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Fujifilm X-E2 – Systemkamera

Sie ist eine der beliebtesten und begehrtesten Systemkameras: Die Fujifilm X-E1. Trotzdem kann man Gutes noch besser machen und Bewährtes bewahren. Und genau das hat Fujifilm nun mit dem Nachfolgemodell X-E2 gemacht. Neben vielen kleinen Änderungen ist das neue Herz der X-E2 die wichtigste Verbesserung. Hier geht es weniger um die Bildqualität, denn an der gab es nichts auszusetzen bei der X-E1. Selbst bis in höchste ISO-Werte war das Bild perfekt und zeigte kaum Bildstörungen (Rauschen). Was einige Fotografen allerdings störte, war der etwas langsame Autofokus. Und genau hier soll die X-E2 nun mit dem neuen Sensor deutlich mehr Tempo zeigen.

Wie das geht? Schon bei der X100S ist ein Sensor eingebaut worden, bei dem ein Teil der Pixel als Phasendetektionspixel verwendet werden. Sprich die Kamera arbeitet nicht nur mit dem normalen Kontrastautofokus, sondern nutzt auch den schnellen Phasendetektions-Autofokus. Bei dem sogenannten X-Trans CMOS II-Sensor werden rund 100.000 der 16 Millionen Bildpunkte für den Phasendetektions-Autofokus verwendet. In Verbindung mit dem neuen EXR Prozessor II sind so hohe Autofokus-Geschwindigkeiten möglich. Aber auch die Einschaltzeit und Bildwiederholrate bei Serienbildern konnte beschleunigt werden. Schon nach 0,5 Sekunden soll die X-E2 einsatzbereit sein und soll auf sieben Bilder pro Sekunde in der schnellsten Serienbildgeschwindigkeit kommen. Und wie sieht das Ganze in der Praxis aus?

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TOP 1 – Tempo, Tempo

Fangen wir mit der Einschaltzeit an. Die X-E2 wird wie gehabt mit dem kleinen Schalter am Auslöser eingeschaltet. Und tatsächlich ist die X-E2 ruck-zuck einsatzbereit – warten muss man da nicht mehr. Weiter geht's mit der Serienbildfunktion. Die wird mit einem Druck auf die Taste "DRIVE" links neben den Kontrollbildschirm auf der der Kamerarückseite aufgerufen. In der Standardeinstellung steht die Kamera auf "Einzelbild" mit einem Druck auf die untere Taste des Vierwegeschalters kann zwischen eine der beiden Serienbildgeschwindigkeiten gewählt werden. In der schnellen Einstellung legt die X-E2 mit knapp sieben Bildern pro Sekunde los. bei meinem Test hält sie das flotte Tempo auch recht lange durch – erst nach rund 25 Bildern sinkt die Geschwindigkeit. Voraussetzung ist allerdings eine Class 10 SD-Speicherkarte mit 45 Mbit/s. In der langsamen Geschwindigkeit bringt es die Fuji auf ziemlich genau drei Bilder pro Sekunde – und das so lange bis die Speicherkarte voll ist. In den ersten beiden Tempodisziplinen kann die X-E2 also schon mal gegenüber dem Vorgängermodel X-E1 punkten.

Wenn ich schon mal beim Punkt "DRIVE" bin: Hier gibt's nicht nur die Serienbildfunktion und diverse Braketing-Einstellungen (Belichtung, ISO, Dynamic, Filmsimulation) sondern auch die bei der X-E2 neuen erweiterten Filter. Bei der X20 und X-M1/X-A1 gibt es dafür eine eigene Position auf dem Programmwahlrad. Da die X-E2 kein Wahlrad hat, ist die Funktion dorthin gewandert. Unter dem einen Punkt stehen die Schwenk-Panorama-Funktion sowie die Mehrfachbelichtung zur Wahl, beim nächsten Punkt sind es die erweiterten Filter. Das sind: Spielzeugkamera, Miniatur, Pop-Color, High- und Low-Key, Dynamic, Soft-Fokus sowie die Teilfarben rot, orange, gelb, grüne, blau und purpur. Wie gehabt gibt es im Aufnahme-Menü zusätzlich die Wahl zwischen verschiedenen Fiulmsimulationen. Das sind bei der X-E2 diese zehn: PROVIA/Standard, VELVIA/Vivid, ASTIA/Soft, PRO Neg Hi und Std., Monochrome, Monochrome mit Filtern (gelb, rot, grün) und SEPIA. 

Empfehlung: Die verschiedenen Filter in der Einstellung Monochrome (Schwarz-Weiß) sind für folgende Aufnahmesituationen sinnvoll. Gelb und Rot für Landschaftsaufnahmen mit blauem Himmel und weißen Wolken. So kommt der blaue Himmel besonders schön zur Geltung und wird schön dunkel, während die Wolken schneeweiß sind. Der Filter grün sollte bei Porträt-Aufnahmen verwendet werden. So werden die Hauttöne besonders harmonisch in schwarz-weiß umgesetzt.

Kommt nun der wichtigste Punkt: Die Auslöseverzögerung. Denn wie schon gesagt, hier gab's bei der X-E1 Kritik. "Zu langsam", "nicht geeignet für Point-and-Shoot", das waren nur einige der genannten Äußerungen. Fujifilm versprach, hier Abhilfe zu schaffen – und: Es ist gelungen. Die Auslöseverzögerung ist deutlich kürzer, als bei der X-E1. Bei meinen Versuchen zeigt sich, dass die X-E2 sich nun prima für Point-and-Shoot und Street-Photography eignet. Wesentlicher Punkt ist hier natürlich der schnellere Autofokus durch die eingebauten Phasendetektions-Pixel. Die sorgen dafür, dass der Schärfepunkt deutlich schneller gefunden wird, als nur mit dem Kontrast-Autofokus-Verfahren. 

Da die Frage jetzt kommt: Um wieviel ist die X-E2 denn schneller geworden? Hier meine Antwort: Kommt darauf an. Die Frage nach der Auslöseverzögerung wird mir immer wieder gestellt und einen präzise Antwort lässt sich einfach nicht geben. Zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Das Motiv, das Objektiv, die Brennweite, die Helligkeit, der eingestellte Autofokusmodus – um nur die wichtigsten Faktoren zu nennen. Natürlich kann man Labormessungen machen, wie ich sie selbst früher bei Kameratests haben machen lassen, aber eine Aussage über die praktische Arbeit mit der Kamera lassen sich mit den Ergebnissen kaum treffen. Klar, kann man anhand der Ergebnisse zumindest schon mal erkennen, in welcher Liga das Modell spielt, aber auch beim Fußball schlägt eine Mannschaft der Kreisklasse mal einen Bundesliga-Verein. Letztendlich lässt sich eine halbwegs verlässliche Aussage nur nach dem praktischen Einsatz machen und auch da erst nach einiger Zeit, in der man diverse Motive und unter verschiedenen Bedingungen fotografiert hat. Nach gut zwei Wochen Test kann ich sagen, dass mir das Tempo der X-E2 für 80 Prozent aller Aufnahme-Situationen völlig ausreicht. Und was ist mit den restlichen 20 Prozent? Das sind Situationen, in denen ich weiß, das die X-E2 an ihre Grenzen kommt: Extrem dunkles Umgebungslicht, wenig Kontrast, sich schnell bewegende Bildelemente, starke Teleeinstellungen – um einige zu nennen. Ach ja und Sportfotografie sollte ich auch noch erwähnen, das ist sicher keine Domäne der X-E2 – aber ganz ehrlich: Wer will mit einer solchen Kamera schon Sport fotografieren. In all diesen Situationen muss ich vorbereitet sein, dass auch mal eine Aufnahme daneben geht. Mit der Zeit ist es genau die Erfahrung, die ich sammel, um zu wissen, wo die Grenzen einer Kamera sind. Und: Jede Kamera hat irgendwo ihre Grenzen.

Zusammenfassend heißt das zum Thema Tempo: Fujifilm hat seine Hausaufgaben gemacht – die X-E2 hat das Tempo, dass sie zu einer schnellen Kamera macht, mit der man den meisten Aufnahmesituationen gewachsen ist.

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TOP 2 – Die Ausstattung

Neben dem Tempo gab es bei der X-E1 einen weiteren Kritikpunkt: Den elektronischen Sucher. Nicht, dass er schlecht gewesen sei, aber eben nicht perfekt. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen flackerte das Bild, es gab Nachzieheffekte und Bildstörungen (Rauschen). Die Bildwiederholrate war so niedrig, dass das Flackern als störend angesehen wurde. Schade, denn die Auflösung von über zwei Millionen Bildpunkten und eine vernünftige Bildgröße waren eigentlich gute Voraussetzungen. Die gleichen gibt es nun bei der X-E2 – wieder 2,3 Millionen Bildpunkte und ein brillantes Bild. Und wie sieht#s mit dem Flackern aus? Weg! Endlich liefert der elektronische Sucher ein harmonisches Bild, dass die Augen nicht anstrengt und mit dem es Spaß macht, das Motiv zu gestalten. Auch den Nachzieheffekt gibt es nicht mehr und selbst bei wenig Licht sind die Bildstörungen kaum auffällig.

Wie gehabt wird eine 2D-Wasserwaage auf Wunsch im Sucher und auf dem Kontrollmonitor angezeigt. Dazu natürlich alle wichtigen Informationen, wobei bei der individuellen Einstellung jeder selbst wählen kann, welche Werte angezeigt werden sollen. Dank Augensensor schaltet die Kamera schnell zwischen Monitor und Sucher um. Noch ein Satz zum Kontrollmonitor: Der hat wieder gut eine Million Bildpunkte und eine Diagonale von 7,6 Zentimetern. Nach wie vor kein Touchscreen und nicht klappbar.

Eine weitere Neuerung hatte ich ja bereits angesprochen: Die erweiterten Filter. Eine nette Ergänzung für "spielfreudige" Fotografen, die auch gerne mal ihre Aufnahmen individuell gestalten möchten. Ansonsten hat sich im Bereich der Belichtungsprogramme nichts geändert. Nach wie vor gibt es lediglich vier Belichtungsprogramme: P (Programm = Belichtungszeit und Blende werden automatisch ermittelt), A (Aperture = Blende = Blendenvorwahl = Belichtungszeitautomatik), S (Shutterspeed = Belichtungszeit = Vorwahl der Belichtungszeit = Blendenautomatik) und M (Manuell = manuelle Einstellung von Belichtungszeit und Blende). Es gibt keine weiteren Belichtungsprogramme oder Motivprogramme. Der Fotograf muss wissen, welche Werte er in welcher Situation einstellen muss – Hilfen gibt es nicht. Das sollte jedem klar sein, der sich die X-E2 kauft.

Hinweis: Außer den Belichtungsprogrammen P, A, S und M gibt es keine weiteren Belichtungs- oder Motivprogramme bei der X-E2. Basiswissen zum Thema Fotografie sollten also vorhanden sein, wenn man diese Kamera sinnvoll nutzen möchte. 

Neben dem schnelleren Autofokus gibt es einige andere Punkte rund um das Thema Fokussieren, die die Arbeit erleichtern. Fangen wir mit dem an, was sich nicht geändert hat: Auf der Kameravorderseite gibt es nach wie vor den Umschalter zwischen den Fokusarten S (Single = Einzelaufnahme), C (Continous = Kontinuierlicher Autofokus für bewegte Motive) und M (Manueller Fokus). Dazu gibt es diverse Autofokuseinstellungen. Am interessantesten ist der Einzelfeld-Autofokus, bei dem das Fokusfeld individuell an die gewünschte Position verschoben werden kann. Zusätzlich kann das Feld mit einem Dreh am keinen Kombirad auf der Kamerarückseite in der Größe geändert werden. Ein praktische Änderung gibt es in diesem Zusammenhang: Die AF-Taste ist von der Tastenleiste links neben dem Kontrollmonitor auf die untere Taste des Vierwegeschalters gewandert. Der Vorteil: Die Bedienung geht nun auch allein mit der rechten Hand und etwas flotter. 

Neu: Mit einem Druck auf das kleine Kombidrehrad wird das festgelegte Autofokusfeld vergrößert, so dass man begutachten kann, ob der Fokus die Schärfe perfekt getroffen hat. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Menüpunkt "VOR AF" auf "OFF" steht. Der legt fest, ob die Kamera erst beim Antippen des Auslösers den Autofokus startet oder ob er permanent arbeitet. Arbeitet er permanent, kann das AF-Feld nicht vergrößert werden. Das Fokusfeld kann übrigens auch bei manuellem Fokussieren mit einem Druck auf das Kombidrehrad vergrößert angezeigt werden – in zwei Stufen. Einfach das rad nochmal drücken oder drehen. Und damit das manuelle Fokussieren noch einfacher geht, gibt es zwei Hilfen, die eingeschaltet werden können: Der elektronische Schnittbildmesser und das sogenannte Fokus-Peaking (Glanzlicht). Eingestellt wird das im Aufnahmemenü unter dem letzten Punkt. Ist das Fokus-Peaking aktiviert, zeigt die Kamera an kontrastreichen Kanten einen weißen Saum, sobald der maximale Kontrast erreicht ist und damit die maximale Schärfe. Das Peaking kann übrigens in zwei Stufen eingestellt werden. Beim elektronischen Schnittbildmesser werden senkrechte Linien unterbrochen dargestellt, so lange die Schärfe nicht perfekt eingestellt ist. Lässt sich etwas schwer erklären, in der praktischen Arbeit wird's aber verständlich. Besonders gut funktioniert diese Methode bei der Arbeit mit dem elektronischen Sucher.

Was gibt's noch an Ausstattung? Nichts, was die X-E1 nicht auch schon gehabt hätte. Das sind unter anderem die Individuellen Einstellungen der Film-Simulationen (Farbe, Schärfe, Ton Lichter und Schattier. Ton), die Rausch-Reduzierung, die Benutzer-Einstellungen, diverse Display-Einstellungen plus Rahmenhilfe, Einstellungen für Objektiv-Adapter, die verschiedenen Einstellungen für AE- und AF-Lock sowie die Blitzeinstellungen. Natürlich wieder mit an Bord das Quick-Menü. Die Taste ist nun nach oben über das Display auf der Kamerarückseite gewandert, hat aber immer noch die gleiche Funktion: Drücken, die gewünschte Funktion per Vierwegeschalter wählen und per Drehrad einstellen - fertig.

WiFi-Funktionen (WLAN)

Neu bei der X-E2 ist die WiFi-Funktion (WLAN). Allerdings sind die Möglichkeiten der drahtlosen Kommunikation recht eingeschränkt. So lassen sich Aufnahmen an Handy, Tablet-PC oder Computer übertragen und Geodaten den Aufnahmen zufügen. Dazu muss die entsprechende App auf dem Smartphone gestartet werden und die Ortsdaten-Aufzeichnung dort aktiviert werden. Nach Abschluss des Foto-Ausflugs können die gespeicherten Daten dann denn Aufnahmen zugefügt werden. Was fehlt? Vor allem die Möglichkeit die Kamera fernauszulösen per Smartphone, inklusive einer Live-Vorschau auf dem Handy. Außerdem wäre es praktisch wenn die Fotos im Hintergrund übertragen werden könnten – so wie es die Panasonic G6 und GX7 können. Der Vorteil: Du startest die WLAN-Verbindung einmal und kannst ganz normal weiter fotografieren, während die Aufnahmen bereits übertragen werden. Insgesamt sind die WiFi-Möglichkeiten der X-E2 ganz nett, aber ein bisschen mehr wäre schön.

Video-Aufnahmen

Bleibt zum Schluss noch das Thema Video. Vorausschicken muss ich, dass ich ein Fotograf und kein Videofilmer bin. Klar kann ich etwas zur Bildqualität von Videoaufnahmen sagen, aber zu diversen Feinheiten, die für Videoprofis wichtig sind, kann ich nichts sagen. Also zu dem, was ich beurteilen kann: Die X-E2 nimmt in voller HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten jetzt mit 60p (p = progressive) auf, das sind 60 Vollbilder pro Sekunde. Sowohl der Fokus als auch die Belichtung werden während des Filmens vernünftig nachgeführt. Die Bildqualität kann sich sehen lassen, die Videos zeigen sehr viele Details und eine gute Farbwiedergabe. Ein externes Mikrofon kann für bessere Tonqualität angeschlossen werden. Insgesamt macht die Videofunktion einen guten Eindruck. Dennoch sehe ich die Stärke der Kamera im Bereich der Fotografie. Ach ja, falls ihr die Videofunktion sucht: "DRIVE"-Taste links neben dem Kontrollmonitor drücken und die letzte Position der Auswahlliste mit einem Druck auf die obere Taste des Vierwegeschalters ansteuern. Die Aufnahme wird dann mit einem Druck auf den Auslöser gestartet.

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TOP 3 – Die Bedienung

Ein bisschen hatte ich ja schon zur Bedienung der Kamera gesagt. An dieser Stelle noch ein paar weiterführende Ergänzungen, die das Bedienkonzept der X-E2 noch ein wenig klarer machen. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass die X-E2 keine Belichtungsprogramme hat, sondern lediglich P, A, S und M. Wie werden die Funktionen genutzt? Ganz einfach: Dreht man am Blendenring des Objektivs und stellt das Belichtungszeitrad auf der Kameraoberseite auf A, ermittelt die X-E2 die Belichtungszeit automatisch. Stellt man eine Belichtungszeit ein und am Objektiv die Blendenwahl auf A, ermittelt die Fuji die Blende automatisch. Wird beides auf A gestellt, ermittelt die X-E2 Blende und Belichtungszeit automatisch. Umgekehrt kann man beide Werte individuell einstellen und befindet sich damit im Modus "M". Zusätzlich kann über das kleine Drehrad auf der Kameraoberseite eine Belichtungskorrektur um Bereich plus und minus drei Blendenstufen eingestellt werden. All das geht flott, einfach und intuitiv.

Neben Blende und Belichtungszeit ist die ISO-Empfindlichkeit ein wichtiger Faktor. Die lässt sich am besten auf die Fn-Taste auf der Kameraoberseite legen. Dazu einfach die Fn-Taste etwas länger drücken und schon erscheint das Menü zur Auswahl der Funktion. Hier ISO wählen, OK-Taste drücken und fertig. Nun kann die ISO-Empfindlichkeit ganz einfach mit einem Druck auf die Fn-Taste zwischen ISO 100 und ISO 25600 gewählt werden. Praktisch: Die X-E2 hat links neben dem Bildschirm nun eine zweite Funktionstaste, die genauso belegt werden kann. 

Serienbildfunktionen, Filmsimulationen, erweiterte Filter lassen sich über das Menü oder per DRIVE-Taste schnell wählen und einstellen. Dank der klaren Struktur des Menüs findet man sich dort schnell zurecht. Das gleiche gilt für die Einstellung des Weißabgleichs oder der Arbeit mit der AE-L- und AF-L-Taste. Kaum genutzt, aber in meinen Augen eine der Funktionen, die die Arbeit erheblich leichter macht: Die benutzerdefinierten Einstellungen. Hier lassen sich die aktuellen Einstellung speichern und später blitzschnell abrufen. Es stehen sieben Speicherplätze zur Verfügung, die über das Quickmenü aufgerufen werden können. Oben links das Feld ansteuern und mit dem Drehrad die gewünschte Einstellung wählen. Praktisch ist das beispielsweise, wenn du eine Einstellung für Porträt, Schwarz-Weiß, Landschaft oder Nostalgie schnell je nach Aufnahmesituation aufrufen möchtest. Denn alle relevanten Kameraeinstellungen werden mit dem Aufruf der entsprechenden benutzerdefinierten Einstellung aktiviert – nicht muss mehr umgestellt werden.

Zum Thema Fokussieren hatte ich ja bereits schon einiges geschrieben, sowohl, was das manuelle Fokussieren, als auch die Autofokus-Funktionen anbelangt. In Verbindung mit dem Sucher lässt die X-E2 keine Wünsche offen und nach kurzer Eingewöhnung geht die Arbeit flott von der Hand. Ob verschiedene Fokushilfen, wie Peaking oder elektronisches Schnittbild, oder Lupenfunktion, präzises und schnelles Fokussieren ist mit der X-E2 kein Problem. Arbeitet man im Autofokusbetrieb in der Einstellung S (kleines Drehrad auf der Kameravorderseite), kann die Gesichtserkennung im Aufnahme-Menü aktiviert werden. Die Fuji versucht dann Gesichter im Motiv zu erkennen, markiert die bei Erfolg mit einem grünen Rahmen und wählt dann eine entsprechende Einstellung, um das Gesicht optimal aufzunehmen.

Hinweis: Ist die Gesichts-Erkennung eingeschaltet, kann im Fokus-Modus "VARIO AF" das Fokusfeld weder verschoben noch in der Größe geändert werden. Außerdem lässt sich die AE-Messung (Belichtungsmessung) nicht ändern, da die Kamera die Belichtung für Gesichter automatisch optimiert.

Insgesamt ist die Bedienung der X-E2 gut strukturiert, die Menüs klar und verständlich aufgebaut – ohne Schnörkel und Fallstricke. Die Kamera richtet sich klar an den Fotografen, der hauptsächlich manuell oder halbautomatisch arbeitet und auf Schnick-Schnack verzichten kann. So wie die X-E2 eine Retro-Note hat, ist eben auch die Bedienung daran orientiert. Hier die Menüs in der Übersicht:

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

  • Aufnahme-Menue 1Aufnahme-Menue 1Aufnahme-Menue 1
  • Aufnahme-Menue 2Aufnahme-Menue 2Aufnahme-Menue 2
  • Aufnahme-Menue 3Aufnahme-Menue 3Aufnahme-Menue 3
  • Aufnahme-Menue 4Aufnahme-Menue 4Aufnahme-Menue 4
  • Aufnahme-Menue 5Aufnahme-Menue 5Aufnahme-Menue 5

  • Hauptmenue 1Hauptmenue 1Hauptmenue 1
  • Hauptmenue 2Hauptmenue 2Hauptmenue 2
  • Hauptmenue 3Hauptmenue 3Hauptmenue 3

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TOP 4 – Die Bildqualität

Kommt nun der entscheidende Punkt: Die Bildqualität. Obwohl – ist die eigentlich wirklich entscheidend. Denn eins dürfte klar sein: Die X-E2 wird nicht schlechter sein als die X-E1 was die Bildqualität anbelangt. Und die war bereits über jeden Zweifel erhaben und hat Maßstäbe im Bereich der APS-C-Systemkameras gesetzt. Also kann ich es kurz machen und zeige die ISO-Reihen der X-E2. Wie gehabt: Einmal bei Tageslicht und einmal bei wenig Licht. Die Motive sind auch bereits hinlänglich bekannt, also kann's gleich losgehen mit den Ergebnissen. In der ersten Reihe sind die Aufnahmen auf eine Auflösung von 1200 x 800 Bildpunkte heruntergerechnet. Die Original-Auflösung der Kamera beträgt 4896 x 3264 Pixel. In der zweiten Reihe zeige ich einen Originalausschnitt des Bildes mit den Abmessungen 1200 x 800 Bildunkte. Alle Aufnahmen sind OOC (Out Of Camera - Direkt aus der Kamera), gespeichert im JPEG-Format.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder in der ersten Reihe sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die Bilder der zweiten Reihe zeigen Bildausschnitte in der Originalauflösung. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 12800.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
  • Fujifilm X-E2 (1) ISO 100 f8.0 1-210 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (1) ISO 100 f8.0 1-210 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (1) ISO 100 f8.0 1-210 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (2) ISO 200 f8.0 1-400 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (2) ISO 200 f8.0 1-400 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (2) ISO 200 f8.0 1-400 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (3) ISO 400 f8.0 1-750 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (3) ISO 400 f8.0 1-750 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (3) ISO 400 f8.0 1-750 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (4) ISO 800 f8.0 1-1500 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (4) ISO 800 f8.0 1-1500 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (4) ISO 800 f8.0 1-1500 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (5) ISO 1600 f8.0 1-2900 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (5) ISO 1600 f8.0 1-2900 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (5) ISO 1600 f8.0 1-2900 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (6) ISO 3200 f11 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (6) ISO 3200 f11 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (6) ISO 3200 f11 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (7) ISO 6400 f16 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (7) ISO 6400 f16 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (7) ISO 6400 f16 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (8) ISO 12800 f22 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (8) ISO 12800 f22 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (8) ISO 12800 f22 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (1) ISO 100 f8.0 1-210 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (1) ISO 100 f8.0 1-210 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (1) ISO 100 f8.0 1-210 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (2) ISO 200 f8.0 1-400 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (2) ISO 200 f8.0 1-400 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (2) ISO 200 f8.0 1-400 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (3) ISO 400 f8.0 1-750 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (3) ISO 400 f8.0 1-750 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (3) ISO 400 f8.0 1-750 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (4) ISO 800 f8.0 1-1500 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (4) ISO 800 f8.0 1-1500 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (4) ISO 800 f8.0 1-1500 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (5) ISO 1600 f8.0 1-2900 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (5) ISO 1600 f8.0 1-2900 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (5) ISO 1600 f8.0 1-2900 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (6) ISO 3200 f11 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (6) ISO 3200 f11 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (6) ISO 3200 f11 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (7) ISO 6400 f16 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (7) ISO 6400 f16 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (7) ISO 6400 f16 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (8) ISO 12800 f22 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (8) ISO 12800 f22 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (8) ISO 12800 f22 1-2700 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail

Ich denke, viel muss ich zu den Ergebnissen nicht sagen – die Aufnahmen sprechen für sich. In den niedrigen ISO-Einstellungen zeigen die Aufnahmen der X-E2 sehr viele Details, sind brillant, zeigen eine hervorragende Farbwiedergabe und keinerlei Bildstörungen. Bis zu einem ISO-Wert von ISO 3200 bleibt das auch so. Erst ab ISO 6400 sind die ersten Bildstörungen (Rauschen) zu sehen. Aber auch das auf einem sehr niedrigen Niveau. Werfen wir einen Blick auf die Aufnahmen bei wenig Licht.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder in der ersten Reihe sind auf eine Größe von 1200 x 800 Pixel heruntergerechnet. Die Bilder der zweiten Reihe zeigen Bildausschnitte in der Originalauflösung. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600.

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
  • Fujifilm X-E2 (1) ISO 100 f8.0 1.8 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (1) ISO 100 f8.0 1.8 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (1) ISO 100 f8.0 1.8 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (2) ISO 200 f8.0 1 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (2) ISO 200 f8.0 1 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (2) ISO 200 f8.0 1 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (3) ISO 400 f8.0 1 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (3) ISO 400 f8.0 1 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (3) ISO 400 f8.0 1 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (4) ISO 800 f8.0 1-5 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (4) ISO 800 f8.0 1-5 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (4) ISO 800 f8.0 1-5 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (5) ISO 1600 f8.0 1-7 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (5) ISO 1600 f8.0 1-7 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (5) ISO 1600 f8.0 1-7 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (6) ISO 3200 f8.0 1-14 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (6) ISO 3200 f8.0 1-14 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (6) ISO 3200 f8.0 1-14 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (7) ISO 6400 f8.0 1-27 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (7) ISO 6400 f8.0 1-27 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (7) ISO 6400 f8.0 1-27 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (8) ISO 12800 f8.0 1-70 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (8) ISO 12800 f8.0 1-70 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (8) ISO 12800 f8.0 1-70 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (9) ISO 25600 f8.0 1-140 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (9) ISO 25600 f8.0 1-140 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800Fujifilm X-E2 (9) ISO 25600 f8.0 1-140 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800
  • Fujifilm X-E2 (1) ISO 100 f8.0 1.8 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (1) ISO 100 f8.0 1.8 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (1) ISO 100 f8.0 1.8 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (2) ISO 200 f8.0 1 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (2) ISO 200 f8.0 1 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (2) ISO 200 f8.0 1 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (3) ISO 400 f8.0 1 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (3) ISO 400 f8.0 1 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (3) ISO 400 f8.0 1 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (4) ISO 800 f8.0 1-5 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800  DetailFujifilm X-E2 (4) ISO 800 f8.0 1-5 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800  DetailFujifilm X-E2 (4) ISO 800 f8.0 1-5 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (5) ISO 1600 f8.0 1-7 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (5) ISO 1600 f8.0 1-7 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (5) ISO 1600 f8.0 1-7 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (6) ISO 3200 f8.0 1-14 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (6) ISO 3200 f8.0 1-14 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (6) ISO 3200 f8.0 1-14 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (7) ISO 6400 f8.0 1-27 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (7) ISO 6400 f8.0 1-27 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (7) ISO 6400 f8.0 1-27 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (8) ISO 12800 f8.0 1-70 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (8) ISO 12800 f8.0 1-70 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (8) ISO 12800 f8.0 1-70 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail
  • Fujifilm X-E2 (9) ISO 25600 f8.0 1-140 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (9) ISO 25600 f8.0 1-140 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 DetailFujifilm X-E2 (9) ISO 25600 f8.0 1-140 Sek XF 18-55mm f2.8-4 R LM 1200 x 800 Detail

Auch hier zeigt sich das selbe Ergebnis. Bei ISO-Werten bis ISO 1600 sind die Ergebnisse nahezu identisch: Knackscharf, brillante Farbwiedergabe, extrem detailreich und praktisch ohne Bildstörungen. Selbst feinste Details sind extrem gut zu erkennen – gut zu erkennen an den Wappen auf dem linken Etikett. Bei ISO 3200 sind die ersten minimalen Bildstörungen (Rauschen) zu erkennen. Die zeigen sich an den Rändern der Etiketten, im Verlauf des grauen Bereichs. Allerdings muss man schon sehr genau hinsehen. Etwas deutlicher werden die Störungen bei ISO 6400. Vor allem im unteren rechten Bereich des linken Etiketts fallen die auf. Einher gehen sie mit etwas verminderter Detailwiedergabe und Schärfe. Noch deutlicher werden die Störungen (Rauschen) bei der Einstellung ISO 12800. Nun wird auch der Detailverlust etwas klarer sichtbar. Die feinen Schriften sind nicht mehr ganz so präzise, aber noch sehr gut lesbar. Bei ISO 25600 nehmen die Störungen nochmal etwas zu, bleiben aber insgesamt auf einem im Vergleich zu anderen Kameras mit APS-C-Sensor auf einem niedrigen Niveau. 

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Das Finale – Mein Fazit

Die X-E2 wird die Erfolgsgeschichte der X-E1 fortschreiben. Der wichtigste Kritikpunkt am Vorgängermodell – der langsame Autofokus – gehört der Vergangenheit an. Der neue Sensor ist mir dem Phasendetektions-Autofokus ausgestattet und dahsorgt für deutlich mehr Tempo. Das gilt nicht nur fürs Fotografieren, sondern auch fürs Fokussieren bei Videos. Aber nicht nur das Tempo bei der Auslöseverzögerung konnte gesteigert werden, sondern auch beim Einschalten und bei der Serienbildfunktion. Neuer Sensor plus neuer Prozessor = deutlich mehr Tempo. Damit eignet sich die X-E2 endlich perfekt für Point-and-Shoot-Aufnahmen, wie sie vor allem im Bereich Street-Photography vorkommen.

Ebenfalls verbessert wurde der elektronische Sucher. Sowohl das lästige Flackern als auch die Schlieren bei Bewegungen gibt es bei der X-E2 nicht mehr. Mit deutlich über zwei Millionen Bildpunkten ist das Bild des elektronischen Suchers hell, brillant und scharf. Die Größe ist perfekt und selbst mit Brille liefert der Sucher ein gutes Bild. Dazu gibt es noch die obligatorische Dioptrien-Korrektur. Eins hat sich im Vergleich zur X-E1 nicht geändert: Der Kontrollmonitor. Einige Fotografen hatten ha gehofft, dass er nun ebenfalls klappbar wird, wie der der X-M1 und X-A1, aber dieser Wunsch wurde nicht erhört. Nach wie vor ist der Bildschirm fest eingebaut und – auch das hat sich nicht geändert – kein Touchscreen.

Was die Ausstattung anbelangt, gibt es bei der X-E2 nun erweiterte Filter mit denen sich die Aufnahmen ein wenig gestaltet werden können. Was es aber nach wie vor nicht gibt, sind Motivprogramme. Es bleibt bei den Einstellungen P, A, S und M. Sprich: Wer sich die X-E2 kauft, sollte das wissen und ein wenig Ahnung von der Fotografie haben. Der Umgang mit Blende und Belichtungszeit sollte schon geläufig sein, um das best mögliche aus der X-E2 herauszuholen. 

Ach ja, eins ist da ja noch: Die Bildqualität. Die ist, wie schon bei der X-E1, über jeglichen Zweifel erhaben. Detailwiedergabe, Schärfe, Farbe, Kontrastumfang und Bildstörungen – daran gibt es keine Kritik. Selbst in den höheren ISO-Bereichen liefert die Kamera hervorragende Ergebnisse.

Die X-E2 ist eine kompakte und leichte Systemkamera mit hervorragender Bildqualität, einfacher Ausstattung und ebensolcher Bedienung. Die Menüs sind gut strukturiert und verständlich – hier könnte sich der ein oder andere Hersteller ein Beispiel daran nehmen. Dank der übeschaubaren Anzahl von Tasten und Drehrädern geht die Bedienung der Kamera schon nach kurzer Zeit flott von der Hand. Gerade Fotografen, die bisher noch analog auf Film gearbeitet haben und nun den Sprung in die Digitalfotografie machen möchten, werden die klar strukturierte Bedienung der X-E2 schnell zu schätzen wissen. Auf modische Schnick-Schnacks wie Touchscreen, Klappmonitor oder GPS hat Fujifilm verzichtet – lediglich eine WiFi-Funktion ist integriert, allerdings mit recht gerigem Funktionsumfang. Dank des inzwischen umfangreichen Objektiv-Angebots ist für praktisch alle Aufnahmesituationen etwas dabei. Zudem lassen sich per Adapter zahlreiche Fremdobjektive an die X-E2 setzen. 

Und bevor ich's vergesse: Die X-E2 gibt's in den Farbvarianten Schwarz und Schwarz/Silber.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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