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Sony Alpha SLT-A77 II – Digitale Spiegelreflexkamera mit feststehendem Spiegel und APS-C-Sensor

  • Sony Alpha SLT-A77 II – 1125 Euro
    (Preis Stand August 2014)

Sonys Spiegelreflexkamera ohne Klappspiegel gibt's ja nun seit ein paar Jahren. Das ganze nennt sich dann SLT "Single Lens Translucent" – mehr dazu später. Das Konzept hat sich jedenfalls bewährt und so bringt der japanische Konzern nun das Nachfolgemodell der Sony Alpha SLT-A77 heraus – die SLT-A77 II. Dies ist damit das Top-Modell in der APS-C-Klasse. Darüber gibt es nur noch die Alpha 99 mit Vollformat-Sensor. Hier erwarte ich das Nachfolgemodell zur Photokina 2014 – ob dann mit 36 Megapixeln wird sich zeigen. ich gehe aber davon aus.

Wie schon die A77 ist die Neue mit einem 24 Megapixel-Sensor im APS-C-Format mit den Abmessungen 23,5 x 15,6 Millimeter ausgestattet. Obwohl die Bezeichnung des Sensors nicht exakt gleich ist, dürfte es sich in der Basis um den gleichen Sensor handeln, der auch in der Alpha 6000 seine Dienste verrichtet. Eine der wesentlichen Verbesserungen zur A77 ist der neue Autofokus. Das System arbeit nun mit 79 Autofokuspunkten, die alle einzeln angesteuert werden können – in der A77 waren es gerade mal 19 AF-Punkte. Außerdem wurde etwas an der höchsten ISO-Empfindlichkeit gedreht, die nun bis auf ISO 25600 gesteigert werden kann.

Unverändert hat die A77 II den praktischen Klappmonitor, den hochauflösenden elektronischen Sucher, eine schnelle Serienbildfunktion von 12 Bildern pro Sekunde, das große zweite Display auf der rechten Oberseite der Kamera sowie das große Programmwahlrad auf der linken Kameraoberseite. Da die Frage ja sicher sowieso kommt: Klar, Video kann die A77 II aber 4k-Videos kann sie nicht aufnehmen. Erstaunlich allerdings, dass sie auch das verbesserte Videoformat XAVC S nicht verwendet. Das beherrscht zur Zeit nur die RX100 M3 (Test August 2014). Klar ist natürlich, dass die A77 II in Full-HD-Format mit 50p/60P im AVCHD-Format aufnimmt. Ach ja, eine Funktion ist gegenüber der A77 weggefallen: Das GPS-Modul. Dies wurde bei der A77 II eingespart, so dass man mit dieser Kamera auf eine Aufzeichnung des Aufnahmeortes verzichten muss.

Bevor's nun an den eigentlichen Test geht, erst mal die Erklärung, was es mit der SLT-Technik der Sonys auf sich hat. Wie schon gesagt, SLT bedeutet "Single Lens Translucent". Das SL ist der Abkürzung DSLR entnommen und dazu kommt nun noch das "Translucent", was soviel wie halbdurchlässig bedeutet. Bei einer normalen Spiegelreflexkamera ist zwischen Objektivanschluss und Sensor ein Spiegel, der im Winkel von 45 Grad steht und das Licht des Motivs in den optischen Sucher lenkt. So sieht man im Sucher immer das tatsächliche Bild – der wichtigste Vorteil eine Spiegelreflexkamera. Beim Auslösen klappt der Spiegel blitzschnell nach oben, der Verschluss öffnet sich und der Bildsensor zeichnet das Bild auf. Anschließend klappt der Spiegel wieder nach unten. Während der Aufnahme hat man also einen kurzen Moment, in dem das Bild im Sucher verschwindet. Aber nicht nur das Bild verschwindet, sondern in dem Moment kann der Autofokus-Sensor auch nicht mehr arbeiten. Der Grund: Mit einem zweiten Hilfsspiegel wird das Bild nach unten auf den Autofokus-Sensor gelenkt. Der arbeitet nach dem Phasendetektionsverfahren, was besonders schnell und präzise ist. Klappt der Spiegel hoch, gelangt kein Bild mehr zum Autofokus-Sensor, so dass die Kamera nicht mehr scharf stellen kann. Bei Einzelaufnahmen ist das nicht so dramatisch, bei Serienaufnahmen schon. Sony verwendet in seinen SLT-Modellen statt des Klappspiegels einen halbdurchlässigen Spiegel, der fest eingebaut ist. Der größte Teil des Lichts trifft vom Objektiv auf den Bildsensor. Ein Teil des Lichts wird vom Spiegel auf den Autofokussensor reflektiert. Aber wie gelangt das Bild dann in den Sucher? Gar nicht, denn die SLT-Kameras haben keinen optischen sondern einen elektronischen Sucher. Das Bild im Sucher wird direkt durch den Hauptsensor erzeugt. Drückt man nun den Auslöser, fährt der Verschluss vor den Sensor, so dass dieser kurz schwarz ist und dann öffnet sich der Verschluss entsprechend der vorgegebenen Belichtungszeit. Man hat also auch bei der SLT einen kurzen Moment, in dem das Bild verschwindet. Was ist dann der Unterschied zu einer normalen Spiegelreflexkamera?

Bei Einzelaufnahmen gibt es keinen wesentlichen Unterschied, aber bei Serienaufnahmen. Da der Spiegel nicht wegklappt, wird das Motiv permanent auf den Autofokus-Sensor gelenkt. Sprich, der kann dauerhaft seinen Dienst versehen und die Schärfe permanent nachführen. Bei einer normalen Spiegelreflexkamera muss der Spiegel nach jeder Aufnahme wieder nach unten klappen, so dass der Autofokus-Sensor wieder kurz das Motiv "sieht" und die Schärfe nachziehen kann. Theoretisch heißt das: Die SLT hat eine höhere Serienbild-Geschwindigkeit und kann präziser fokussieren. Einen weiteren Vorteil kann die Sony bei Videoaufnahmen ausspielen. Bei einer normalen Spiegelreflexkamera klappt der Spiegel während einer Videoaufnahme nach oben, so dass der Autofokus-Sensor quasi "blind" ist. Die Kamera muss nun über den Hauptsensor die Schärfe nachziehen. Das geschieht allerdings nur sehr langsam und klappt bei sich bewegenden Motiven nur bedingt - anders bei der SLT. Da hier der Spiegel nicht nach oben klappt, bekommt der Autofokus-Sensor permanent das Motiv zu "sehen" und kann daher schnell und präzise den Fokus nachführen. Ein weiterer Vorteil: Ich kann entscheiden, ob ich das Bild während des Filmens auf dem Kontrollmonitor oder im Sucher sehen möchte. Gerade bei hellem Sonnenlicht sehe ich das Motiv im Sucher immer noch klar und deutlich, außerdem kann ich die Kamera vor dem Auge deutlich stabiler halten. Theoretisch hat die SLT-Technik also viele Vorteile. Ein Nachteil sollte allerdings erwähnt werden: Der halbdurchlässige Spiegel schluckt etwa 1/3 Blendenstufe. Das wird jedoch durch eine leicht erhöhte ISO-Empfindlichkeit ausgleichen.

Wer es noch etwas genauer erfahren möchte, kann hierzu mein YouTube-Video anschauen, in dem die Unterschiede des Autofokus-Systems zwischen der Sony Alpha SLT-A99 und einer normalen Spiegelreflexkamera erkläre.

Kommen wir zu den Fakten: Das Gehäuse der A77 II bringt 725 Gramm auf die Waage. Die Breite beträgt 14,3 Zentimeter, die Höhe 10,4 Zentimeter und die Tiefe 9,0 Zentimeter. Wobei natürlich weniger interessant ist, da ja noch die jeweiligen Objektive dazu kommen. In der Hand liegt die Sony sehr gut. Der Griff ist sehr gut ausgearbeitet, ebenso die Daumenstütze auf der Kamerarückseite. Die Oberfläche des Griffs fühlt sich sehr angenehm an – nicht zu glatt, aber auch nicht zu rutschig. Wer noch "mehr" in der Hand halten möchte, kann das Gehäuse um den Batteriegriff VG-C77AM (299 Euro) erweitern. In dem finden nicht nur zwei Akkus Platz, sondern er ist auch mit den wichtigsten Bedienelementen ausgestattet. Das Gehäuse ist übrigens spritzwasserfest und gegen Staub geschützt. Gerade für Fotografen, die häufig Outdoor arbeiten ein großer Vorteil.

Kommen wir noch einmal zurück zur Ausstattung. Neben dem hochauflösenden elektronischen Sucher gibt es auf der Kamerarückseite einen dreh- und klappbaren Kontrollmonitor. Der hat eine Diagonale von 7,5 Zentimetern und eine Auflösung von 1,2 Millionen Bildpunkten. Der Monitor lässt sich nicht nur ausklappen, sondern auch drehen und über die Kamera stellen. So ist er auch von vorne sichtbar und kann für Selbstportraits – neudeutsch Selfies – oder Videoaufnahmen genutzt werden. Die Auflösung ist so hoch, dass das Bild darauf brillant und gestochen scharf aussieht. Gleiches gilt für den elektronischen Sucher. Der ist in OLED-Technik gebaut und hat eine Auflösung von 2,4 Millionen Bildpunkten. Er löst so fein auf, dass einzelne Pixel praktisch nicht mehr sichtbar sind. Das Bild ist gestochen scharf, hell und kontrastreich. Anders als bei einem optischen Sucher lassen sich alle Kameraeinstellungen im Sucher anzeigen – inklusive 3D-Wasserwaage. Die Bildwiederholrate ist so hoch, dass selbst bei schnellen Schwenks keine Ruckler zu sehen sind. Ein Vorteil des elektronischen Suchers möchte ich noch erwähnen - in Aufnahme-Situationen bei schlechter Beleuchtung, zeigt der Sucher immer noch ein brauchbares Bild. Im Vergleich zu einem optischen Sucher lässt sich das Motiv so besser beurteilen. Das Bild zeigt dann zwar leichte Störungen (Rauschen und Grieseln), ist aber noch deutlich zu erkennen. Und – wie schon erwähnt – beim Filmen ist das Motiv im Sucher weiterhin sichtbar. 

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TOP 1 – Bedienung und Menüs

Beginnen wir mit den Tasten und Schaltern. Wie schon erwähnt befindet sich auf der linken Kameraoberseite das große Programmwahlrad. Das ist durch einen Druckknopf in der Mitte gegen versehentliches Verstellen gesichert. Zur Wahl stehen hier die Belichtungsprogramme P (Programm), A (Aperture = Blendenvorwahl = Zeitautomatik), S (Shutter = Verschlusszeitvorwahl = Blendenautomatik), M (manuelle Einstellung von Blende und Belichtungszeit), die individuellen Einstellungen 1, 2 und 3, die Videofunktion, Serienbildfunktion, Panoramafunktion, Motivprogramme (SCN) und die Vollautomatik. Auf der rechten Oberseite sind die Tasten zum direkten Einstellen der ISO-Empfindlichkeit (ISO), der Belichtungskorrektur (Plus-Minus), des Weißabgleichs (WB) und des Aufnahmemodus (Einzelbild, Serienbild, Selbstauslöser, Belichtungsreihe). Dazu lässt sich das Display mit einem Druck auf die kleine Taste mit der Glühbirne beleuchten. Mit der Taste "FINDER/MONITOR" kann man manuell zwischen Sucher und Monitor umschalten. Auf der linken, oberen Rückseite der Kamera ist die Menü-Taste. Rechts neben dem Sucher die MOVIE-Taste, mit der eine Videoaufnahme gestartet werden kann. Daneben sind die AEL-Taste (Auto-Exposure-Lock = Speicherung der Belichtung) sowie die Taste zum Umschalten zwischen Autofokus und manuellem Fokus AF/MF. Etwas unterhalb befindet sich ein kleiner Joystick, der nicht nur ein Vierwegeschalter ist, sondern auch eine Druckschalter. Darunter ist die Fn-Taste zum Aufruf den Funktionsmenüs (oder auch Quickmenü) und daneben die DISP-Taste mit der zwischen den verschiedenen Display-Ansichten umgeschaltet werden kann. Darunter sind noch die Fokustaste, deren Funktion ich später noch genauer erkläre, die Wiedergabe-Taste sowie die C-Taste (Custom = Individuell). Außerdem gibt es zwei Drehräder: Eins an der Kameravorderseite am oberen Ende des Griffs und eins auf der Rückseite oberhalb der Daumenstütze. Auf der von hinten gesehenen linken Kameravorderseite ist ein kleines Drehrad, mit dem die verschiedenen Fokusvarianten gewählt werden können: AF-S (Autofokus-Single = EInzelautofokus), AF-A (Autofokus-Automatic = Automatische Wahl zwischen AF-S und AF-C), AF-C (Autofokus-Continous = kontinuierlicher Autofokus) und MF (Manueller Fokus).
 

Nun wird sich der ein oder andere Fragen: Warum gibt es vorne einen Schalter für die Umstellung zwischen den Autofokus-Varianten und manuellen Fokus und hinten eine Taste mit genau der gleichen Funktion AF/MF? Ganz einfach: Mit der Taste hinten kann ich den jeweils anderen Modus schnell aufrufen, ohne am vorderen Rad zu drehen. Steht das beispielsweise auf MF, so kann ich durch einen Druck auf die Taste kurz den Autofokus aktivieren, aufs Motiv scharf stellen und dann manuell nachfokussieren. Umgekehrt klappt das natürlich auch. Habe ich den Autofokus vorne eingeschaltet, kann mit einem Druck auf die Taste zeitweilig in den manuellen Fokus umschalten. Ich finde das sehr praktisch, denn so muss ich nicht immer wieder hin und her schalten, sondern kann schnell mal für einen Aufnahme in den anderen Modus wechseln.
 

Eine besondere Funktion hat die Fn-Taste, denn mit ihr rufe ich eine Art Quick-Menü auf. Dabei werden am unteren Bildschirmrand bis zu zwölf Kameraeinstellungen angezeigt, die ich dann blitzschnell anpassen kann. Einfach mit dem Joystick das gewünscht Feld ansteuern und dann mit dem vorderen Drehrad den entsprechenden Wert auswählen. Alternativ kann man auch den Knopf des Joysticks drücken und dann die Wahl vornehmen. Welche zwölf Kamerafunktionen angezeigt werden sollen kann jeder selbst im Kameramenü unter dem Punkt "Funkt.menü-Einstlg." festlegen. Das ist im Einstell-Menü 6  (Symbol Zanhrad) zu finden.  

Und da wären wir auch schon beim Thema Menü. Wer einen meiner Tests über die Alpha 6000 oder CyberShot RX100 M3 gelesen hat, hat die Menüs von Sony dort schon kennengelernt. Aufgerufen werden Sie mit einem Druck auf die entsprechende Taste links oben auf der Kamerarückseite. Die Navigation innerhalb des klar strukturierten Menüs geht entweder per Mini-Joystick auf der Kamerarückseite oder mittels der beiden Drehräder. Mit dem hinteren springt man dabei von Obermenü zu Obermenü und mit dem vorderen navigiert man innerhalb der jeweiligen Seite. Hat man sich an die Logik erst mal gewöhnt, geht das Ganze sehr flott. Will ich einen der Menüpunkte einstellen, reicht ein Druck auf den Mini-Joystick und die Auswahl erscheint auf dem Monitor. Nun wieder per Drehrad oder Joystick wählen, ein weiterer Druck und schon ist der Punkt gewählt. Die einzelnen Menüpunkte sind größtenteils selbsterklärend und verständlich. Es ist unterteilt die fünf Kategorien Kamera-Menü (Symbol Kamera) mit neun Unterseiten, Einstell-Menü (Symbol Zahnrad) mit sieben Unterseiten, WiFi-Menü (Symbol Sender) und Wiedergabe-Menü (Symbol Pfeil) mit jeweils zwei Unterseiten sowie dem Setup-Menü (Symbol Werkzeugkiste) mit sechs Unterseiten. Das Menü bietet reichlich Möglichkeiten, die Kamera ganz nach seinen individuellen Wünschen zu konfigurieren. Das betrifft sowohl die Tasten, als auch die Anzeigen auf Monitor und Sucher.

Wer etwas genauer hinschaut wird übrigens feststellen, dass das Applikations-Menü fehlt. Stimmt! Auf der A77 II können keine individuellen Apps aus dem Sony-Store installiert werden. Warum darauf verzichtet wurde, erschließt sich mir nicht, denn es gibt da ja durchaus einige interessante Apps und WiFi hat die A77 II ja auch an Bord. Naja, immerhin können die Aufnahmen an ein Smartphone oder einen Computer gesendet werden. Außerdem lassen sie sich auf einen Flachbildfernseher senden. Die Steuerung per Smartphone ist ebenfalls möglich. Hier eine Übersicht der Menüs der A77 II:

Aufnahme-Menü

  • Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 1Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 1Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 1
  • Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 2Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 2Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 2
  • Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 3Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 3Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 3
  • Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 4Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 4Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 4
  • Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 5Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 5Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 5
  • Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 6Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 6Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 6
  • Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 7Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 7Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 7
  • Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 8Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 8Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 8
  • Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 9Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 9Sony Alpha 77 II Aufnahme-Menue 9

Einstell-Menü

  • Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 1Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 1Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 1
  • Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 2Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 2Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 2
  • Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 3Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 3Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 3
  • Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 4Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 4Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 4
  • Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 5Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 5Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 5
  • Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 6Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 6Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 6
  • Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 7Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 7Sony Alpha 77 II Einstell-Menue 7

WiFi- und WiedergabemenüWiedergabe

  • Sony Alpha 77 II WiFi-Menue 1Sony Alpha 77 II WiFi-Menue 1Sony Alpha 77 II WiFi-Menue 1
  • Sony Alpha 77 II WiFi-Menue 2Sony Alpha 77 II WiFi-Menue 2Sony Alpha 77 II WiFi-Menue 2
  • Sony Alpha 77 II Wiedergabe-Menue 1Sony Alpha 77 II Wiedergabe-Menue 1Sony Alpha 77 II Wiedergabe-Menue 1
  • Sony Alpha 77 II Wiedergabe-Menue 2Sony Alpha 77 II Wiedergabe-Menue 2Sony Alpha 77 II Wiedergabe-Menue 2

Setup-Menü

  • Sony Alpha 77 II Setup-Menue 1Sony Alpha 77 II Setup-Menue 1Sony Alpha 77 II Setup-Menue 1
  • Sony Alpha 77 II Setup-Menue 2Sony Alpha 77 II Setup-Menue 2Sony Alpha 77 II Setup-Menue 2
  • Sony Alpha 77 II Setup-Menue 3Sony Alpha 77 II Setup-Menue 3Sony Alpha 77 II Setup-Menue 3
  • Sony Alpha 77 II Setup-Menue 4Sony Alpha 77 II Setup-Menue 4Sony Alpha 77 II Setup-Menue 4
  • Sony Alpha 77 II Setup-Menue 5Sony Alpha 77 II Setup-Menue 5Sony Alpha 77 II Setup-Menue 5
  • Sony Alpha 77 II Setup-Menue 6Sony Alpha 77 II Setup-Menue 6Sony Alpha 77 II Setup-Menue 6

Neben der Einstellung der wichtigsten Funktionen über die Fn-Taste gibt es noch einen zweiten Weg: So lange die DISP-Taste drücken, bis die Live-Ansicht verschwunden ist und alle wichtigen Kameraeinstellungen auf dem Display angezeigt werden. Jetzt die Fn-Taste drücken und ein Feld wird orange hinterlegt. Genau das kann nun wieder per vorderem Drehrad verändert werden. Mit dem Joystick lassen sich nun weitere Punkte ansteuern. Möchte man die Ansicht wieder verlassen, einfach die Fn-Taste nochmal drücken, das orange Feld verschwindet und mit einem Druck auf die DISP-Taste erscheint wieder die normale Live-View-Ansicht. Kleiner Tipp: Immer wenn ein Feld orange hinterlegt ist, ist es aktiv und kann verstellt werden.

Mir gefällt die Navigation in den Menüs und Einstellungen sehr gut. Wie mit allen Menüs muss man sich damit beschäftigen, um schnell und sicher damit arbeiten zu können. Die Sony lässt reichlich Einstellungen zu und so kann man sich die Kamera individuell nach seinen Anforderungen konfigurieren. Lässt man die Kamera ein paar Monate liegen und startet dann in den Urlaub, sollte man sich zuvor wieder etwas mit der A77 II beschäftigen. Nichts ist ärgerlicher, als im Urlaub zu sein und es gehen einem tolle Aufnahmen durch die Lappen, weil man die Bedienung der Kamera nicht schnell und perfekt beherrschst. Was ich mir übrigens noch wünschen würde – ach lassen wir das … ihr wisst es doch sowieso, was ich mir bei jeder Sony wünsche.

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TOP 2 – Die Bildqualität

Noch einmal kurz zu den Fakten: Die A77 II ist mit einem 24-Megapixel-APS-C-Sensor ausgestattet. Damit reiht sie sich nahtlos in den Reigen der Mitbewerber ein: Canon EOS 70D (20 Megapixel), Nikon D7100 (24 Megapixel) und Pentax K-3 (24 Megapixel). Werfen wir einen Blick auf die ISO-Werte, die einstellbar sind. Hier startet die A77 II bei ISO 50 im Low-Bereich. Standard-Einstellung ist ISO 100. Hoch geht es dann bis ISO 25.600 – auch das im Vergleich ein guter Wert. Stellt sich nun die Frage, was Sony aus diesen guten Vorraussetzungen macht. Der Sensor soll gegenüber dem Vorgängermodell ja noch minimal verbessert worden sein und der Prozessor ist ebenfalls etwas schneller geworden.

Wie gewohnt werde ich die ISO-Reihe zunächst in verkleinerter Auflösung von 1200 x 800 Bildpunkten zeigen. Hier erwarte ich allerdings noch keine großen Unterschiede bis in die mittleren ISO-Bereiche. Daher zeige ist dann drei Details aus dem Test-Chart in Original-Auflösung. Hier werden dann die Unterschiede deutlich. Alle Aufnahmen sind vom Stativ mit Selbstauslöser gemacht, um jegliches Verwackeln zu vermeiden. Alle elektronischen Helfer sind ausgeschaltet und es ist die höchste JPEG-Auflösung eingeschaltet, Farbwiedergabe steht auf "Standard". Die Belichtung wird mit einem hochwertigen Belichtungsmesser ermittelt und dann manuell an der Kamera eingestellt. Dies ist erforderlich, da die graue Hinterwand des Test-Charts nicht neutralgrau ist und so die Belichtungsmessung der A77 keinen korrekten Wert liefern würde. Üblicherweise liegen die von der Kamera gemessenen Ergebnisse rund 2/3 Blendenstufen unter der korrekten Belichtung.

Alle Testaufnahmen können zusätzlch auf Flickr in voller Auflösung begutachtet und heruntergeladen werden.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind vom Original auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 50 bis ISO 25600

  Belichtungsreihen mit ISO-Empfindlichkeiten von ISO 50 bis ISO 25600
 
  • Sony Alpha SLT-A77 II (01) ISO 50 f8.0 1-4 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (01) ISO 50 f8.0 1-4 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (01) ISO 50 f8.0 1-4 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A77 II (02) ISO 100 f8.0 1-8 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (02) ISO 100 f8.0 1-8 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (02) ISO 100 f8.0 1-8 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A77 II (03) ISO 200 f8.0 1-15 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (03) ISO 200 f8.0 1-15 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (03) ISO 200 f8.0 1-15 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A77 II (04) ISO 400 f8.0 1-30 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (04) ISO 400 f8.0 1-30 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (04) ISO 400 f8.0 1-30 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A77 II (05) ISO 800 f8.0 1-60 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (05) ISO 800 f8.0 1-60 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (05) ISO 800 f8.0 1-60 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A77 II (06) ISO 1600 f8.0 1-125 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (06) ISO 1600 f8.0 1-125 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (06) ISO 1600 f8.0 1-125 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A77 II (07) ISO 3200 f8.0 1-250 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (07) ISO 3200 f8.0 1-250 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (07) ISO 3200 f8.0 1-250 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A77 II (08) ISO 6400 f8.0 1-500 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (08) ISO 6400 f8.0 1-500 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (08) ISO 6400 f8.0 1-500 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A77 II (09) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (09) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (09) ISO 12800 f8.0 1-1000 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800
  • Sony Alpha SLT-A77 II (10) ISO 25600 f8.0 1-2000 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (10) ISO 25600 f8.0 1-2000 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800Sony Alpha SLT-A77 II (10) ISO 25600 f8.0 1-2000 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800

Wie zu erwarten sind hier die Unterschiede in den niedrigen ISO-Stufen kaum zu erkennen. Bis ISO 1600 sehen die heruntergerechneten Aufnahmen gleich aus. Erst bei ISO 3200 sind minimale Störungen (Rauschen) zu erkennen. Dazu wirken die Bilder nun nicht mehr so knackscharf, wie bei den niedrigen ISO-Werten. Die Aufnahmen sehen sehr ausgeglichen aus, Farben werden gut reproduziert. Das gleiche gilt für die Grautöne, hier sind die Abstufungen bis zu den beiden letzten Feldern noch gut zu erkennen. Bei ISO 6400 nehmen die Bildstörungen noch einmal leicht zu, bei ISO 12800 und ISO 25600 sind sie schon recht deutlich zu erkennen. Wie das Ganze im Detail aussieht, zeigen die nächsten Beispiele. Hier habe ich aus den Aufnahmen Ausschnitte in Original-Auflösung ausgeschnitten. Die Details zeigen also ein 1:1-Abbild der Aufnahme und haben eine Auflösung von 1200 x 800 Bildpunkten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder zeigen einen Original-Ausschnitt mit einer Auflösung von 1200 x 800 Pixel. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 50 bis ISO 25600

  Belichtungsreihen mit ISO-Empfindlichkeiten von ISO 50 bis ISO 25600
 
  • Sony Alpha SLT-A77 II (01) ISO 50 f8.0 1-4 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800 Details 1Sony Alpha SLT-A77 II (01) ISO 50 f8.0 1-4 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800 Details 1Sony Alpha SLT-A77 II (01) ISO 50 f8.0 1-4 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800 Details 1
  • Sony Alpha SLT-A77 II (02) ISO 100 f8.0 1-8 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800 Details 1Sony Alpha SLT-A77 II (02) ISO 100 f8.0 1-8 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800 Details 1Sony Alpha SLT-A77 II (02) ISO 100 f8.0 1-8 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800 Details 1
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  • Sony Alpha SLT-A77 II (04) ISO 400 f8.0 1-30 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800 Details 1Sony Alpha SLT-A77 II (04) ISO 400 f8.0 1-30 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800 Details 1Sony Alpha SLT-A77 II (04) ISO 400 f8.0 1-30 Sek. 45mm DT 16-50mm F2.8 SSM 1200 x 800 Details 1
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Bei den Detailaufnahmen fällt auf, dass in den niedrigen ISO-Werten die Auflösung extrem hoch ist und viele Details sehr präzise wiedergegeben werden. Ob es die winzigen Schriften auf der Platine sind oder die kleinen Teilstriche auf dem Rechenschieber. Gut zu erkennen, dass die Schärfe nicht elektronisch erzeugt wurde, sonst wären an den kontrastreichen Kanten Helligkeitssäume erkennbar. Wie schon in der Gesamtübersicht zu erkennen, ist die Farb- und Grautonwiedergabe sehr gut. 

Bis ISO 400 sehen die Aufnahmen nahezu identisch aus: Sehr detailreich und keine Bildstörungen (Rauschen). Bei ISO 800 sind die ersten feinen Bildstörungen in den hellgrauen Flächen zu erkennen. Allerdings sind die kaum störend. Etwas deutlicher werden Sie bei ISO 1600 und ISO 3200 – aber immer noch in einem erträglichen Rahmen. Das ändert sich in der Einstellung ISO 6400. Hier sind die Störungen deutlich zu erkennen und wirken etwas auffälliger. Mit einher geht ein sichtbarer Verlust der Detailwiedergabe, der ab ISO 800 einsetzt. Erstaunlich aber, dass die Aufnahmen zwar nicht so knackig scharf wirken, die feinen Details aber auch bei ISO 3200 noch recht präzise wiedergegeben werden. Erst bei ISO 6400 sind dann kleine Schriften nicht mehr lesbar. 

Bei dem Test habe ich das Zoomobjektiv DT 16-50mm F2.8 SSM verwendet. Wie auf den Testbildern zu sehen ist, zeichnet es bis in die Ecken sehr schön scharf. Auch Detailverluste in den Ecken sind nicht zu erkennen.

Ich finde die Bildqualität der Sony sehr gut. Besonders im Bereich bis ISO 800 finde ich die Detailwiedergabe brillant. Das Rauschen bei zunehmenden ISO-Werten hält sich im Rahmen und ich persönlich würde maximale ISO-Werte von ISO 3200 noch nutzen. Sowohl die Farbwiedergabe, als auch die Grautonabstufungen sind sehr gut. Die Alpha 77 II zeigt einen schönen Kontrastumfang. Hinsichtlich der Belichtung, belichtet die A77 II eher etwas knapper, also neigt eher zu einer Unterbelichtung. Das ist weniger schlimm, als eine Überbelichtung, da sich aus den etwas zu dunklen Aufnahmen noch mehr rausholen lässt in der Nachbearbeitung, als bei leicht überbelichteten Aufnahmen. 

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TOP 3 – Video, Ausstattung und mehr

Ich hatte es ja bereits erwähnt: 4k gibt's auch bei der A77 II nicht. Klar kann die Sony in Full-HD mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten Videos aufnehmen. Dabei stehen je nach eingestellter Fernsehnorm entweder 60p (PAL) oder 60p (NTSC) zur Verfügung. Generell sollte man bei sich schnell bewegenden Motiven 60p nehmen, da so die Bewegungen flüssiger ablaufen. Alle modernen Flachbildfernseher können sowohl PAL als auch NTSC wiedergeben. Die A77 II ist mit einem eingebauten Stereo-Mikrofon ausgestattet. Soll der Ton besser sein, kann ein externes Mikro angeschlossen werden. Dazu steht an der linken Seite ein entsprechender Anschluss zur Verfügung. Leider hat Sony jedoch auf einen Kopfhörer-Ausgang verzichtet. So kann der Ton nicht perfekt kontrolliert werden. Aber zumindest wird der Tonpegel anhand eines Balkendiagramms auf dem Bildschirm angezeigt. Hat man das Programmwahlrad auf die Position "Video" gestellt, so kann man im Aufnahme-Menü 8 (Kamera-Symbol) unter dem Punkt "Film" zwischen den Einstellungen P, A, S und M wählen.

Eins gilt hierbei allerdings zu beachten: Ist der Autofokus in der Videofunktion eingeschaltet, so kann man – egal welches Belichtungsprogramm gewählt ist – die Blende nicht verstellen. Die Sony nimmt dann immer mit Blende f3.5 oder der entsprechenden kleinsten Blende des angesetzten Objektivs auf. Möchte man ganz gezielt mit der Blende arbeiten, muss man manuell fokussieren.

Die Sony fokussiert flott und präzise, selbst bei Schwenks lässt sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Im Kamera-Menü 4 (Symbol Kamera) kann man übrigens die Geschwindigkeit der Autofokus-Nachführung unter dem Punkt "AF-Verfolg-dauer" (mit dem kleinen Filmsymbol davor) in drei Stufen anpassen. einstellen. Welche Art passend ist, hängt vom Motiv ab. Bei einem ruhigen Motiv ist es sicher besser mit etwas kleinerer Blendenöffnung – also f8.0 oder f16 – zu arbeiten und die Schärfe nur langsam nachzuführen, da der Fokus sonst "nervös" hin- und herfahren könnte. Ansonsten: Ausprobieren. Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis der SLT-A77 II sehr zufrieden. Schade, dass sie noch kein 4k-Video kann.

Das Thema Autofokus hatte ich ja schon mal kurz angeschnitten. Neu bei der A77 II sind die nun 79 Autofokuspunkte, die einen Großteil der Motivfläche abdecken. Wie gewohnt stehen mehrere Autofokusvarianten zu Wahl: Breit, Feld, Mitte, Flexible Spot und neu der Erweiterte Flexible Spot sowie AF-Verriegelung: Erweiterter Flexible Spot. Besonders der Erweiterte flexible Spot ist interessant. Denn hier kann man rund um den Spot weitere Hilfs-Autofokus-Felder aktivieren. So ist die Trefferquote beim Fokussieren noch höher. Einen Unterschied zu anderen Kameras gibt es übrigens: Die Größe des Flexiblen Spots kann nicht verändert werden. Verschieben lässt sich der Flexible Spot und der Erweiterte Flexible Spot übrigens ganz einfach mit dem kleinen Joystick auf der Kamerarückseite. Dazu muss der Joystick nicht gedrückt werden – das Ergebnis wird sowohl im Sucher, als auch auf dem Bildschirm angezeigt.

Hinsichtlich der Autofokusgeschwindigkeit und Flexibilität gefällt mir die Sony sehr gut. Der Fokus kann präzise positioniert werden und der AF-Bereich ist ausreichend groß. Im manuellen Folussieren kann ich mit der Lupenfunktion und der Peaking-Einstellung perfekt auf den Punkt scharf stellen. Dazu einfach die Vergrößerungstaste auf der Kamerarückseite drücken (Taste über der Wiedergabetaste) – einmal 5,9fache Vergrößerung, zweimal 11,8fache – und per Joystick den gewünschten Ausschnitt wählen.

Bei der Serienbildgeschwindigkeit stehen mehrere Tempi zur Verfügung. Zum einen kann über die Einstellung des Bildfolgemodus (entweder Kamera-Menü 2 oder Fn-Taste) zwischen Einzelaufnahmen und Serienaufnahme Hi oder Lo umstellen, zum anderen kann man aber auch über das Programmwahlrad auf der linken Kameraoberseite die maximale Seriengeschwindigkeit festlegen. Die beträgt dann 12 Bilder pro Sekunde. Wichtig dabei: Eine entsprechend schnelle Speicherkarte mit mindestens 45 MB/s. Außerdem ein wichtiger Punkt: Damit der Autofokus nachgeführt wird, muss am vorderen Drehrad der Modus AF-C (Autofokus kontinuierlich) eingestellt werden. Neben der extrem schnellen Serienbildfunktion, die mich begeistert, gibt es noch diverse Braketing- und Selbstauslöser-Einstellungen.

 

Noch ein wichtiger Hinweis zur Serienbildgeschwindigkeit mit 12 Bildern pro Sekunde: Ist in diesem Modus der Autofokus kontinuierlich AF-C aktiviert, so nimmt die Alpha 77 II immer mit Blende f3.5, beziehungsweise je nach Objektiv der kleinsten Blende, auf. Es ist nicht möglich eine andere Blende einzustellen. Die klappt nur, wenn man auf Einzel-Autofokus AF-S oder manuelles Fokussieren umstellt. Möchte man in der Serienbildfunktion die Blende gezielt einstellen, so muss man das entpsrechende Belichtungsprogramm "A" wählen und dann den Bildfolgemodus auf "Serienaufnahme Hi" stellen. 

Was gibts sonst noch erwähnenswertes? Da wäre der eingebaute Bildstabilisator und der eingebaute Blitz. Die zahlreichen Bildeinstellungen unter dem Kameramenü 4 "Kreativmodus" und die Spaß-Filter im selben Menü unter "Bildeffekt". Dann noch die 3D-Wasserwaage und die zahlreichen Möglichkeiten für einen individuellen Weißabgleich.

Ein Motivprogramm möchte ich hier noch erwähnen: Das Schwenkpanorama. Den Punkt auf dem Programmwahlrad hatte ich ja bereits zuvor eraähnt. Und so funktioniert's: Die Sony wird einfach von links nach rechts oder umgekehrt geschwenkt, dabei der Auslöser gedrückt und schon nimmt die A77 II ein Bild nach dem anderen auf und fügt sie anschließend zu einem Panorama zusammen. Diese Funktion gibt es bei normalen Spiegelreflexkameras nicht, sondern ist eine Spezialität der SLTs. Bei normalen Panoramen klappt die Funktion sehr gut. Hier noch ein Tipp: Die Aufnahmerichtung lässt sich nicht nur von links nach rechts, sondern auch von oben nach unten einstellen. Braucht man nicht? Doch. Stellt man die Kamera auf diese Richtung, macht man die Panorama-Aufnahme, in dem man die Kamera im Hochkant-Format verwendet. Der Vorteil: Die Panoramen haben eine deutlich höhere Auflösung, als bei einem normalen Quermotiv.

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Das Finale – Mein Fazit  

Die Sony Alpha SLT-A77 II bietet gegenüber dem Vorgängermodell keine riesigen Verbesserungen. Klar, es gibt mehr Autofokusfelder, der Autofokus ist nochmal etwas schneller geworden und die Bildqualität minimal besser. Es ist eine solide Verbesserung, aber nicht der große Schritt, wie es bei der RX100MII auf die RX100 M3 war. Fest steht aber auch, dass Sony mit der A77 II eine hervorragende Spiegelreflexkamera im APS-C-Format bietet. Vergleicht man das mit der Nikon D7100 (970 Euro) und der Canon EOS 70D (930 Euro) sowie der Pentax K-3 (980 Euro, Stand August 2014, jeweils Gehäusepreis), spielt die Sony locker im Reigen der Großen mit. Sie bietet ein sehr gutes Gesamtpaket mit vielen technischen Finessen. So hat sie den besten Kontrollmonitor – sowohl was die Darstellung als auch die Verstellung anbelangt. Einzig die Canon kann hier mithalten, denn sie hat zusätzlich die Touchscreen-Funktion, die der Sony und den anderen beiden Kameras fehlt. Was den Sucher anbelangt, ist die Sony systembedingt die einzige mit einem elektronischen Sucher. Der ist so hervorragend, dass er sich nicht  hinter den optischen Suchern der drei DSLRs verstecken muss. Im Gegenteil: Er bietet den Vorteil, dass alle Kameraeinstellungen auf Wunsch angezeigt werden können und alle Menüs auch um elektronischen Suche angezeigt werden können. Somit muss man die Kamera für Einstellungen nicht mal vom Auge nehmen. Ganz weit vorne ist die A77 II mit den 59 Autofokusfeldern und ihrem sehr schnellen Autofokus.

Hinsichtlich der Bildqualität liegen alle vier zuvor genannten Modelle auf einem ähnlichen Niveau. Hier hängt es ja nicht nur vom Sensor und der Signalverarbeitung ab, sondern auch von den verwendeten Objektiven. Und da kann Sony mit den hervorragenden Zeiss-Objektiven – inzwischen – locker mit den Mitbewerbern mithalten. Es gibt eine gute Auswahl aller möglicher Brennweiten, sowohl hinsichtlich Zoom als auch Festbrennweiten. Wer mit seiner Kamera nicht nur fotografieren möchte, sondern auch Videos drehen will, bekommt bei der A77 II die wohl besten Optionen und eine top Bildqualität. Hier zeigt sich die Erfahrung, die Sony aus dem Bereich Camcorder hat. Das betrifft sowohl die Nachführung von Schärfe und Belichtung, als auch die umfangreichen Einstellmöglichkeiten des Aufnahmeformats. Dazu kommt die Anschlussmöglichkeit eines Mikrofons. All das rundet das positive Bild ab. Nicht zu vergessen die bestechende Bildqualität. In diesem Bereich spielt die SLT-Technik ihre Vorteile voll und ganz aus. Einziger kleiner Minuspunkt: Der fehlende Kopfhöreranschluss.

Mit dieser Ausstattung zeigt die Alpha SLT-A77 II den Mitbewerbern die Zähne. Dazu kommt das gute Bedienkonzept, das nur von der Canon übertroffen wird, die noch den bereits erwähnten Touchscreen hat. Was die Verarbeitung, die Bedienung, Haptik und Ergonomie anbelangt, liegen alle Modelle auf einem sehr hohen Niveau. Die Sony und die Pentax haben spritzwassergeschützte Gehäuse, was ihnen einen kleinen Vorsprung bringt. Letztendlich spielen hier aber individuelle Präferenzen eine Rolle, welche Kamera einem besser gefällt. Klar ist aber auch: Mit keiner der vier Kameras – Canon EOS 70D, Nikon D7100, Pentas K-3 und Sony Alpha 77 II – macht man einen Fehler. 

Ich finde es gut, dass neben den großen Marken Canon, Nikon und Pentax nun auch Sony immer mehr mitmischt. Konkurrenz belebt das Geschäft und die SLT-Technik trägt ihren Teil zur Innovation bei. Nach nun etwas mehr als vier Jahren hat sich das Konzept etabliert und schon viele Fans gefunden.

Hier geht's zu meinen Youtube-Videos:

 

Sony Alpha SLT-A77 II / Vorstellung

 Weitere Produktfotos  und die ISO-Testbilder gibt es auf meinem Flickr-Konto:

 

Und hier noch mal die Plus- und Minus-Punkte in der Übersicht.

 
 
Vorteile
  • sehr gute Bildqualität auch bei höher eingestellter ISO-Empfindlichkeit
  • sehr detailreiche Bilder
  • schneller Autofokus mit sehr vielen Autofokusfeldern
  • sehr schnelle Serienbildfunktion mit bis zu 12 Bildern/Sekunde
  • robustes, spritzwassergeschütztes Gehäuse, 
  • sehr guter und hochauflösender elektronischer Sucher
  • großes dreh- und klappbarer Monitor mit Selfie-Funktion
  • WLAN-Funktionen inklusive Fernsteuerung
  • gute Videoqualität mit Full-HD und 50p/60p
  • Panorama-Funktion
  • elektronische Wasserwaage (Monitor und Sucher)
  • verständliche Menüs mit vielen individullen Einstellungen
  • gute Bedienung
Nachteile
  • kein 4k-Video
  • kein Touchscreen
  • keine Bildübertragung per WLAN im Hintergrund
  • kein GPS-Modul, wie das Vorgängermodell
  • kein Anschluss für einen Kopfhörer
   

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Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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