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TOP 1 – Tempo, Tempo

Fangen wir mit der Einschaltzeit an. Die X-E2 wird wie gehabt mit dem kleinen Schalter am Auslöser eingeschaltet. Und tatsächlich ist die X-E2 ruck-zuck einsatzbereit – warten muss man da nicht mehr. Weiter geht's mit der Serienbildfunktion. Die wird mit einem Druck auf die Taste "DRIVE" links neben den Kontrollbildschirm auf der der Kamerarückseite aufgerufen. In der Standardeinstellung steht die Kamera auf "Einzelbild" mit einem Druck auf die untere Taste des Vierwegeschalters kann zwischen eine der beiden Serienbildgeschwindigkeiten gewählt werden. In der schnellen Einstellung legt die X-E2 mit knapp sieben Bildern pro Sekunde los. bei meinem Test hält sie das flotte Tempo auch recht lange durch – erst nach rund 25 Bildern sinkt die Geschwindigkeit. Voraussetzung ist allerdings eine Class 10 SD-Speicherkarte mit 45 Mbit/s. In der langsamen Geschwindigkeit bringt es die Fuji auf ziemlich genau drei Bilder pro Sekunde – und das so lange bis die Speicherkarte voll ist. In den ersten beiden Tempodisziplinen kann die X-E2 also schon mal gegenüber dem Vorgängermodel X-E1 punkten.

Wenn ich schon mal beim Punkt "DRIVE" bin: Hier gibt's nicht nur die Serienbildfunktion und diverse Braketing-Einstellungen (Belichtung, ISO, Dynamic, Filmsimulation) sondern auch die bei der X-E2 neuen erweiterten Filter. Bei der X20 und X-M1/X-A1 gibt es dafür eine eigene Position auf dem Programmwahlrad. Da die X-E2 kein Wahlrad hat, ist die Funktion dorthin gewandert. Unter dem einen Punkt stehen die Schwenk-Panorama-Funktion sowie die Mehrfachbelichtung zur Wahl, beim nächsten Punkt sind es die erweiterten Filter. Das sind: Spielzeugkamera, Miniatur, Pop-Color, High- und Low-Key, Dynamic, Soft-Fokus sowie die Teilfarben rot, orange, gelb, grüne, blau und purpur. Wie gehabt gibt es im Aufnahme-Menü zusätzlich die Wahl zwischen verschiedenen Fiulmsimulationen. Das sind bei der X-E2 diese zehn: PROVIA/Standard, VELVIA/Vivid, ASTIA/Soft, PRO Neg Hi und Std., Monochrome, Monochrome mit Filtern (gelb, rot, grün) und SEPIA. 

Empfehlung: Die verschiedenen Filter in der Einstellung Monochrome (Schwarz-Weiß) sind für folgende Aufnahmesituationen sinnvoll. Gelb und Rot für Landschaftsaufnahmen mit blauem Himmel und weißen Wolken. So kommt der blaue Himmel besonders schön zur Geltung und wird schön dunkel, während die Wolken schneeweiß sind. Der Filter grün sollte bei Porträt-Aufnahmen verwendet werden. So werden die Hauttöne besonders harmonisch in schwarz-weiß umgesetzt.

Kommt nun der wichtigste Punkt: Die Auslöseverzögerung. Denn wie schon gesagt, hier gab's bei der X-E1 Kritik. "Zu langsam", "nicht geeignet für Point-and-Shoot", das waren nur einige der genannten Äußerungen. Fujifilm versprach, hier Abhilfe zu schaffen – und: Es ist gelungen. Die Auslöseverzögerung ist deutlich kürzer, als bei der X-E1. Bei meinen Versuchen zeigt sich, dass die X-E2 sich nun prima für Point-and-Shoot und Street-Photography eignet. Wesentlicher Punkt ist hier natürlich der schnellere Autofokus durch die eingebauten Phasendetektions-Pixel. Die sorgen dafür, dass der Schärfepunkt deutlich schneller gefunden wird, als nur mit dem Kontrast-Autofokus-Verfahren. 

Da die Frage jetzt kommt: Um wieviel ist die X-E2 denn schneller geworden? Hier meine Antwort: Kommt darauf an. Die Frage nach der Auslöseverzögerung wird mir immer wieder gestellt und einen präzise Antwort lässt sich einfach nicht geben. Zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Das Motiv, das Objektiv, die Brennweite, die Helligkeit, der eingestellte Autofokusmodus – um nur die wichtigsten Faktoren zu nennen. Natürlich kann man Labormessungen machen, wie ich sie selbst früher bei Kameratests haben machen lassen, aber eine Aussage über die praktische Arbeit mit der Kamera lassen sich mit den Ergebnissen kaum treffen. Klar, kann man anhand der Ergebnisse zumindest schon mal erkennen, in welcher Liga das Modell spielt, aber auch beim Fußball schlägt eine Mannschaft der Kreisklasse mal einen Bundesliga-Verein. Letztendlich lässt sich eine halbwegs verlässliche Aussage nur nach dem praktischen Einsatz machen und auch da erst nach einiger Zeit, in der man diverse Motive und unter verschiedenen Bedingungen fotografiert hat. Nach gut zwei Wochen Test kann ich sagen, dass mir das Tempo der X-E2 für 80 Prozent aller Aufnahme-Situationen völlig ausreicht. Und was ist mit den restlichen 20 Prozent? Das sind Situationen, in denen ich weiß, das die X-E2 an ihre Grenzen kommt: Extrem dunkles Umgebungslicht, wenig Kontrast, sich schnell bewegende Bildelemente, starke Teleeinstellungen – um einige zu nennen. Ach ja und Sportfotografie sollte ich auch noch erwähnen, das ist sicher keine Domäne der X-E2 – aber ganz ehrlich: Wer will mit einer solchen Kamera schon Sport fotografieren. In all diesen Situationen muss ich vorbereitet sein, dass auch mal eine Aufnahme daneben geht. Mit der Zeit ist es genau die Erfahrung, die ich sammel, um zu wissen, wo die Grenzen einer Kamera sind. Und: Jede Kamera hat irgendwo ihre Grenzen.

Zusammenfassend heißt das zum Thema Tempo: Fujifilm hat seine Hausaufgaben gemacht – die X-E2 hat das Tempo, dass sie zu einer schnellen Kamera macht, mit der man den meisten Aufnahmesituationen gewachsen ist.

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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