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Mein zweiter Tag – dies und das

Heute steht Kultur auf dem Programm und die leidige Beschränkung, in vielen Museen keine Fotos schießen zu dürfen. Also bleibt nur der Weg zum Museum und der Heimweg, um die Sensoren der Kameras auf Trab zu halten. Was mir heute – bei etwas weniger Sonnenlicht – als erstes auffällt: Die Kontrollbildschirme der beiden Kameras zeigen nach einer Aufnahme des gleichen Motivs sehr unterschiedliche Ergebnisse. Ein Blick in die Einstellungen zeigt warum: Die Helligkeit beider Mini-Glotzen ist extrem unterschiedlich eingestellt und das führt zu erheblichen Differenzen. Nachdem ich die Werte ein wenig angegleichen habe, sehen die Ergebnisse schon deutlich ähnlicher aus. Später schaue ich mir die Unterschiede zwischen dem tatsächlichen Aussehen der Aufnahme auf dem Computer und der Darstellung des Kontrollbildschirms der Kamera genauer an. Je nach eingesteller Helligkeit liegen dazwischen Welten. Fotografen, die also ein zumindest halbwegs realistisches Bild auf dem Kamera-Monitor sehen möchten, sollten unbedingt vorher einen Abgleich machen. Übrigens: Bei beiden Kameras lässt sich nur die Helligkeit der Kontrollmonitore verändern, nicht die Farbe oder der Kontrast.  

Nach dem Museums-Besuch war es schon ein wenig düster. Und so kam eine schöne weisse Statue nicht so richtig zur Geltung. Jetzt spielt die Nikon einen ihrer Trümpfe aus: den eingebauten Blitz. Der hat natürlich keine große Leitzahl, aber zum Ausleuchten von nahen Motiven reicht er völlig – vor allem, wenn man die ISO-Empfindlichkeit ein wenig erhöht. Mit der Canon EOS 6D ist in solchen Situationen dunkeltuten angesagt, denn die hat keinen eigebauten Blitz. Und so sehen dann die Ergebnisse der beiden Aufnahmen aus. 

Natürlich ist es Geschmackssache, ob das rechte Bild der D600 mit Blitzunterstützung wirklich besser aussieht, als das Linke der 6D ohne Blitz. Aber: Es gibt immer wieder Situationen, in denen ich einen Aufhellblitz gerne nutze. Und genau in solchen Fällen reicht ein kleiner interner Blitz völlig aus. Bei der Canon muss ich einen extra Blitz mitnehmen – und genau das mache ich eh nicht. Schade, dass Canon an dem Blitz gespart hat, nur um damit einem vermeintlichen Profianspruch gerecht zu werden. Hätte Canon das konsequent gemacht, hätte bei der 6D auch eine intelligente Progammautomatik nichts zu suchen.

 

 

 

 

 

 

 

Alles hat ein Ende, auch der kurze Ausflug über den Jahreswechsel nach Wien. Und so geht es heute weiter mit dem Test der beiden Vollformater. Beim Sichten der Bilder ist mir eins aufgefallen, von dem ich ehrlich gesagt nicht mehr weiß, wo ich es gemacht habe. Auch meine Freundin konnte sich nicht mehr daran erinnern. Aber die Canon EOS 6D vergisst nichts. Da ich ja die GPS-Funktion eingeschaltet hatte, lässt sich der Aufnahmeort blitzschnell feststellen. Und wie geht das? Ganz einfach: Das Bild aufrufen und sich die Eigenschaften anzeigen lassen. Beim Mac geht das mit Apfel-I (Werkzeuge - Informationen einblenden). In dem kleinen Info-Kasten dann auf den Reiter "GPS" gehen. Dort werden nun die Aufnahmedaten des Bildes angezeigt. Mit einem Klick auf "Auswählen" öffnet sich Google-Maps und der Aufnahmeort wird auf der Karte mit einem grünen Pfeil angezeigt. Ist der GPS-Reiter nicht vorhanden, hast du bei der Aufnahme die GPS-Funktion nicht eingeschaltet. Noch eine Anmerkung: Offensichtlich werden die Angaben für den Breiten- und Längengrad in dem Informationskasten unter OS-X immer gerundet angezeigt. In Google-Maps erscheinen sie dann aber in voller Länge und Präzision.

Bei Flickr werden die Aufnahmekoordinaten ebenfalls eingeblendet und du kannst sie in einem Kasten anzeigen lassen. Bei Photoshop rufst du die GPS-Koordinaten über die Dateiinformationen auf. Du findest sie bei dem Reiter "Erweitert" unter dem Punkt "EXIF-Eigenschaften". Selbstverständlich können die Daten in vielen anderen Kartenprogrammen aufgerufen werden oder die Bilder integriert werden. Während meiner Tour durch Wien wurden die GPS-Daten äußerst präzise aufgezeichnet. Die Abweichungen zum tatsächlichen Standort betrugen teilweise nur kaum mehr als einen Meter. Achtung: Habt ihr die GPS-Funktion dauerhaft eingeschaltet, braucht die EOS 6D mehr Strom und der Akku ist etwas schneller leer. Also unbedingt einen Ersatzakku mitnehmen. 

 

 

 

 

 

 

 

Neben der Einzelaufzeichnung pro Bild kann ich mit der 6D auch die Route speichern. Dabei kann ich verschiedene Zeitintervalle wählen. Je kürzer das Zeitintervall, um so präziser wird die Route aufgezeichnet. Aber das kostet Akkuleistung. Denn je häufiger die Daten aufgezeichnet werden, um so kürzer ist die Akkulaufzeit. Du solltest also einen Wert wählen, der deiner Reisegeschwindigkeit angemessen ist. Schlenderst du gemütlich durch die Stadt, reicht ein Intervall von einer oder zwei Minuten. Bist du dagegen mit dem Auto auf Fototour unterwegs, können kürzere Intervalle sinnvoll sein. Nach dem Rundgang werden die aufgezeichneten Daten über den Menü-Punkt "Aufz.daten auf Karte übertr." auf die SD-Karte geschrieben. Dort findest du sie im Ordner "MISC" - "GPS" mit der Dateiendung ".LOG". Und wie bekommst du nun die Route angezeigt? Am einfachsten geht das in Google-Earth. Das Programm aufrufen und unter dem Punkt "Datei" - "Öffnen..." eine LOG-Datei von der SD-Karte aufrufen. Jetzt beim Google-Earth-Datenimport-Kasten mit OK antworten und schon wird die Karte entsprechend positioniert und die Route angezeigt. Schneller und einfacher geht's kaum. Und so sieht dann das Ergebnis aus.

Ich finde die GPS-Funktion der EOS 6D sehr praktisch. Der Funktionsumfang ist gut und die Bedienung einfach. Zudem arbeitet der GPS-Empfänger recht präzise. Klar kann man mit dem Adapter GP-1 (rund 215 €uro) die Nikon D600 nachrüsten, aber es ist eben etwas umständlicher, muss zusätzlich angestöpselt werden und kostet den entsprechenden Aufpreis. Sicher gibt es auch alternative Möglichkeiten der GPS-Aufzeichnung, wie zum Beispiel die iPhone-App gps4cam, die ich bei Kameras ohne GPS auch nutze, aber ich bleibe dabei: Ein integrierter GPS-Empfänger ist praktisch.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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