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Fujifilm X-M1 und X-A1 – Systemkamera

Die X-Serie hat Zuwachs bekommen: Die Fujifilm X-M1 und die X-A1. "Eine kompakte Kamera, die unser Systemkamera-Programm nach unten abrundet", so Markus Nierhaus, Pressesprecher von Fuji. Die X-M1 und X-A1 sind deutlich kompakter als das Erfolgsmodell X-E1 und rücken der Kompaktkamera X20 näher. Eine der wichtigsten Unterschiede zur X-E1 und -Pro1 ist der fehlende Sucher bei den beiden neuen. Eben genau der macht die Neue kleiner und leichter. "Dafür haben wir der X-M1 und X-A1 einen Klappmonitor spendiert", ergänzt Markus Nierhaus. Damit geht ein Wunsch vieler Fotografen in Erfüllung. Und noch ein interessantes Ausstattungsmerkmal hat die X-M1: ein eingebautes WLAN-Modul. Damit lassen sich die Aufnahmen drahtlos an Mobilgeräte oder Computer übertragen.

Als ich das Gehäuse das erste mal in der Hand hatte, dachte ich zuerst, ich hätte versehentlich nach der X20 gegriffen. Tatsächlich ist das Gehäuse der X-M1 und X-A1 fast genauso groß, wie das der X20. Die beiden haben die gleiche Breite, sind genauso hoch und auch die Form des vorderen Griffs ist identisch. Was mir allerdings auffällt: Die Ober- und Unterseite der Kamera ist nicht aus Aluminium, wie bei der X20, sondern aus Kunststoff. Ich finde das etwas schade, denn es nimmt den Neuen ein Stück der Hochwertigkeit. Aber: Die X-M1 und X-A1 sind dennoch hochwertig verarbeitet und liegen sehr gut in der Hand. Die Kameraoberfläche ist griffig und fühlt sich in der Hand gut an. 

Abe was ist denn nun eigentlich der Unterschied zwischen X-M1 und X-A1? Beide sehen identisch aus, haben einen Klappmonitor, haben WLAN mit an Bord, haben die gleichen Bedienelemente und die absolut identischen Menüs. Was macht die X-M1 also rund 200 Euro teurer, als die X-A1? Es ist der Bildsensor.

Hinsichtlich der Bildqualität geht Fuji bei der X-M1 keinen Kompromiss ein. "Wir verwenden in der X-M1 den gleichen hochwertigen Sensor wie in der X-Pro1 und X-E1", erklärt Nierhaus. Und der 16-Megapixel-X-Trans-Sensor ist ein Garant für top Bildqualität. Wie gehabt natürlich im APS-C-Format. Zur Ergänzung, da die Frage mit Sicherheit kommt: Es ist nicht der Sensor, der in der X100S arbeitet mit den Phasendetektions-Pixeln, sondern tatsächlich der Gleiche wie in der X-E1 und X-Pro1. Damit wird es im Test spannend, wie es mit der Auslöseverzögerung bei der X-M1 aussieht. Denn die X-E1 ist ja nicht gerade die schnellst. Ach ja, eigentlich überflüssig zu erwähnen aber dennoch zur Sicherheit: Alle Fuji-Objektive können an der X-M1 genutzt werden.

Und bei der X-A1? Die hat ebenfalls einen APS-C-Sensor, nur eben nicht den X-Trans-Sensor der X-E1 sondern einen "normalen" CMOS-Sensor – auch mit 16 Megapixeln. Wie sich das auf die Bildqualität auswirkt wird der Test zeigen im direkten Vergleich X-M1 und X-A1.

Fujifilm hat bei der X-M1 und X-A1 vor allem die Einsteiger in den Bereich Systemkamera im Auge. Deswegen sind die beiden Kameras klein, leicht und sie bieten eine Reihe Automatiken, die man bei der X-E1 vergebens sucht. Während die gerade mal eine Blenden-, Zeit- und Programm-Automatik hat, bietet die X-M1/X-A1 hier eine Menge mehr. Sie orientieren sich an der Ausstattung der X20. Sicher eine gute Entscheidung, denn es wird nicht wenige Fotografen geben, die über einen Aufstieg von der Kompaktkamera X20 auf die Systemkamera X-M1 oder X-A1 nachdenken werden.

Trotz der Ähnlichkeiten beider Modelle gibt es einige Unterschiede. Einige sind offensichtlich. So gibt es an der X-M1/X-A1 keinen Fokus-Umschalter an der Kamera-Vorderseite. Während sich bei der X20 und X-E1 direkt per Hebel zwischen den Fokus-Varianten AF-S (Einzelautofokus), AF-C (kontinuierlicher Autofokus) und MF (manuelles Fokussieren) umschalten lässt, geht das bei der X-M1/X-A1 nur übers Kamera-Menü. 

Unter dem Menüpunkt "FOKUS MODUS" finden sich alle Varianten: MF (manueller Fokus), MEHRFELD (die Kamera ermittelt die Schärfe automatisch), VARIO AF (der Autofokus-Punkt kann individuell festgelegt werden), KONT.(kontinuierlicher Autofokus) und VERFOLGUNG (der Fokus kann auf ein Motivelement gelegt werden, das vom Autofokus verfolgt wird). Die Funktion kann auf die Fn-Taste gelegt werden oder übers Quick-Menü (Q-Taste) aufgerufen werden. Ist der Fokus-Modus MF oder VARIO AF gewählt, kann nach einem Druck auf die AF-Taste (obere Taste des Vierwege-Schalters) das Fokus-Feld aufgerufen und positioniert werden. Im Modus VARIO AF lässt sich die Größe des AF-Feldes mit einem der beiden Drehräder anpassen.

Ein weiterer offensichtlicher Unterschied ist die Beschriftung des Programmwahlrades auf der Kameraoberseite. Identisch sind die Punkte P, A, S und M, sowie der Modus SR+ und Vollautomatik (Kamera-Symbol). Ebenfalls auf beiden Kameras sind die Punkte Adv. (Erweiterte Filter) und SP (Motivprogramme). Allerdings unterscheiden sich beide Menüpunkte von der der X20. Geht man bei der X20 auf Adv. kann man ziwschen den Erweiterten Filtern, Panorama-Aufnahme, Pro Focus, Pro Low Light und Mehrfachbelichtung wählen. Hier wurde bei der X-M1 der Rotstift angesetzt: Zur Wahl stehen lediglich die Erweiterten Filter und die Mehrfach-Aufnahme. Bei den erweiterten Filtern stehen die gleichen wie bei der X20 zur Wahl: Lochkamera, Miniatur, POP-Farbe, High-Tone, Low-Key, Dynamische Farbtiefe, Weichzeichner und die Partiellen Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Lila.

Unterschiede gibt es ebenfalls bei dem Motivprogrammen – aber nur auf den ersten Blick. Während die X20 noch 14 Einstellungen hat, unter denen man wählen kann, sind es bei der X-M1/X-A1 nur 10. Allerdings: Drei der vier fehlenden Motivprogramme sind direkt aufs Programmwahlrad der X-M1 gewandert: Portraits, Sport und Landschaft. Eins fehlt tatsächlich: Tauchen – auf das kann man aber gut verzichten, da es für die X-M1 sowieso kein Unterwassergehäuse gibt. Der Wechsel der drei Motivprogramme vom Menü aufs Wahlrad ist wohl ein Entgegenkommen an die Einsteiger. Die werden sich über den direkten Zugriff auf die drei wichtigsten Programme freuen. Zwei weitere Unterschiede gibt es noch: Bei der X20 gibt es zwei Individual-Einstellungen – C1 und C2 – bei der X-M1 nur eine: C. Weggefallen ist die Videofunktion der X20 – allerdings nur vom Programmwahlrad. Denn selbstverständlich können auch mit der X-M1/X-A1 Videos gedreht werden. Die Aufnahme wird einfach über die neue Video-Aufnahme-Taste auf der Kamerarückseite der X-M1/X-A1 gestartet – und das jederzeit. Dafür sind die individuellen Einstellungen des Video-Menüs weggefallen. So kann die Mikrofon-Lautstärke nicht mehr individuell eingestellt werden. Apropos Mikrofon: Die X-M1/X-A1 hat ein eingebautes Stereo-Mikrofon und soweit mir zur Zeit bekannt, kann ein externes Mikrofon nicht angeschlossen werden.

Weiter geht's mit der Bedienung.

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TOP 1 – Die Bedienung

Wie auf den Vergleichsbildern zu sehen ist, sind die Tasten und Knöpfe der X-M1/X-A1 (mitte) sehr ähnlich zu denen der X20 (rechts). Allerdings fehlt auf der linken Seite des Bildschirms die Reihe der Knöpfe untereinander. Und es gibt noch ein paar mehr Punkte.

Was mir bei der Bedienung schnell aufgefallen ist: Auf der Kamerarückseite ist das Drehrad des Vierwege-Kombischalter der X20 weggefallen. Die X-M1/X-A1 hat dort lediglich vier Tasten, wie die X-E1. Das kleine Kombidrehrad auf der Rückseite der X20 (Drehen und Drücken) gibt's bei der X-M1/X-A1 ebenfalls, allerdings hat sich die Lage ein wenig verändert. Es steht nun senkrecht über der Daumenstütze. Die Bedienung finde ich nicht ganz so angenehm, wie bei der X20. Ich muss den Daumen ein wenig von der Stütze abheben, um das Rad zu drehen. Dadurch geht ein wenig der sichere Halt der Kamera verloren.

Und wo wir schon bei den Drehrädern sind: Das Rad für die Belichtungskorrektur auf der Kameraoberseite gibt es bei der X-M1/X-A1 auch, allerdings ist es nicht beschriftet und kann daher für verschiedenen Funktionen genutzt werden. Das ist durchaus sinnvoll, denn das neue Fuji-Objektiv XC 16-50mm 1:3.5-5.6 OIS hat keinen Blendenring. Sprich: Ist die manuelle Belichtungseinstellung gewählt, braucht man ein Rad für die Wahl der Belichtungszeit und ein zweites für die Blende. Und genau das geht mit der X-M1X-A1 problemlos: Mit dem oberen Rad wird die Belichtungszeit eingestellt und mit dem hinteren die Blende. Entsprechende Symbole werden neben den beiden Werten auf dem Kontrollbildschirm angezeigt. In den Belichtungsprogrammen P, A und S wird mit dem oberen Rad wie gehabt die Belichtungskorrektur ausgeführt.

Noch etwas zu den Tasten der beiden Neuen. Bei der X20 gibt es auf der linken Seite des Kontrollbildschirms die Tasten Wiedergabe, AE (Auto-Exposure - Belichtungsmessung), Serienbildfunktion und WB (White-Balance - Weißabgleich). Die Wiedergabe-Taste ist bei der X-M1/X-A1 nach rechts gewandert, die AE-Taste gibt es nicht bei der X-M1/X-A1, die Serienbildfunktion ist bei den Neuen auf die untere Taste des Vierwege-Schalters gewandert und der Weißabgleich auf die rechte Taste des Vierwegeschalters. All das ist kein Beinbruch und lässt sich verschmerzen. Auch, dass die Blitzfunktion (X20 linke Taste des Vierwegeschalters) und der Selbstauslöser (X20 untere Taste des Vierwegeschalters) ins Menü verschwunden sind. Denn: Es gibt nach wie vor die Q-Taste, mit der das Quick-Menü aufgerufen wird. Die ist bei der X-M1/X-A1 noch wichtiger geworden. Wie bereits erwähnt, ist die direkte Wahl der Fokussierer-Methode per Wahlschalter weggefallen. Über das Quick-Menü lässt sich die Fokus-Art aber dennoch schnell wählen. Wer die X-M1/X-A1 intensiv nutzt, sollte sich also gleich zu Anfang an die Arbeit mit dem Quick-Menü gewöhnen, denn das erleichtert die Einstellungen erheblich.

Wie gehabt lässt sich mit einem langen Druck auf die Q-Taste die Helligkeit des Bildschirms erhöhen und mit einem langen Druck auf die DISP/BACK-Taste der Ruhemodus aktivieren. Allerdings: Das Geräusch des Verschlusses bleibt natürlich, es werden lediglich die Tastentöne, der Blitz und das AF-Hilfslicht ausgeschaltet. Einen geräuschlosen elektronischen Verschluss, wie ihn die Panasonic Lumix DMC-G6 und GX7 hat, gibt es bei der X-M1 nicht.   

Noch eine Anmerkung zu den Filmsimulationen: Hier hat Fuji bei der X-M1/X-A1 leider den Rotstift angesetzt. Gab es bei X20 und X-E1 davon noch zehn, sind es bei den Neuen nur noch fünf: PROVIA/STANDARD, VELVIA/LBENDIG, ASTIA/WEICH, Schwarz/Weiß und SEPIA. Weggefallen sind leider die verschiedenen Schwarz-Weiß-Varianten mit den Filtern Gelb, Rot und Grün sowie die beiden PRO Neg.-Simulationen HI und Standard. Schade, denn ich habe die Simulationen sehr gerne genutzt, vor allem den S/W mit Grünfilter für Portrait-Aufnahmen.

 Im Bild unten: links die X-M1 und rechts die X-E1.

 

 

 

Neben den bekannten Filmsimulations-Einstellungen gibt es bei der X-M1/X-A1 nun auch die von der X20 bekannten erweiterten Filter. Das sind unter anderem Spielzeugkamera, Miniatur-Effekt, High- und Low-Key sowie dynamischer Tonumfang, die Motivprogramme erwähnte ich ja bereits. Und natürlich kann man mit der X-M1 auch filmen. Das geht selbstverständlich in voller HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten bei einer Wiederholfrequenz von 30p (30 Vollbilder pro Sekunde). 

Wie schon gesagt, fehlt der X-M1/X-A1ein Sucher. Dafür gibt den klappbaren Monitor mit eine Auflösung von 920.000 Bildpunkten. Die Diagonale beträgt 7,5 Zentimeter und es ist kein Touchscreen. Das Bild darauf ist klar und deutlich, die Farben werden gut wiedergegeben. Bei Sonnenlicht ist der Bildschirm immer noch halbwegs gut ablesbar, vor allem weil er sich klappen lässt und so ein wenig aus der Sonne schwenken lässt. Sicher ist er kein Ersatz für einen elektronischen Sucher, aber in der praktischen Arbeit lässt sich gut mit ihm fotografieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie bereits zuvor schon beschrieben, ist die X-M1/X-A1ähnlich groß wie die Kompaktkamera X20. Hier die genauen Angaben – auch im Vergleich zur X-E1. Das Gehäuse der X-M1/X-A1wiegt inklusive Akku und Speicherkarte rund 330 Gramm. Zum Vergleich: Die X20 bringt 350 Gramm auf die Waage – allerdings ist da natürlich das eingebaute Objektiv dabei – und das Gehäuse der X-E1 wiegt rund 360 Gramm. Die Abmessungen der X-M1/X-A1 betragen 11,7 Zentimeter in der Breite, 6,7 Zentimeter in der Höhe und 3,9 Zentimeter in der Tiefe. Auch hier der Vergleich zur X20: Breite 11,7 Zentimeter, Höhe 7,9 Zentimeter und 5,7 Zentimeter Tiefe. Sprich: Die Abmessungen des Gehäuses der beiden Neuen sind mit denen der X20 ziemlich identisch. Und hier noch der Vergleich zur X-E1: 12,9 Zentimeter Breite, 7,5 Zentimeter Höhe und 3,9 Zentimeter Tiefe. Hier zeigt sich, dass die X-M1/X-A1 deutlich schmaler und flacher ist, als die X-E1. 

Und weiter geht es mit der Bildqualität.

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TOP 2 – Die Bildqualität

Eine der wichtigsten Fragen bei den neuen Modellen: Was ist mit der Bildqualität. Fuji sagt ja, dass in der X-M1 genau der gleiche Sensor arbeitet, wie in der X-E1. Und an deren Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben – zumindes in der APS-C-Klasse. Top Qualität bei niedrigen ISO-Werten und auch bei hohen Werten kann die X-E1 überzeugen. Wenig Bildstörungen (Rauschen) erlauben auch noch Aufnahmen mit ISO 6400 oder sogar mal höher. Bietet das die X-M1 auch? Und noch eine andere Frage steht im Raum: Wie gut ist das neue 16 bis 50 Millimeter Zoomobjektiv. Es ist deutlich kompakter als das 18 bis 55 Millimeter und hab keinen Blendenring. Zudem ist es deutlich billiger. Warum Fuji das Objektiv neu in die X-Linie aufgenommen hat ist klar: Zum einen passt es von den Abmessungen besser zur kompakten X-M1/X-A1 und zum anderen ist es eben günstiger. Und die X-M1/X-A1 soll ja gerade die Einsteiger ansprechen, die (noch) nicht die großen Summen für ihr Hobby ausgeben möchten. Um diese Fragen zu beantworten habe ich wieder zahlreiche Testaufnahmen gemacht. Natürlich mit der X-E1 zum Vergleich, denn nur so lässt sich feststellen, ob beide Sensoren identisch sind.

Anschließend gibt's dann noch den Vergleich zwischen X-M1 mit dem X-Trans-Sensor und der X-A1 mit dem "einfachen" CMAO-Sensor. Dann zeigt sich auch, ob es sich lohnt rund 150 Euro mehr für die X-M1 auszugeben.

Los geht's mit Tageslicht-Aufnahmen. An beiden Kameras ist jeweils da neu 16-50mm-Objektiv angesetzt und in maximaler Weitwinkelstellung. Im ersten Druchgang gibt es die Aufnahmen wieder auf eine Auflösung von 1200 x 800 Bildpunkten heruntergerechnet. Alle Aufnahmen sind direkt aus der Kamera (OOC = Out Of Camera) im JPEG-Format. Sie sind ledigich auf 1200 x 800 runter gerechnet worden. Um zweiten Durchgang gibt es dann Ausschnitte des Fotos in Originalgröße. Auch hier beträgt die Abmessung 1200 x 800 Bildpunkte. Es sind die gleichen Aufnahmen, nur eben nicht heruntergerechnet, sondern als Ausschnitt. Sämtliche elektronische Hilfen bei den Kameras waren bei den Aufnahmen ausgeschaltet. Die Aufnahmen sind in der Einstellung "A" (Aperture = Blendenvorwahl) gemacht und mit der Belichtungsmessung "Mehrfeld".

Hier also erst mal das komplette Motiv in heruntergerechneter Auflösung von 1200 x 800 Bildpunkten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 16 (25mm KB) Millimeter Brennweite
  • Fujifilm X-M1 (1) 16-50mm ISO 100 f8.0 1-50s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (1) 16-50mm ISO 100 f8.0 1-50s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (1) 16-50mm ISO 100 f8.0 1-50s 1200 x 800
  • Fujifilm X-M1 (2) 16-50mm ISO 200 f8.0 1-105s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (2) 16-50mm ISO 200 f8.0 1-105s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (2) 16-50mm ISO 200 f8.0 1-105s 1200 x 800
  • Fujifilm X-M1 (3) 16-50mm ISO 400 f8.0 1-200s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (3) 16-50mm ISO 400 f8.0 1-200s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (3) 16-50mm ISO 400 f8.0 1-200s 1200 x 800
  • Fujifilm X-M1 (4) 16-50mm ISO 800 f8.0 1-420s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (4) 16-50mm ISO 800 f8.0 1-420s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (4) 16-50mm ISO 800 f8.0 1-420s 1200 x 800
  • Fujifilm X-M1 (5) 16-50mm ISO 1600 f8.0 1-850s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (5) 16-50mm ISO 1600 f8.0 1-850s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (5) 16-50mm ISO 1600 f8.0 1-850s 1200 x 800
  • Fujifilm X-M1 (6) 16-50mm ISO 3200 f8.0 1-1700s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (6) 16-50mm ISO 3200 f8.0 1-1700s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (6) 16-50mm ISO 3200 f8.0 1-1700s 1200 x 800
  • Fujifilm X-M1 (7) 16-50mm ISO 6400 f8.0 1-3000s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (7) 16-50mm ISO 6400 f8.0 1-3000s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (7) 16-50mm ISO 6400 f8.0 1-3000s 1200 x 800
  • Fujifilm X-M1 (8) 16-50mm ISO 12800 f11 1-3300s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (8) 16-50mm ISO 12800 f11 1-3300s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (8) 16-50mm ISO 12800 f11 1-3300s 1200 x 800
  • Fujifilm X-M1 (9) 16-50mm ISO 25600 f16 1-3300s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (9) 16-50mm ISO 25600 f16 1-3300s 1200 x 800Fujifilm X-M1 (9) 16-50mm ISO 25600 f16 1-3300s 1200 x 800
  • Fujifilm X-E1 (1) 16-50mm ISO 100 f8.0 1-70s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (1) 16-50mm ISO 100 f8.0 1-70s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (1) 16-50mm ISO 100 f8.0 1-70s 1200 x 800
  • Fujifilm X-E1 (2) 16-50mm ISO 200 f8.0 1-140s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (2) 16-50mm ISO 200 f8.0 1-140s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (2) 16-50mm ISO 200 f8.0 1-140s 1200 x 800
  • Fujifilm X-E1 (3) 16-50mm ISO 400 f8.0 1-280s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (3) 16-50mm ISO 400 f8.0 1-280s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (3) 16-50mm ISO 400 f8.0 1-280s 1200 x 800
  • Fujifilm X-E1 (4) 16-50mm ISO 800 f8.0 1-550s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (4) 16-50mm ISO 800 f8.0 1-550s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (4) 16-50mm ISO 800 f8.0 1-550s 1200 x 800
  • Fujifilm X-E1 (5) 16-50mm ISO 1600 f8.0 1-750s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (5) 16-50mm ISO 1600 f8.0 1-750s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (5) 16-50mm ISO 1600 f8.0 1-750s 1200 x 800
  • Fujifilm X-E1 (6) 16-50mm ISO 3200 f8.0 1-1600s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (6) 16-50mm ISO 3200 f8.0 1-1600s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (6) 16-50mm ISO 3200 f8.0 1-1600s 1200 x 800
  • Fujifilm X-E1 (7) 16-50mm ISO 6400 f8.0 1-3800s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (7) 16-50mm ISO 6400 f8.0 1-3800s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (7) 16-50mm ISO 6400 f8.0 1-3800s 1200 x 800
  • Fujifilm X-E1 (8) 16-50mm ISO 12800 f13 1-3300s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (8) 16-50mm ISO 12800 f13 1-3300s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (8) 16-50mm ISO 12800 f13 1-3300s 1200 x 800
  • Fujifilm X-E1 (9) 16-50mm ISO 25600 f18 1-3000s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (9) 16-50mm ISO 25600 f18 1-3000s 1200 x 800Fujifilm X-E1 (9) 16-50mm ISO 25600 f18 1-3000s 1200 x 800

"Das sieht gut aus", war mein erster spontaner Gedanke, als ich die beiden ISO-Serien miteinander verglich. Denn eins ist klar: Selbst wenn Fuji sagt, dass beide Kameras den gleichen Sensor haben, so möchte ich das doch auch selbst wissen, ob's denn wirklich so ist. In der Vollansicht sehen sie Ergebnisse jedenfall identisch aus. Einzig auffällig: Die X-M1 scheint ein weniger heller zu belichten. Die Aufnahmen könnten ein wenig dunkler sein. Mit 1/3 bis 2/3 Blenden minus könnte man hier korrigierend eingreifen. Bei den zahlreichen Aufnahmen, die ich inzwischen mit der X-M1 gemacht habe, kann ich sagen, dass die X-M1 im Durchschnitt korrekt belichtet. Eine generelle Tendenz zur Überbelichtung konnte ich nicht feststellen.

Nun also die Detailansichten der Aufnahmen. Mal schauen, ob sich mein EIndruck hinsichtlich der Sensoren bestätigt.

Und hier die Ausschnitte mit einer Auflösung von 1200 x 800 Bildpunkten.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind Ausschnitte mit einer Größe von 1200 x 800 Pixel. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten bei 16 (25mm KB) Millimeter Brennweite
  • Fujifilm X-M1 (1) 16-50mm ISO 100 f8.0 1-50s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (1) 16-50mm ISO 100 f8.0 1-50s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (1) 16-50mm ISO 100 f8.0 1-50s 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-M1 (2) 16-50mm ISO 200 f8.0 1-105s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (2) 16-50mm ISO 200 f8.0 1-105s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (2) 16-50mm ISO 200 f8.0 1-105s 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-M1 (3) 16-50mm ISO 400 f8.0 1-200s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (3) 16-50mm ISO 400 f8.0 1-200s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (3) 16-50mm ISO 400 f8.0 1-200s 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-M1 (4) 16-50mm ISO 800 f8.0 1-420s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (4) 16-50mm ISO 800 f8.0 1-420s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (4) 16-50mm ISO 800 f8.0 1-420s 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-M1 (5) 16-50mm ISO 1600 f8.0 1-850s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (5) 16-50mm ISO 1600 f8.0 1-850s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (5) 16-50mm ISO 1600 f8.0 1-850s 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-M1 (6) 16-50mm ISO 3200 f8.0 1-1700s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (6) 16-50mm ISO 3200 f8.0 1-1700s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (6) 16-50mm ISO 3200 f8.0 1-1700s 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-M1 (7) 16-50mm ISO 6400 f8.0 1-3000s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (7) 16-50mm ISO 6400 f8.0 1-3000s 1200 x 800 DetailFujifilm X-M1 (7) 16-50mm ISO 6400 f8.0 1-3000s 1200 x 800 Detail
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  • Fujifilm X-E1 (4) 16-50mm ISO 800 f8.0 1-550s 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (4) 16-50mm ISO 800 f8.0 1-550s 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (4) 16-50mm ISO 800 f8.0 1-550s 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E1 (5) 16-50mm ISO 1600 f8.0 1-750s 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (5) 16-50mm ISO 1600 f8.0 1-750s 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (5) 16-50mm ISO 1600 f8.0 1-750s 1200 x 800 Detail
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  • Fujifilm X-E1 (7) 16-50mm ISO 6400 f8.0 1-3800s 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (7) 16-50mm ISO 6400 f8.0 1-3800s 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (7) 16-50mm ISO 6400 f8.0 1-3800s 1200 x 800 Detail
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  • Fujifilm X-E1 (9) 16-50mm ISO 25600 f18 1-3000s 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (9) 16-50mm ISO 25600 f18 1-3000s 1200 x 800 DetailFujifilm X-E1 (9) 16-50mm ISO 25600 f18 1-3000s 1200 x 800 Detail

"Ja", auch hier wieder die Bestätigung. Bis auf die leicht unterschiedliche Belichtung sehen die ISO-Aufnahmen identisch aus. Klasse Schärfe, kaum Bildstörungen auch bei höheren ISO-Werten, guter Kontrast und insgesamt ein ausgewogenes Ergebnis. Damit sollte die Frage also endgültig geklärt sein: In den Gehäusen der X-E1 und X-M1 werkeln die gleichen guten Sensoren.

Es folgt der Vergleich zwischen X-M1 und X-A1 ..... die Bilder sind schon gemacht und werden am 4.10.2013 veröffentlicht. Schon jetzt gibt es den ersten Teil auf Flickr zu begutachten in den beiden Ordnern:

http://www.flickr.com/photos/ralfs-foto-bude/sets/72157636126679106/

http://www.flickr.com/photos/ralfs-foto-bude/sets/72157634319214397/

.... also noch ein wenig Geduld.

Apropos Kit-Objektive: Das XC 16-50mm ist ein neues Objektiv, das leicht und kompakt ist. Also perfekt abgestimmt auf die X-M1/X-A1. Es hat eine Lichtstärke von f3.5 - 5.6. Ohne Kamera kostet es 399 Euro und ist ebenfalls ab August 2013 lieferbar. Es wird in den Farben silber und schwarz produziert. Ebenfalls neu ist ein extrem kompaktes Festbrennweiten-Objektiv mit 27mm und einer Lichtstärke von f2.8. Beide Objektive haben – wie bereits erwähnt – keinen Blendenring. Bei der X-M1/X-A1erfolgt die Blendenverstellung dann über das Drehrad an der Kamera, ebenso bei der X-E1. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Finale – Mein Fazit

Ich bin mir sicher: Mit der Fujifilm X-M1 und X-A1 wird die Erfolgs-Geschichte der X-Serie fortgesetzt. Die Neue schlägt die Brücke zwischen der kompakten X20 und der Systemkamera X-E1. Dazu gibt's den neuen klappbaren Kontrollmonitor und die WLAN-Funktion. Verzichten muss man dafür auf einen Sucher. Das werden die Einsteiger in die Systemkamera-Klasse sicher verschmerzen können. Und genau für diese Zielgruppe hat Fuji die X-M1 und X-A1 auf den Markt gebracht.

Richtete sich die X-E1 eher an den ambitionierten Fotografen, der auf Motivprogramme und Kreativ-Filter-Spielereien gerne verzichtet, schlagen X-M1 und X-A1 hier die Brücke. Zum einen kann man "spartanisch" mit manuellen Einstellungen arbeiten, aber es gibt auch die einsteigerfreundlichen Motivprogramme. Drei davon gibt es sogar im schnellen und direkten Zugriff auf dem Programmwahlrad. Und wer gerne ein wenig herumexperimentieren möchte mit unterschiedlichen Bildeinstellungen kommt mit den erweiterten Filtern auf seine Kosten. All das Punkte, die es bei der X20 auch schon gibt und den Umstieg auf die kleine Systemkamera erleichtern. 

Dass die Panorma-Funktion weggefallen ist, kann ich noch verschmerzen, schade finde ich, dass auf einige Filmsimulationen verzichtet wurde. Die kleinen Unterschiede zur X20 in der Bedienung sind schnell gelernt und für den Einsteiger sinnvoll umgesetzt. Dafür sind die X-M1 und X-A1kompakte und leichte Systemkameras, die immerhin einen APS-C-Sensor haben.

Apropos Sensor. Hier hat der Käufer die Wahl – entweder die X-M1 mit dem X-Trans-Sensor, der auch in der X-E1 werkelt, oder die X-A1 mit einem "einfachen" CMOS-Sensor. Beide mit 16 Megapixeln, beide im APS-C-Format. Meine Meinung zum Unterschied in der Bildqualität: Der CMOS-Sensor liefert die fast gleiche Qualität wie der Sensor der X-M1. Ich persönlich würde mir die preisgünstigere X-A1 kaufen, und die gesparten 200 Euro lieber als Anzahlung für ein weiteres Objektiv nutzen. Die Unterschiede sind so gering und auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Auch im High-ISO-Bereich von ISO 6400 und mehr macht die X-A1 einen sehr guten Eindruck und muss sich hinter der X-M1 nicht verstecken. 

Mit dem Verkaufsstart der X-M1 hat Fuji zwei neue Objektive präsentiert. Beide sind auf Kompaktheit getrimmt und passen daher perfekt zu den kompakten X-M1 und X-A1. Auch das zeigt, mit welchem Elan und welcher Energie Fujifilm seinen Weg geht und Fotografen begeistern will. 

Die X-M1 gibt es in drei Farben: Schwarz, Schwarz/Silber und Braun. Nur das Gehäuse kostet 679 Euro, im Set mit dem Fujinon XF18-55mm 1049 Euro und im Set mit dem Fujinon XC 16-50mm 799 Euro. 

Die X-A1 gibt es ebenfalls in drei Farben: Schwarz, Blau und Rot. Es gibt die X-A1 nur im Kit mir dem XC 16-50mm für 599 Euro oder im Doppel-Kit mit dem XC 16-50 plus XC 50-230 für 749 Euro. Verfügbar wird die X-A1 ab etwas Mitte Oktobe sein.

Plus- und Minus-Punkte der Fujifilm X-M1 und X-A1 in der Übersicht:

Vorteile
  • sehr gute Bildqualität bei Tageslicht (ISO 100 bis ISO 3200)
  • gute Bildqualität bei wenig Licht (ISO 6400 bis ISO 25600)
  • kompaktes und leichtes Gehäuse
  • APS-C-Sensor mit 16 Megapixel
  • Blitzschuh für externen Blitz, kleiner Blitz eingebaut
  • Bildübertragung per WLAN im Hintergrund
  • klappbarer Kontrollmonitor ohne Touchscreen
  • sehr übersichtliche und verständliche Menüs
  • einfache Bedienung
  • kürzest mögliche Belichtungszeit 1/4000 Sekunde
Nachteile
  • kein optischer oder elektronischer Sucher
  • keine Powerzoom-Objektive
  • keine elektronische Wasserwaage
  • keine Panorama-Funktion

 

Hier gibt's das Video zur 
Fujifilm X-M1

Hier gibt's die Bilder zur
Fujifilm X-M1

 

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Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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