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TOP 1 – Die Bedienung und die Menüs

Die D5300 ist nicht mit Knöpfen und Drehrädern überfrachtet. Der Amateur findet das angenehm, da er leicht die Übersicht verliert. Der Profi möchte eher viele Tasten und Drehräder, weil er so viele Kameraeinstellungen direkt und ohne Umweg übers Menü vornehmen kann. Daher finde ich es gut, dass die D5300 sich hier auf die wichtigsten Bedienelemente beschränkt und so dem Ein- und Umsteiger entgegen kommt.

Auf der Kameraoberseite rechts neben dem Sucher befindet sich das große Programmwahlrad. Neben den Standard-Einstellungen P (Programm), A (Aperture = Blendenvorwahl), S (Shutter = Belichtungszeitvorwahl) und M (Manuelle Wahl von Blende und Belichtungszeit) gibt es die Motivprogramme Porträt, Landschaft, Kinder, Sport und Nahaufnahme. Neben diesen direkt anwählbaren Motivprogrammen gibt es weitere, die per Dreh auf die Position "SCENE" aufgerufen werden können: Nachtporträt, Nachtaufnahme, Innenaufnahme, Strand/Schnee, Sonnenuntergang, Dämmerung, Tiere, Kerzenlicht, Blüten, Herbstfarben und Food (Essen). Hat man das Programmwahlrad auf diese Einstellung gedreht und möchte ein anderes Motivprogramm aufrufen, so reicht ein Dreh am Rad oben rechts auf der Kamerarückseite. Auf dem Bildschirm werden die verschiedenen Programme angezeigt und man kann bequem das passende auswählen. Gleiches gilt für die Wahl der Bildeffekte. Die werden mit einem Dreh auf "EFFECTS" aufgerufen. Zur Wahl stehen: Nachtsicht, Farbzeichnung, Spielzeugkamera-Effekt, Miniatureffekt, Selektive Farbe, Silhouette, High Key, Low Key und HDR-Gemälde. Blieben zum Schluss noch die Vollautomatik (grüne Kamera mit AUTO) und "Blitz AUS". 

SCENE:

  • Nikon D5300 Scene 1Nikon D5300 Scene 1Nikon D5300 Scene 1
  • Nikon D5300 Scene 2Nikon D5300 Scene 2Nikon D5300 Scene 2
  • Nikon D5300 Scene 3Nikon D5300 Scene 3Nikon D5300 Scene 3
EFFECTS:

  • Nikon D5300 Effects 1Nikon D5300 Effects 1Nikon D5300 Effects 1
  • Nikon D5300 Effects 2Nikon D5300 Effects 2Nikon D5300 Effects 2
  • Nikon D5300 Effects 3Nikon D5300 Effects 3Nikon D5300 Effects 3
  • Nikon D5300 Effects 4Nikon D5300 Effects 4Nikon D5300 Effects 4

Vorne, auf der Oberseite des Griffs ist der Einschalter und der Auslöser. Etwas nach hinten versetzt sind der Auslöser für eine Videoaufnahme (roter Knopf), die Taste für eine Belichtungskorrektur (Plus-Minus-Taste) und die Info-Taste. Wird die gedrückt, werden die wichtigsten Kameraeinstellungen auf dem Bildschirm der D5300 angezeigt. Direkt am Programmwahlrad befindet sich ein Hebel, mit dem der Live-View eingeschaltet wird. Für die, die mit diesem Begriff nichts anfangen können: Normalerweise wird das Bild durchs Objektiv über den Spiegel in den optischen Sucher gelenkt. Daher ja auch der Begriff Spiegelreflexkamera. Beim Auslösen klappt dieser Spiegel nach oben, so dass das Licht des Motivs nicht mehr in den Sucher gelenkt wird, sonder auf den Sensor, vor dem dann der Verschluss sitzt. Wird die Live-View-Funktion gestartet, klappt der Spiegel nach oben der Verschluss wird geöffnet und das Licht des Motivs gelangt auf den Sensor. Dieses Bild wird dann auf dem Kontrollbildschirm angezeigt. Wozu das benötigt wird? Man kann auf dem Live-Bild bereits alle eingeschalteten Bildeffekte sehen und beurteilen. Hat man beispielsweise den Spielzeugkamera-Effekt gewählt, so wird das Motiv mit dem Effekt auf dem Bildschirm angezeigt. Das gilt natürlich auch für andere Bildeinstellungen, wie Schwarz-Weiß.

Ein weiterer Pluspunkt: Man kann sehr stark in das Bild zoomen und so punktgenau manuell scharf stellen. Das ist beispielsweise bei Nahaufnahmen (Makro) interessant. So geht's: Live-View-Funktion per Hebel aktivieren und mit der Lupe-Plus-Taste auf der Kamerarückseite ins Bild reinzoomen. Die Taste kann mehrfach gedrückt werden, bis die gewünschte Vergrößerung erreicht ist. Der Ausschnitt lässt sich bequem per Vierwegeschalter auf der Kamerarückseite verschieben. Mit einem Druck auf die Lupe-Minus-Taste wird der Bereich wieder ausgezoomt. Wichtig: Es wird beim Auslösen nicht nur der gezoomte Ausschnitt aufgenommen, sondern natürlich das gesamte Motiv. Diese Funktion ist also kein elektronischer Zoom. Die Vergrößerung klappt nicht nur in der Autofokus-Einstellung, sondern auch beim manuellen Scharfgestellen (Fokussieren). Dazu muss zunächst der Autofokus ausgeschaltet werden und auf manuell umgestellt werden. Hierfür muss die i-Taste rechts neben dem Sucher gedrückt werden. Nun per Vierwegeschalter den Menüpunkt "Fokusmodus" ansteuern, nun die OK-Taste im Zentrum des Vierwegeschalters drücken und dann den Punkt "MF" (manuelles Fokussieren) wählen. Nun kann die Schärfe per Hand am Fokusring des Objektivs eingestellt werden. Das Ergebnis lässt sich dann im Live-View kontrollieren. Übrigens: Fokus-Peaking gibt es bei der D5300 als Hilfe beim manuellen Fokussieren nicht.

Wie bereits erwähnt: Rechts neben dem Sucher ist die i-Taste. Damit lässt sich eine Art Quick-Menü aufrufen. Insgesamt 14 Kameraeinstellungen lassen sich damit blitzschnell verändern: Bildqualität und -größe, automatische Belichtungsreihen, HDR-Funktion, Active-D-Lighting, Weißabgleich, ISO-Empfindlichkeit, Picture Control (Farbeinstellung), Fokusmodus, AF-Messfeldsteuerung, Belichtungsmessung, Blitzmodus, Blitzbelichtungskorrektur und Belichtungskorrektur. Verstellt wird der Wert, indem man mit dem Vierwegeschalter den gewünschten Punkt ansteuert, dann die OK-Taste drückt und im nächsten Menü die gewünschte Auswahl trifft. Möchte man Informationen zu einem der Punkt, bekommt man die nach einem Druck auf die ?-Taste unten rechts auf der Kamerarückseite angezeigt. 

Über dieses Quick-Menü wird auch die Autofokus-Einstellung der D5300 geändert. Zum einen ist da das Feld "Fokusmodus" bei dem zwischen AF-A (automatischer Wechsel zwischen Einzel-Autofokus und kontinuierlichem Autofokus), AF-S (Einzelautofokus für ruhige Motive), AF-C (kontinuierlicher Autofokus für bewegte Moive) und MF (manueller Fokus). Die zweite Einstellung ist die "AF-Messfeldsteuerung". Hier kann zwischen Einzelfeld, Dynamisch mit 9, 21 oder 39 Messfeldern, 3D-Tracking und automatischer Messfeldsteuerung gewählt werden. Bei allen Varianten, außer der letzten, kann das Autofokusfeld per Vierwegeschalter im Motiv auf den Bildteil bewegt werden, der scharf gestellt werden soll. Die Punkte um das zentrale Messfeld – 9, 21 oder 39 – sind Hilfsmessfelder, die ebenfalls aktiv sind, aber nur dann, wenn es der Kamera nicht gelingt auf das gewählte Feld scharf zu stellen.

Noch zwei Tipps zum Thema Autofokus: Im Menü kannst du zwischen 39 und 11 Messfeldern wählen. Dazu einfach das Menü aufrufen, "INDIVIDUALFUNKTIONEN", "Autofokus", "a2 – Anzahl der Fokusmessfelder" und dort AF39 oder AF11 wählen. Zweiter Tipp: Ebenfalls im Autofokus-Menü gibt es unter "a1 – Priorität bei AF-C (Kont. AF)" die Möglichkeit zu wählen, ob die D5300 mit Auslösepriorität oder Schärfepriorität arbeiten soll. Ich persönlich wähle hier Auslösepriorität, denn es gibt nichts lästigeres, als ein Motiv anzuvisieren und die Kamera löst nicht aus, weil der Autofokus nicht in die Gänge kommt. Dann lieber überhaupt ein Bild, als gar keins. Diese Einstellung betrifft nur den Autofokus-Variante "AF-C" nicht jedoch "AF-S", da löste die Kamera erst aus, wenn das Motiv vom Autofokus scharf eingestellt wurde.

Rechts neben der i-Taste ist die Taste für AE-L und AF-L. Was das ist? Auto-Exposure-Lock und Auto-Fokus-Lock. Mit einem Druck auf diese Taste lässt sich die Belichtung und die Schärfe speichern. Im Hauptmenü kann man wählen, ob nur die Belichtung, nur die Schärfe oder beides gespeichert werden soll. Wofür man das braucht? Beispielsweise wenn man Panorama-Aufnahmen möchte. Da muss jedes Foto mit den gleichen Einstellungen gemach werden, damit sich Aufnahmen später problemlos zusammenfügen lassen. Oder bei Motiven, die einen sehr starken Helligkeitsunterschied zeigen. So kann ich eine Belichtungsmessung auf dem Bereich des Bildes machen, der korrekt belichtet werden soll und anschließend das Motiv genau anvisieren, ohne dass die Kamera eine andere Belichtung wählt. Einsteiger werden diese Funktionen eher selten nutzen.

Auf der Kamerarückseite befindet sich dann die Wiedergabetaste mit der sich aufgenommene Fotos und Videos wiedergeben lassen. Den Vierwegeschalter mit OK-Taste in der Mitte hatte ich ja bereits erwähnt. Damit wird innerhalb der Menüs und Einstellungen navigiert. Außerdem lässt sich damit der Autofokus-Punkt verschieben. Mehr zum Thema Autofokus später. Unterhalb des Vierwegeschalters ist die Lupe-Plus- und Lupe-Minus-Taste. Diese werden nicht nur im Live-View für die Vergrößerung benötigt, sondern auch bei der Wiedergabe von Bildern. Mit den Tasten kann herein- und herausgezoomt werden. Außerdem lässt sich mit der Lupe-Minus-Taste auch eine Übersicht von mehreren aufgenommenen Bildern anzeigen. Mit jedem Druck auf die Taste werden mehr Bilder in der Übersicht angezeigt. Zusätzlich gibt es noch eine Datumsübersicht, auf der sich die Fotos nach Aufnahmedatum aufrufen lassen. Möchte man Bilder löschen, geht da bequem per Mülleimer-Taste, ebenfalls auf der Kamerarückseite.

Auf der Vorderseite gibt es von hinten gesehen auf der linken Seite des Objektivanschlusses drei weitere Tasten. Oben ist die Blitztaste, mit der die Zusatzleuchte ausgeklappt wird. Darunter befindet sich die Fn-Taste, die individuell mit einer Funktion belegt werden kann. Mehr dazu später. Etwas weiter unten die Taste zum Einstellen der Aufnahmebetriebsart. Hier stehen zur Wahl: Einzelbild, Serienaufnahme L (drei Bilder pro Sekunde), Serienaufnahme H (fünf Bilder pro Sekunde), leise Auslösung, Selbstauslöser, Fernauslöser mit Vorlauf und Fernauslöser ohne Vorlauf. Bei den Selbstauslöserzeiten kann zwischen 2, 5, 10 und 20 Sekunden Voraufzeit gewählt werden – das wird im Menü eingestellt. Hier kann auch festgelegt, wieviel Bilder die D5300 nach Ablauf der Vorlaufzeit machen soll. Du kannst zwischen 1 und 9 Bildern wählen. 

Als letzte Taste wäre dann noch die Menü-Taste, die links neben dem Sucher auf der Kamerarückseite ist. Ein Druck darauf und das Kameramenü erscheint auf dem Bildschirm. Das Menü ist übersichtlich und leicht verständlich. Es ist unterteilt in die Kategorien WIEDERGABE, AUFNAHME, INDIVIDUALFUNKTIONEN, SYSTEM und BILDBEARBEITUNG. Die Navigation geht per Vierwegetasten – weder Touchscreen noch Drehrad stehen als Alternative zur Verfügung. Dennoch geht die Navigation flott und ohne Probleme. Die Begriffe der einzelnen Menüpunkte sind weitestgehend verständlich. Für viele Begriffe stehen Erklärungen zur Verfügung, die mit einem Druck auf die Fragezeichen-Taste abgerufen werden können. Für welche Menüpunkte es Erklärungen gibt, ist an dem Fragezeichen unten links auf dem Bildschirm zu erkennen.

Auf ein paar wichtige Menüpunkte gehe ich hier ein. Bei der Bildqualität kann selbstverständlich zwischen JEPG und RAW (bei Nikon heißt das NEF) gewählt werden, sowie eine Kombination aus beidem. Beim RAW.Format kann außerdem zwischen 12 Bit und 14 Bit gewählt werden, wobei letztere die beste Bildqualität bietet. Die Bildgröße kann in den Stufen L (Large 6000 x 4000 Bildpunkte = 24 Megabyte), M (Medium 4496 x 3000 = 13,5 Megapixel) und S (Small 2992 x 2000 = 6 Megapixel) gewählt werden. Beim Weißabgleich stehen alle wichtigen Voreinstellungen zur Verfügung, plus ein manueller Weißabgleich auf eine weiße Fläche. Was fehlt ist die Eingabe des direkten Kelvin-Wertes. Allerdings kann jeder Weißabgleich-Einstellung noch zusätzlich fein justiert werden – dazu einfach die rechte Taste des Vierwegeschalters drücken und schon sieht man das Farbviereck.

Ein interessanter Punkt verbirgt sich hinter dem Begriff "Picture Control": dies sind die Farbeinstellungen. Zur Wahl stehen Standard, Neutral, Brillant, Monochrom, Porträt und Landschaft. Bei allen Einstellungen lassen sich zusätzlich Scharfzeichnung, Kontrast, Helligkeit, Farbsättigung und Farbton detailliert anpassen. Besonders interessant ist hier die Einstellung unter dem Punkt Monochrom (Schwarz-Weiß). Hier lassen sich verschiedene Filtereffekte aktivieren; Y (Yellow = gelb), O (Orange = orange), R (Red = rot) und G (Green = grün), zusätzlich kann eine Tönung in verschiedenen Stufen verwendet werden. So lässt sich beispielsweise ein Sepia-Effekt einstellen. Wofür die vier Filter sind? Damit lässt sich bei Landschaftsaufnahmen beispielsweise der Kontrast zwischen blauem Himmel und weißen Wolken verstärken. Hier bieten sich Y, O oder R an. Bei Porträts sollte der Filter G verwendet werden, da dann Hauttöne besonders natürlich im Schwarz-Weiß-Foto wiedergegeben werden.

  • Nikon D5300 Picture Control 1Nikon D5300 Picture Control 1Nikon D5300 Picture Control 1
  • Nikon D5300 Picture Control 2Nikon D5300 Picture Control 2Nikon D5300 Picture Control 2
  • Nikon D5300 Picture Control 3Nikon D5300 Picture Control 3Nikon D5300 Picture Control 3

Der nächste interessante Menüpunkt ist "ISO-Empfindlichkeits-Einst.". Hier kann nicht nur der ISO-Wert zwischen ISO 100 und Hi 1 = ISO 25600 eingestellt werden, sondern zusätzlich die Funktion von AUTO-ISO festgelegt werden. Dazu muss der Punkt "ISO-Automatik" auf "ON" gesetzt werden. Nun kann die "Maximale Empfindlichkeit" festgelegt werden und die "Längste Belichtungszeit". Dabei legt der Wert unter dem Punkt "Längste Belichtungszeit" fest, wann spätestens auf die nächste ISO-Stufe nach oben gewechselt werden soll. Wird dort beispielsweise 1/125 Sekunde eingestellt, so wechselt die Kamera immer dann in die nächst höhere ISO-Stufe sobald eine Belichtungszeit von mehr als 1/125 Sekunde erforderlich wäre. Das macht sie solange, bis der maximal festgelegte ISO-Wert erreicht ist. Ist das der Fall, ist auch eine längere Belichtungszeit möglich. Der maximale ISO-Wert wird keinesfalls überschritten.

AUFNAHME-Menü:

  • Nikon D5300 Menue Aufnahme 1Nikon D5300 Menue Aufnahme 1Nikon D5300 Menue Aufnahme 1
  • Nikon D5300 Menue Aufnahme 2Nikon D5300 Menue Aufnahme 2Nikon D5300 Menue Aufnahme 2
  • Nikon D5300 Menue Aufnahme 3Nikon D5300 Menue Aufnahme 3Nikon D5300 Menue Aufnahme 3

Weitere bemerkenswerte Punkte im Aufnahmemenü sind "Mehrfachbelichtung" und "Intervallaufnahme". Wie die Namen sagen, können hier Mehrfachbelichtungen erstellt werden und Intervallaufnahmen. Bei letzterer kann die Aufnahme entweder sofort gestartet werden, oder eine Startzeit festgelegt werden. Außerdem lässt sich das Intervall im Bereich von einer Sekunde bis zu 24 Stunden eingestellt werden und die Zahl der Aufnahmen von 1 bis 999. 

Letzter wichtiger Punkt sind die Video-Einstellungen. Hier kann maximal bei Full-HD (1920 x 1080 Bildpunkte) eine Bildwiederholrate von 60p (60 Vollbilder pro Sekunde) gewählt werden. Zur Wahl stehen außerdem 30p und 24p, sowie in der niedrigen HD-Auflösung (1280 x 720 Bildpunkte) 60p. Wichtig: Um die höchste Bildwiederholrate von 60p zu bekommen muss der Punkt "Videonorm" im System-Menu auf "NTSC" gesetzt werden. Das ist zwar ursprünglich die amerikanische Fernsehnorm, aber alle modernen Flachfernseher können sowohl NTSC, als auch PAL wiedergeben – die deutsche Fernsehnorm. Neben der Bildgröße und Bildrate lässt sich die Filmqualität zwischen "Hohe Qualität" und "Normal" wählen. Ich würde hier empfehlen die bessere Qualität zu nehmen. Bleibt noch die Einstellung fürs Mikrofon, die zwischen manuell und automatisch gewählt werden kann. Ein externes Mikrofon kann übrigens angeschlossen werden. Allerdings: Das Bild wird nicht live über den HDMI-Ausgang ausgegeben – schade, denn damit wäre die D5300 ein klasse Einstiegsmodell für Videofilmer. Denn, die Nikon kann sogar manuelle Aufnahmeeinstellungen. Zwar nicht in vollem Umfang, aber es lassen sich Belichtungszeit und ISO-Empfindlichkeit im manuellen Modus wählen.

Etwas unglücklich ist allerdings, das man aus dem Foto-Modus nicht in den Video-Modus wechseln kann. Man kann lediglich eine Aufnahme starten, in dem man den roten Knopf auf der Kamera-Oberseite drückt. Dann springt die Kamera ins 16:9-Format und beginnt mit der Aufnahme. Als Anhaltspunkt, welchen Bereich das 16:9-Format abdeckt, sind links und rechts auf dem Display zwei kleine Striche als Hilfsmarkierung. In jedem Fall muss man vor dem Start einer Videoaufnahme in den Live-View-Modus gehen, der mit dem Hebel am Programmwahlrad aktiviert wird. Schaut man durch den Sucher und will eine Videoaufnahme starten, passiert gar nichts. 

INDIVIDUALFUNKTIONEN-Menü:

  • Nikon D5300 Menue Individual 1Nikon D5300 Menue Individual 1Nikon D5300 Menue Individual 1
  • Nikon D5300 Menue Individual 2Nikon D5300 Menue Individual 2Nikon D5300 Menue Individual 2
  • Nikon D5300 Menue Individual 3Nikon D5300 Menue Individual 3Nikon D5300 Menue Individual 3
  • Nikon D5300 Menue Individual 4Nikon D5300 Menue Individual 4Nikon D5300 Menue Individual 4

Bleiben noch die Individualfunktionen. Hier sind mehrere Funktionen wichtig und deren Einstellung. Erwähnt hatte ich bereits die Auslöse- oder Fokus-Priorität beim kontinuierlichen Autofokus unter dem Menüpunkt "a1". Unter dem Punkt "c3 – Selbstauslöser" kann sowohl die Vorlaufzeit (2, 5, 10 oder 20 Sekunden), als auch die Anzahl der Aufnahmen ( 1 bis 9) eingestellt werden. Aktiviert wird der Selbstauslöser dann mit einem Druck auf die Taste auf der Kameravorderseite und der Auswahl des entsprechenden Menüpunktes. Unter dem Punkt "d2 - Gitterlinien" können in den optischen Sucher Hilfslinien eingeblendet werden. Menüpunkt "d5 - Spiegelvorlauslösung" ist interessant für Makro-Aufnahmen. Steht dieser Punkt auf "ON" so klappt beim Auslösen zunächst der Spiegel nach oben und mit einer Verzögerung von rund zwei Sekunden wird das Foto aufgenommen. Das hochklappen des Spiegels soll Vibrationen der Kamera bei der Aufnahme verhindern. Die Funktion der Funktionstaste (Fn) auf der Vorderseite der Kamera wird im Individualmenü unter dem Punkt "f1 – Belegung der Funktionstaste (Fn)" bestimmt. Zur Wahl stehen hier 10 verschiedene Aktionen.

SYSTEM-Menü:

  • Nikon D5300 Menue System 1Nikon D5300 Menue System 1Nikon D5300 Menue System 1
  • Nikon D5300 Menue System 2Nikon D5300 Menue System 2Nikon D5300 Menue System 2
  • Nikon D5300 Menue System 3Nikon D5300 Menue System 3Nikon D5300 Menue System 3
WIEDERGABE-Menü:

  • Nikon D5300 Menue Wiedergabe 1Nikon D5300 Menue Wiedergabe 1Nikon D5300 Menue Wiedergabe 1
  • Nikon D5300 Menue Wiedergabe 2Nikon D5300 Menue Wiedergabe 2Nikon D5300 Menue Wiedergabe 2

Soweit die wichtigsten Einstellungen und Funktionen der D5300. Noch ein Wort zu den WiFi-Funktionen: Mager. Leider schöpft die App "Wireless Mobile Utility", mit der die D5300 gesteuert werden kann, überhaupt nicht die Möglichkeiten aus, die man hätte nutzen können. So bleibt es bei einer einfachen Fernbedienung – mehr kann die App nicht. Es wird zwar das Live-Bild auf dem Handy angezeigt, aber es können weder das Belichtungsprogramm, noch Belichtungszeit oder Blende von der App aus verändert werden. Geschweige den Bildeinstellungen oder Serienbildfunktionen. Nicht mal eine Videoaufnahme kann gestartet werden. Hier muss Nikon dringend nachbessern – andere Hersteller bieten hier deutlich mehr, wie beispielsweise Panasonic bei ihren Kompakt- und Systemkameras. Ach ja, nicht dass ich es vergesse: Fotos können von der Kamera ans Smartphone übertragen werden. 

Auch wenn ich das Bedienkonzept der D5300 etwas gewöhnungsbedürftig finde, gefällt es mir sehr gut. Gewöhnungsbedürftig deswegen, weil ich die Vielzahl der Direkttasten einer D610 oder D7100 gewohnt bin und beispielsweise die Autofokus-Varianten, direkt per Knopfdruck und Wahlrad einstellen kann. Aber dank des Quick-Menüs, das mit einem Druck auf die i-Taste aufgerufen wird, gehen die wichtigsten Einstellungen flott von der Hand. Noch einfacher wäre es, wenn Nikon einen Touchscreen integriert hätte.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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