikon Coolpix P510 (2) Tele 1000 MillimeterNikon Coolpix P510 (2) Tele 1000 MillimeterNikon Coolpix P510 (2) Tele 1000 Millimeter
  • Panasonic Lumix DMC-FZ150 (1) Weitwinkel 25 MillimeterPanasonic Lumix DMC-FZ150 (1) Weitwinkel 25 MillimeterPanasonic Lumix DMC-FZ150 (1) Weitwinkel 25 Millimeter
  • Panasonic Lumix DMC-FZ150 (2) Tele 600 MillimeterPanasonic Lumix DMC-FZ150 (2) Tele 600 MillimeterPanasonic Lumix DMC-FZ150 (2) Tele 600 Millimeter
  • Sony Cybershot DSC-HX200V (1) Weitwinkel 27 MillimeterSony Cybershot DSC-HX200V (1) Weitwinkel 27 MillimeterSony Cybershot DSC-HX200V (1) Weitwinkel 27 Millimeter
  • Sony Cybershot DSC-HX200V (2) Tele 810 MillimeterSony Cybershot DSC-HX200V (2) Tele 810 MillimeterSony Cybershot DSC-HX200V (2) Tele 810 Millimeter

 


Kontrollmonitor und Sucher

Kaum eine der kompakten Digitalkameras hat noch einen Sucher. Dies ist bei den hier vorgestellten Superzoomern anders: Alle sind mit elektronischen Suchern ausgestattet. Bei der Qualität gibt es sichtbare Unterschiede. Am besten schneidet der Sucher der Fujifilm X-S1 ab. Er ist groß, scharf und schön hell. Selbst mich als eingefleischter Spiegelreflex-Fotograf, der auf einen optischen Sucher schwört, hat der Fujifilm-Sucher überzeugt. Alle Informationen werden eingeblendet inklusive der elektronischen Wasserwaage. Die hat nur die Fujifilm X-S1 und die Sony DSC-HX200V. Klasse, denn damit gelingen Fotos, auf denen der Horizont auch garantiert waagrecht ist – zum Beispiel  Sonnenuntergänge am Meer.

Die Sucher der übrigen vier Kameras sind deutlich kleiner. Zum Vergleich: Der Fuji-Sucher hat 1,4 Millionen Bildpunkte und eine Diagonale von rund 1,2 Zentimeter, die übrigen vier jeweils nur rund 0,2 Millionen bei einer Diagonale von 0,5 Zentimeter. Zusätzlich gibt es Unterschiede in der Abstimmung. Recht gut schneidet der von der Canon ab, bei dem die einzelnen Pixel kaum sichtbar sind. Der Canon-Sucher ist recht hell, mir fehlt allerdings etwas der Kontrast und die klare Farbwiedergabe. Die ist beim Sucher der Sony DSC-HX200V etwas besser. Dafür hat er einen anderen Nachteil: Bei Schwenks ruckelt das Bild. Ein Problem, dass allerdings nicht nur die Sony hat. Auch die Sucher der Nikon und Panasonic zeigen bei Schwenks ein deutliches Ruckeln. Mich nervt das Geruckel erheblich – hier müssen die Hersteller bei den Nachfolgemodellen besser werden. Wie man es richtig macht, zeigt Fujifilm mit der X-S1. Klasse für Brillenträger: Alle Sucher sind mit einer Dioptrienkorrektur ausgestattet.

Neben der sichtbaren Größe, Helligkeit und Auflösung der Sucher gibt es noch einen wesentlichen Unterschied: Die automatische Umschaltung zwischen Kontrollmonitor und Sucher. Was das bringt? Ganz einfach. Sie schauen gerade auf den Kontrollmonitor um beispielsweise Kameraeinstellungen vorzunehmen oder aufgenommene Fotos zu begutachten und möchten nun ein Foto schießen. Zur besseren Beurteilung des Bildausschnitts möchten Sie durch den Sucher blicken. Also Kamera vors Auge und – nichts. Der winzige Bildschirm im Sucher bleibt dunkel. Erst mit einem Druck auf die entsprechende Umschalt-Taste erscheint das Bild. Ärgerlich, denn so vergeht wertvolle Zeit und möglicherweise ist das tolle Motiv schon verschwunden. Mit der Fujifilm X-S1 und der Sony DSC-HX200V gibt es diese Probleme nicht. Ein Sensor am Sucher erkennt, dass man das Auge davor hat und schaltet blitzschnell um. So vergeht keine Zeit und das Motiv ist garantiert im Kasten. 

TIPP: Manchmal möchte man nicht, dass automatisch zwischen Monitor und Sucher umgeschaltet wird. Bei der Fujifilm geht das ganz einfach: Sobald die Kamera automatisch auf den Sucher umgestellt hat, einfach die Taste EVF/LCD neben dem Sucher drücken, so dass der Monitor wieder angeht. Nun bleibt er dauerhaft an und schaltet nicht mehr automatisch auf den Sucher um. Möchten Sie den Sucher wieder aktivieren, einfach die Taste EVF/LCD erneut drücken. Mit einem weiteren Druck wird das automatische Umschalten wieder aktiviert. Bei der Sony wird zwischen LCD, elektronischem Sucher und automatischem Umschalten mittels der FINDER/LCD-Taste umgeschaltet. Die Taste befindet sich rechts neben dem Sucher auf der Kameraoberseite.

 
 
 

Unterschiede gibt es auch bei den Kontrollmonitoren, von denen keiner in Touchscreen-Technik gebaut ist. Den größten Bildschirme haben die Fujifilm X-S1 (obere Reihe rechts), die Nikon P510 (obere Reihe links) und die Sony DSC-HX200V (obere Reihe Mitte). Sie haben das Format 4:3 (6,0 x 4,5 cm) und sind alle neigbar – etwa 90 Grad nach oben und rund 70 Grad nach unten. Die höchste Auflösung haben dabei der Sony und der Nikon mit 921.000 Bildpunkten. Sie zeigen daher auch das brillanteste Bild. Fujifilm und Panasonic (untere Reihe rechts) bringen 460.000 Bildpunkte auf den Monitor. Wobei der der Panasonic zwar die gleiche Diagonale hat wie der der Fujifilm, allerdings im Format 3:2 (6,3 x 4,2 cm). Außerdem ist der Bildschirm der Panasonic ausklappbar und drehbar – genauso wie der der Canon. Der ist mit einer Größe von 5,5 x 4,2 cm im Seitenverhältnis 4:3 allerdings am kleinsten und hat zudem auch nur eine Auflösung von rund 200.000 Bildpunkten. Ein Unterschied der deutlich sichtbar ist. Der Canon Monitor (untere Reihe links) wirkt etwas pixelig, was bei den Menüs besonders durch die leicht ausgefranste Schrift auffällt. 

 


Alles im Griff – die Handhabung

Die fünf Kameras haben alle ein ähnliches Design. Dennoch liegen sie nicht gleich gut in der Hand. Den besten Eindruck hinterlässt bei mir die Fujifilm X-S1. Der Handgriff ist klasse geformt und die gummierte Oberfläche bietet ein gutes Griffgefühl. Die Daumenstütze auf der Kamera-Rückseite gibt zusätzlich Sicherheit. Ebenfalls klasse in der Hand liegen die Nikon P510 (links) und Sony DSC-HX200V (rechts). Beide haben einen gut geformten, recht tiefen Handgriff, der zudem mit eine griffigen Oberfläche versehen ist. Nicht ganz so gut liegt die Panasonic in der Hand. Der Griff ist weniger ergonomisch geformt und die Kamera-Oberfläche ist etwas glatt. 

 

 

 

Das Schlusslicht beim Griffgefühl bildet die Canon SX40 HS (rechts). Ihr Griff ist zu flach und die Oberfläche sehr glatt. Mir fehlt dabei der sichere Griff – ich habe immer das Gefühl, dass mir die Kamera aus der der Hand rutschen könnte.

Die Anordnung der Knöpfe und Schalter ist bei allen fünf Kameras sehr ähnlich. Auf der Oberseite befindet sich jeweils das Programmwahlrad, auf der Kamera-Rückseite ein Vierwege-Kombischalter, bei der Canon und Nikon zusätzlich mit einem Drehrad. Canon, Nikon und Sony haben oberhalb der Daumenstütze auf der Kamera-Rückseite ein zusätzliches kleines Drehrad, mit dem verschiedene Kameraeinstellungen schnell vorgenommen werden können. Die Fujifilm hat ein solches Drehrad – etwas größer und griffiger – auf der Kameraoberseite neben dem Programmwahlrad. Bei allen Kameras lassen sich Knöpfe und Drehräder gut bedienen, die Beschriftung ist verständlich und gut lesbar. Da die Fujifilm X-S1 (links) etwas größer ist, hat sie links neben dem Kontrollmonitor zusätzlich fünf Tasten mit den bestimmte Funktionen direkt aufgerufen werden können, zum Beispiel ISO-Empfindlichkeit und Weißabgleich.

 

 

 

Einen wesentlichen Unterschied in der Bedienung gibt es zwischen der Fujifilm X-S1 (links) und den vier übrigen Kameras: Der Zoom der Fuji wird nicht per Motor gesteuert, sondern per Drehring am Objektiv. Wer – wie ich – hautsächlich fotografiert, wird dies zu schätzen wissen. Manuell lässt sich die Brennweite extrem schnell und super genau wählen. Per Zoommotor geht das nie so genau und schnell. Wer mit der Kamera jedoch auch häufiger filmen möchte, muss sich im Klaren darüber sein, dass es mit der Fuji deutlich schwieriger ist, während der Videoaufnahme zu zoomen und die Kamera dabei ruhig zu halten. Das geht mit einem elektrischen Zoom deutlich einfacher, denn da wird lediglich der Zoomhebel am Auslöser bewegt – Verwackeln ist damit fast ausgeschlossen. Die Nikon und die Panasonic haben zusätzlich zum Zoomhebel am Auslöser einen weiteren Zoomhebel, der seitlich links am Objektiv ist. Damit geht das Zoomen während der Filmaufnahme noch geschmeidiger, da man mit der linken Hand den Zoom betätigen kann, während man mit der rechten die Kamera fest und ruhig halten kann. Die Fujifilm X-S1 hat neben dem Zoomring zusätzlich einen weiteren Ring, mit dem sich bei ausgeschaltetem Autofokus manuell die Schärfe einstellen lässt. Nur die Sony DSC-HX200V hat ebenfalls einen solchen Einstellring. Ich finde das sehr praktisch, denn das manuelle Scharfstellen geht so blitzschnell und einfach. 

 

Alle Kameras haben gut strukturierte Menüs, in denen man sich recht schnell zurechtfindet. Die Steuerung erfolgt per Vierwegeschalter. Die Canon Powershot SX40 HS und die Panasonic DMC-FZ150 haben neben dem umfangreichen Hauptmenü ein zusätzliches Schnellmenü. Bei der Panasonic wird das per Druck auf die Taste Q.MENU aufgerufen, bei der Canon mit der FUNC.SET-Taste. In den Schnellmenüs lassen sich die wichtigsten Kameraeinstellungen direkt aufrufen – ohne Umweg übers Hauptmenü. Die Fujifilm hat eine solche Funktion nicht, dafür zahlreiche zusätzliche Tasten sowie zwei frei belegbare Funktionstasten, mit denen viele Funktionen ebenfalls direkt aufgerufen werden können. Einen anderen Weg wählt Sony. Hier landet man zunächst nur im Schnellmenü und muss sich dort bis zu letzten Punkt durchhangeln – einer kleinen Werkzeugkiste. Erst jetzt gelangt man zum Hauptmenü der Kamera. Ich finde das recht umständlich, vor allem wenn's mal schnell gehen soll. 

 

 

 

 


Ausstattungsunterschiede – die gibt es

Neben den Unterschieden bei Sucher, Kontrollmonitor und Handhabung, haben die Kameras die auch bei der weiteren Ausstattung. Augenscheinlichster Unterschied ist der Blitzschuh, den die Fujifilm und Panasonic haben. Nicht ganz so offensichtlich ist der Blitzschuh bei der Canon zu sehen. Er ist unter einer Abdeckung versteckt, die sich allerdings recht schwer und fummelig entfernen lässt. Wer etwas ernsthafter auch in dunklen Situationen fotografieren möchte, ist auf einen externen Blitz angewiesen, denn die internen Blitze der Kameras haben nur eine beschränkte Reichweite. Den besten Wert liefert hier die Fujifilm mit einer guten Reichweite und gleichmäßigen Ausleuchtung.

 

Etwas ungewöhnlich ist das Ausklappen der Blitze bei der Canon und der Sony. Letztere hat keinen Knopf, mit dem man den Blitz einfach ausklappen kann – auch am Blitz direkt gibt es keinen Griff. Möchte man beispielsweise zum Aufhellen bei Gegenlichtaufnahmen schnell mal den Blitz aktivieren, geht das nur übers Menü. Am Vierwegeschalter auf der Kamerarückseite muss man die Blitz-Symbol drücken und den Blitz aktivieren. Ich finde diesen Weg extrem umständlich und langwierig. Nicht ganz so kompliziert geht es bei der Canon – allerdings mit einem Trick, den man kennen muss. Die SX40 HS hat zwar einen Blitzknopf oben links neben dem Blitzschuh, wenn man den drückt, passiert jedoch gar nichts. Der Blitz bleibt da wo er ist – geschlossen. Der Trick: Man muss den Blitz manuell ausklappen, erst dann hat der Knopf eine Funktion und man kann übers Menü verschiedene Blitzeinstellungen wählen. Bei den übrigen drei Kameras wird der Blitz einfach per Knopfdruck ausgefahren.

 

Die Nikon P510 und die Sony DSC-HX200V sind mit einem GPS-Empfänger ausgestattet. Damit lassen sich Ortsdaten mit den Aufnahmen speichern. Auf dem Computer kann der Standort später mit Hilfe entsprechender Software wieder angezeigt werden. So lässt sich beispielsweise die einsame Bucht aus dem Urlaub schnell wiederfinden.

Manuelle Einstellung (M) von Blende und Belichtungszeit ist mit allen fünf Kameras möglich. Die standardmäßigen Blenden- (S), Zeit- (A) und Programmautomatiken  (P) bieten ebenfalls alle Modelle. Zusätzlich gibt es zahlreiche Motivprogramme. Die werden allerdings nicht direkt über das jeweilige Programmwahlrad aufgerufen, sondern im Menü eingestellt. Dazu muss das Wahlrad zunächst entsprechend eingestellt werden. Bei der Canon, Panasonic und Sony ist das die Einstellung SCN, bei der der Fujifilm SP und der Nikon SCENE. Anschließend kann über die Menü oder Funktionstaste der jeweiligen Kamera ein Motivprogramm gewählt werden. Für praktisch jede Aufnahmesituation steht ein Belichtungsprogramm zur Verfügung. Die Kamera stellt dabei die erforderlichen Parameter so ein, dass eine möglichst optimale Aufnahme geschossen wird. So gelingen auch Foto-Einsteigern prima Bilder. Aber es geht noch einfacher. Alle Modelle haben eine intelligente Automatik, bei der die Kameraelektronik das Motiv analysiert und dann das entsprechende Programm wählt. Für Standardmotive klappt das prima. Die Einstellungen werden bei den Kameras über das Wahlrad aufgerufen. Bei den einzelnen Modellen heißt der Punkt wie folgt: Canon – AUTO, Fujifilm – EXR, Nikon – grüne Kamera, Panasonic – iA und Sony – i mit grüner Kamera. Bis auf die Fujifilm X-S1 haben alle Kameras zusätzlich sogenannte Kreativ-Modi. Dazu zählen beispielsweise der Schwarz-Weiß-Modus, Sepia, Fischaugeneffekt, Farbveränderungen und mehr. Dem kreativen Spieltrieb kann man hier freien Lauf lassen. Bei der Fuji kann ich lediglich zwischen mehreren Filmsimulationen wählen. 

Eine Besonderheit der Fujifilm ist mir aufgefallen: Ist man in der manuellen Belichtungssteuerung, in der Blende und Belichtungszeit gezielt eingestellt werden, wirkt sich eine Änderung nicht auf das Bild des Kontrollmonitors aus. Egal, ob man die korrekte Belichtung gewählt hat, über- oder unterbelichtet, der Bildschirm zeigt immer das Motiv an, als sei die Belichtung korrekt gewählt. Eine Kontrolle der Belichtungseinstellung am Bildschirm bereits vor der Aufnahme ist daher nicht möglich. Erst nach der Aufnahme lässt sich das Ergebnis per Bildwiedergabe kontrollieren. 

Alle Superzoom-Kameras sind mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet. Der gleicht die leichten Bewegungen der Hand des Fotografen aus. Besonders in der maximalen Teleeinstellung geht ohne einen Stabi gar nichts. Bei Aufnahmen aus der Hand ohne Stativ lässt sich der Motivausschnitt nur mit eingeschaltetem Bildstabilisator genau festlegen. Die Qualität der Stabilisatoren liegt bei allen fünf Kameras auf einem ähnlich hohen Niveau. Wie schon im Abschnitt "Sucher" beschrieben, zeigt die Fujifilm das beste Sucherbild – das gilt auch in Verbindung mit dem Bildstabilisator. Das Bild ist extrem ruhig, weder ein Flackern, noch Zittern des Motivs ist sichtbar. Etwas auffälliger ist dies beim Sony- und Panasonic-Sucher. Allerdings: Das Bild im Sucher hat nichts mit der Qualität des Bildstabilisators zu tun, der arbeitet unabhängig vom Sucherbild.  

 


 

Tempo, Tempo – so flott geht's zur Sache

Superzoom-Kameras hatten in der Vergangenheit den Ruf, nicht gerade die schnellsten zu sein, wenn es um die Auslöseverzögerung geht. Gerade im Telebereich hatten die Kameras erhebliche Probleme beim Fokussieren. Damit waren auch die Serienbildgeschwindigkeiten nicht gerade berauschend. Glücklicherweise gehören diese Zeiten der Vergangenheit an. Alle Kameras im Testfeld haben kurze Auslöseverzögerungen und prima Serienbildfunktionen. Keines der Modelle hat mich in diesem Testpunkt enttäuscht. 

Die wenigsten Serienbildoptionen hat die Sony. Aber zunächst zur Auslöseverzögerung. In diesem Punkt gibt es bei der DSC-HX200V nichts auszusetzen. Selbst in der maximalen Teleeinstellung löst die Sony sehr flott aus. Neben der Einzelaufnahme gibt es eine Serienbildfunktion. Da schafft die DSC-HX200V zehn Bilder bei voller Auflösung in 1,3 Sekunden, das entspricht einer Geschwindigkeit von acht Bildern/Sekunde. Nach den zehn Bildern macht die Sony eine Pause, bis die Daten auf die Speicherkarte geschrieben sind, erst dann geht's weiter. Daneben bietet die Sony eine Belichtungsreihen-Funktion. Hierbei macht die Sony drei Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung. Die lassen sich beispielsweise für eine HDR-Aufnahme kombinieren. Weitere Serienbildgeschwindigkeiten bietet die Sony nicht.

Ebenfalls flott bei der Auslöseverzögerung ist die Canon. Allerdings legt sie bei der Serienbildgeschwindigkeit eher eine ruhige Gangart an. Gerade mal alle 0,8 Sekunden macht sie eine Aufnahme, das entspricht einer Geschwindigkeit von etwa 1,2 Bildern/Sekunde. Allerdings hält sie diese Geschwindigkeit, bis die Speicherkarte voll ist. Wer in den Tiefen der Motivprogramme wühlt, wird zusätzlich noch eine weitere Serienbildgeschwindigkeit finden. Ich finde es ärgerlich, dass dieser Punkt so versteckt ist und nicht gleich bei der Einstellung der Serienbildgeschwindigkeit zu finden ist. In dieser Einstellung macht die SX40 HS acht Bilder in 0,8 Sekunden, das entspricht zehn Bilder/Sekunde. Dann ist – wie bei der Sony – erst mal Speicherpause, bevor es weitergeht. Eine Belichtungsreihe lässt sich bei der Canon ebenfalls einstellen. Hierzu muss die Taste +/- auf dem Vierwegeschalter gedrückt werden. Mit einem weiteren Druck auf die Taste DISP kann nun die Belichtungsreihe aktiviert werden, wobei sich der Abstand der Blendenstufen einstellen lässt.

Die Panasoic DMC-FZ150 geht auch flott zu Werke bei der Auslöseverzögerung. Wirklich schnell ist die Panasonic jedoch bei der Serienbildgeschwindigkeit – vorausgesetzt man findet die winzige Serienbild-Taste auf der Kameraoberseite über den ON-/OFF-Schalter. Hat man die gefunden und die schnellste Geschwindigkeit gewählt, schießt die FZ150 zwölf Bilder in kaum mehr als einer Sekunde – in voller Auflösung. Nach einer kurzen Speicherpause geht es dann weiter. Zwei niedrigere Geschwindigkeiten lassen sich ebenfalls wählen. In der langsamen Geschwindigkeit macht die Panasonic zwei Bilder pro Sekunde – so lange, bis die Speicherkarte voll ist. Etwas flotter geht es in der nächsten Stufe zur Sache mit rund fünf Bildern pro Sekunde. Bei dem Tempo ist allerdings nach rund 15 bis 20 Aufnahmen Schluß und die FZ150 schaltet einen Gang runter. Wer's gerne noch flotter als die 12 Bilder/Sekunde möchte, muss auf die hohe Auflösung verzichten: 40 Bilder pro Sekunde macht die Panasonic mit einer Auflösung von fünf Megapixeln und 60 Bilder pro Sekunde bei 2,5 Megapixeln. Auch die Panasonic bietet eine Belichtungsreihenfunktion. Sie wird wie bei der Canon über die Taste +/- auf dem Vierwegeschalter aufgerufen. Ein weiterer Druck auf die Taste +/- ermöglicht die Einstellung des Blendenstufen-Abstands. 

 

 

Die Fujifilm spielt – was die Auslöseverzögerung anbelangt – in der gleichen Liga, wie die Sony, Canon und Panasonic. Auch mit ihr verpasst man kein Motiv. Die Serienbildfunktion wird über den entsprechenden Knopf auf der Kameraoberseite gewählt – den habe ich etwas schneller gefunden, als den von der Panasonic. In voller Auflösung macht die X-S1 sieben Bilder in einer Sekunde, dann geht es etwas gemächlicher zur Sache. Eine Pause, wie die drei anderen Modelle, legt die Fujifilm jedoch nicht ein. In der etwas langsameren Geschwindigkeit geht es mit fünf Bildern pro Sekunde zur Sache – nach rund acht Bildern reduziert die Fujifilm das Tempo. In der niedrigsten Geschwindigkeit macht die X-S1 rund drei Bilder pro Sekunde. Auch dieses Tempo hält die Fujifilm nicht bis zum Ende durch, sondern drosselt das Tempo nach rund 12 Aufnahmen. Wer die Auflösung auf fünf Megapixel reduziert, bekommt bei der Fujifilm noch mehr Speed. Dann legt die Kamera mit fast zehn Bildern pro Sekunde los – nach zwei Sekunden ist mit dem Geschwindigkeitsrausch allerdings Schluss und es geht wieder gemächlicher zur Sache. Über die Serienbildtaste lässt sich neben der Geschwindigkeit auch noch die Belichtungsreihenfunktion aufrufen. Zusätzlich gibt es eine ähnliche Einstellung für ISO-Empfindlichkeit, Filmsimulation und Dynamik. Die X-S1 macht jeweils mehrere Aufnahmen in unterschiedlichen Einstellungen.

Die Auslöseverzögerung der Nikon ist im Weitwinkelbereich recht flott. Im Telebereich, vor allem nahe der maximalen Brennweite von 1000 Millimetern, hat die P510 allerdings Probleme beim Fokussieren. Da kann schon mal eine Sekunde vergehen, bevor das Motiv scharf im Sucher oder auf dem Display erscheint. Möchte man mit dieser Brennweite Action-Aufnahmen machen, sollte man auf jeden Fall aufs Motiv vorfokussieren indem man den Auslöser leicht antippt, um dann im richtigen Moment nur noch auszulösen. Das geht genauso flott, wie bei allen anderen Modellen – praktisch ohne Verzögerung. Die Nikon P510 bietet zwei Serienbildgeschwindigkeiten bei voller Auflösung. In der schnellen HI-Einstellung macht die Kamera in einer Sekunde sieben Bilder bevor sie zum Speichern eine Pause einlegt. In der langsamen L-Einstellung sind es sieben Bilder mit einer Geschwindigkeit von zwei Bildern pro Sekunde. Dann geht es langsamer zur Sache mit einem Bild pro Sekunde – so lange, bis die Speicherkarte voll ist. Wenn eine geringere Auflösung reicht, dann bietet die Nikon noch zwei weitere Geschwindigkeiten: 60 und 120 Bilder pro Sekunde. Als einzige im Testfeld hat die P510 eine Intervallaufnahme. Hierbei macht die Kamera je nach Einstellung alle 30 Sekunden, 1, 5 oder 10 Minuten ein Foto. Tolle Zeitraffer-Aufnahmen sind damit möglich. Wie bei den anderen Kameras kann eine Belichtungsreihe aktiviert werden.

 


Die Bildqualität

Eins vorweg: Die Bildqualität aller Kameras liegt auf durchaus hohem Niveau und ist für Ausdrucke und Abzüge bis zum DIN-A4-Format völlig ausreichend. Dennoch gibt es Unterschiede. Aber der Reihe nach. In der Canon, Nikon, Panasonic und Sony ist jeweils ein Sensor der Größe 1/2,3 Zoll (5,6 x 4,2 mm). Dabei haben die Chips der Canon und Panasonic jeweils 12 Megapixel, der der Nikon 16 Megapixel und der der Sony sogar 18 Megapixel. Der Bildsensor der Fujifilm ist mit 2/3 Zoll (8,8 x 6,6 mm) deutlich größer als der der übrigen vier Modelle, seine Auflösung beträgt 12 Megapixel. Dank des größeren Chips lässt sich mit der Fujifilm X-S1 deutlich besser mit der Schärfentiefe spielen. Geht's nur nach den Zahlen, müsste die Sony mit 18 Megapixeln das beste Ergebnis liefern. Aber: Pixel sind nicht alles, auch die Abstimmung der Kameraelektronik ist wichtig. Tatsächlich sehen die Aufnahmen der Sony sehr detailreich aus. Vergleicht man sie aber mit denen der Canon, fällt der Unterschied deutlich geringer aus – bei der SX40 HS scheint die Abstimmung zwischen Sensor und Kamera gut gelungen. Etwas weniger detailreich wirken die Fotos der Fujifilm, dafür ist die Farbwiedergabe der X-S1 sehr gut. Da kommt die Sony nicht ran, deren Aufnahmen sehen etwas flauer aus und sind insgesamt nicht so knackig – gleiches gilt für die Nikon, die recht viele Details zeigt und auf dem Niveau der Sony liegt. Am ausgewogensten was Farbe, Brillanz, Schärfe und Gesamteindruck anbelangt, sind die Fotos der Fujifilm, Canon und Panasonic.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bildqualität bei höher eingestellten ISO-Empfindlichkeiten. Üblicherweise nehmen dann die Bildstörungen (Rauschen) zu, speziell bei Sensoren mit hohen Megapixel-Zahlen. Die Kamerahersteller wissen das und versuchen das Rauschen mit speziell darauf abgestimmter Software zu unterdrücken. Das Ergebnis: Das Rauschen ist zwar nicht mehr zu sehen, dafür gehen die Details verloren – der sogenannte Texturverlust. Bei den Aufnahmen der Sony wird das besonders deutlich. Ab ISO 800 ist zwar kaum Rauschen zu sehen, allerdings verlieren die Aufnahmen erheblich an Detailwiedergabe. So wird beispielsweise das Wasser strukturlos zu einer grauen Fläche. Noch deutlicher wird dies bei ISO 1600 und ISO 3200. Bei ISO 6400 sind praktisch alle Details von der Elektronik glatt "gebügelt". Auf ähnlichem Niveau liegt die Nikon. Etwas besser schneiden die Canon und Panasonic ab, die erst ab ISO 1600 auffällige Störungen zeigt. Am besten schneidet in dieser Disziplin die Fujifilm ab, die ein maximale ISO-Einstellung von 12.800 hat. Selbst bei diesem Wert sind die Aufnahmen noch brauchbar.

Die Übersichtstabelle zeigt die Unterschiede. Es sind jeweils Bildausschnitte von 1200 x 800 Bildpunkten, die aus dem unbearbeiteten JPEG-Bild (höchste Auflösung, beste Qualität) ausgeschnitten sind. Mit einem Klick auf das Vorschaubild startet die Diashow in voller Auflösung. 

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
  • Canon PowerShot SX40 HS 55mm (1) ISO 100 1200 x 800 PxCanon PowerShot SX40 HS 55mm (1) ISO 100 1200 x 800 PxCanon PowerShot SX40 HS 55mm (1) ISO 100 1200 x 800 Px
  • Canon PowerShot SX40 HS 55mm (2) ISO 200 1200 x 800 PxCanon PowerShot SX40 HS 55mm (2) ISO 200 1200 x 800 PxCanon PowerShot SX40 HS 55mm (2) ISO 200 1200 x 800 Px
  • Canon PowerShot SX40 HS 55mm (3) ISO 400 1200 x 800 PxCanon PowerShot SX40 HS 55mm (3) ISO 400 1200 x 800 PxCanon PowerShot SX40 HS 55mm (3) ISO 400 1200 x 800 Px
  • Canon PowerShot SX40 HS 55mm (4) ISO 800 1200 x 800 PxCanon PowerShot SX40 HS 55mm (4) ISO 800 1200 x 800 PxCanon PowerShot SX40 HS 55mm (4) ISO 800 1200 x 800 Px
  • Canon PowerShot SX40 HS 55mm (5) ISO 1600 1200 x 800 PxCanon PowerShot SX40 HS 55mm (5) ISO 1600 1200 x 800 PxCanon PowerShot SX40 HS 55mm (5) ISO 1600 1200 x 800 Px
  • Canon PowerShot SX40 HS 55mm (6) ISO 3200 1200 x 800 PxCanon PowerShot SX40 HS 55mm (6) ISO 3200 1200 x 800 PxCanon PowerShot SX40 HS 55mm (6) ISO 3200 1200 x 800 Px
  • Fuji X-S1 50mm (1) ISO 100 1200 x 800 PxFuji X-S1 50mm (1) ISO 100 1200 x 800 PxFuji X-S1 50mm (1) ISO 100 1200 x 800 Px
  • Fuji X-S1 50mm (2) ISO 200 1200 x 800 PxFuji X-S1 50mm (2) ISO 200 1200 x 800 PxFuji X-S1 50mm (2) ISO 200 1200 x 800 Px
  • Fuji X-S1 50mm (3) ISO 400 1200 x 800 PxFuji X-S1 50mm (3) ISO 400 1200 x 800 PxFuji X-S1 50mm (3) ISO 400 1200 x 800 Px
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  • Sony Cybershot DSC-HX200V 55mm (8) ISO 12800 Mehrfachaufnahme 1200 x 800 PxSony Cybershot DSC-HX200V 55mm (8) ISO 12800 Mehrfachaufnahme 1200 x 800 PxSony Cybershot DSC-HX200V 55mm (8) ISO 12800 Mehrfachaufnahme 1200 x 800 Px

Ein weiteres Kriterium ist die Verzeichnung der Objektive. Gerade in der minimalen Weitwinkelbrennweite werden häufig gerade Linien leicht nach außen gebogen dargestellt. In der  maximalen Teleeinstellung ist der Effekt genau umgekehrt, die Linien werden nach innen gebogen. In dieser Disziplin schlagen sich alle Kameras gut. Klar, leichte Verzeichnungen sind sichtbar, aber nur wenn gerade Linien direkt am Rand des Bildes entlang laufen fällt das auf. 

 


Videos? Ja bitte!

Mir wird immer wieder die Frage gestellt: "Muss man eigentlich noch einen Camcorder kaufen? Alle Kameras können doch auf filmen." Richtig! Alle Kameras nehmen auch Videos auf und alle im hochauflösenden Full-HD-Format von 1920 x 1080 Bildpunkten. Und: Jede Kamera hat neben dem normalen Fotoauslöser einen speziellen Videoauslöser, mit dem jederzeit eine Videoaufnahme gestartet werden kann. Ein Umschalten in den Videomodus ist nicht erforderlich. Zwar können alle Kameras in Full-HD aufnehmen, Unterschiede gibt es bei den Anzahl der Bilder pro Sekunde. Panasonic und Sony filmen mit der höchsten Auflösung von 50p (50 Vollbilder pro Sekunde). Sie liefern auch die beste Bildqualität. Bei allen Kameras lassen sich zusätzlich geringere Auflösungen einstellen: die kleine HD-Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten sowie die Standard-Auflösung von 640 x 480 Pixel. Ein besonderes Format nimmt die Nikon auf: iFrame. Diese Filme lassen sich ohne Umwandlung auf Smartphones und Tablett-PC (zum Beispiel dem Apple iPad) bearbeiten.

Neben der Auflösung und Qualität ist wichtig, wie gut die Kameras Schärfe und Belichtung bei wechselnden Szenen und Zoomfahrten nachführen. Die Canon bekommt das gut hin. Mit von der Partie ist auch die Sony. Sie führt Schärfe und Belichtung sogar bei schlechten Lichtverhältnissen gut nach. Gleiches gilt auch für die Panasonic, allerdings ruckelt das Bild ein wenig auf dem Kontrollmonitor, wenn bei schlechten Lichtverhältnissen aufgenommen wird. Hier hat die Fujifilm die Nase vorn. Das Bild auf dem Kontrollmonitor ruckelt kaum und wird ohne große Störungen (Rauschen) angezeigt. Nicht ganz so gut kommt die Nikon mit schlechten Lichtverhältnissen zurecht. Die Kamera führt Schärfe und Belichtung nur sehr zögerlich nach – ganz besonders bei großen Teleeinstellungen.

Alle Kameras haben ein eingebautes Stereomikrofon. An die Panasonic lässt sich zusätzlich ein externes Mikrofon anschließen. Alle Kameras sind mit einem HDMI-Anschluss ausgestattet. Darüber lassen sich Fotos und Videos per Kabel an Flachfernseher ausgeben. 

Auf die Eingangs gestellte Frage würde ich daher mit: "Nicht unbedingt." antworten. Wer zwischendurch ein Video drehen möchte, ist mit den hier getesteten Kameras gut bedient. Speziell wenn er die Panasonic oder Sony wählt. Beide Kameras machen klasse Aufnahmen und kommen auch mit schlechten Lichtverhältnissen gut klar. Für die Lumix DMC-FZ150 spricht der seitlich am Objektiv positionierte Zoomhebel. Er erleichtert das Zoomen während einer Aufnahme zusätzlich. Klar sollte einem aber sein, dass die Handhabung einer Digitalkamera beim Filmen etwas umständlicher ist, als bei einem Camcorder. Der ist optimal auf die Aufgabe "Filmen" abgestimmt, vor allem was die Handhaltung und Bedienung anbelangt. Wer also viel Filmen möchte und hohe Ansprüche an die Ergebnisse stellt, kommt um einen hochwertigen Camcorder nicht herum. Meine Betonung liegt hier auf hochwertig, denn nur die übertrumpfen die Digitalkameras bei Bedienung und Ausstattung.

 


Mein Fazit

Eins vorweg: In diesem Testfeld gibt es keinen Verlierer – für jeden Anspruch, jede Anforderung und jeden Geldbeutel ist das passende Modell dabei. Mein persönlicher Gewinner des Tests ist die Fujifilm X-S1 (links). Die Kamera ist zwar am schwersten und größten – was mich nicht stört –, hat aber die beste Bildqualität, einen klasse elektronischen Sucher und ein manuelles Zoom. Außerdem nimmt sie als einzige auch im unkomprimierten RAW-Format auf. Die Videoqualität stimmt auch, ein echter Videoprofi ist sie jedoch nicht. All das hat allerdings seinen Preis: Mit rund 580 Euro (Stand September) ist sie das teuerste Modell. Einziger Wermutstropfen: Die X-S1 hat nur einen 26fach Zoom. Wer Wert auf einen möglichst großen Zoomfaktor legt, ist mit der Nikon P510 (unten links) bestens bedient. An deren 42fach Zoom kommt keine andere Kamera des Testfeldes. Zudem hat sie einen eingebauten GPS-Empfänger und ist auch sonst gut ausgestattet. Die Bildqualität kann sich ebenfalls sehen und der Preis stimmt auch – ein Videomeister ist sie allerdings nicht. Wem es darauf ankommt, dem empfehle ich, sich die Panasonic Lumix DMC-FZ150 (unten 2. von links) anzuschauen. Die hat eine klasse Videoqualität und sogar einen Anschluss für ein externes Mikrofon. Die Sony Cybershot DSC-HX200V (unten 2. von rechts) ist ebenfalls für Videofilmer geeignet. Zudem hat sie eine klasse Ausstattung inklusive GPS-Empfänger – ein externes Mikrofon lässt sich allerdings nicht anschließen. Der Preis-Leistung-Hit mit Allround-Eigenschaften ist die Canon SX40 HS. Für 340 Euro bietet sie eine gute Ausstattung mit Dreh- und Klappmonitor, großem 35fach Zoomfaktor, Blitzschuh zum Anschluss eines externen Blitzes sowie einer guten Bildqualität. 

 

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Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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